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ARCH+ features 27: Stephan Trüby über die 14. Architekturbiennale

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ARCH+ features 27: Stephan Trüby über die 14. Architekturbiennale
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In diesem Kurzinterview zieht Stephan Trüby, Ko-Kurator der 14. Architekturbiennale, nach den Previewtagen eine erste Bilanz.
ArchitekturArchitektBesprechung/Interview
ArchitekturBungalowGebäudeUmbauArchitekturDeutscher Pavillon <Paris>Besprechung/Interview
Transkript: Deutsch(automatisch erzeugt)
Für mich ist diese Biennale insofern ein Erfolg, als sie das Format der Biennale gerettet hat aus der reinen Leistungsschau und aus dem
Broschentreffen herausgehoben hat und Architektur als eine Recherchedisziplin präsentiert hat. Architekten sind hier vertreten, Architektinnen und Architekten sind hier vertreten, insofern sie auch Personen erstens einzubinden, über zwei Jahre neue Forschungsergebnisse hier zu
präsentieren und das Ganze auch scenografisch so auch zu beraten, dass es für sehr viele Spaß macht, ist denke ich als ein Erfolg zu betrachten. Diese Architektur Biennale sollte keine Architektur Biennale für Architektinnen und Architekten nur sein, sondern eine Architektur Biennale für alle kulturell interessierten Menschen und wir haben die Erfahrung
gemacht, dass sich Details der Architektur, Bauelemente der Architektur am besten erzählen lassen, wenn wir interessante Personen, auch obsessive, nerdige Personen in das Zentrum stellen, dann können Forschungsergebnisse auch kommuniziert werden über eine Architektenschaft und eine Expertenschaft hinaus. Ich finde
diesen deutschen Beitrag ein Erfolg, insofern er es geschafft hat, eine Ausstellung nicht über ein Gebäude zu machen, sondern eine Ausstellung mit einem Gebäude zu machen. Dieser Beitrag schafft es,
eine Architektur zu kommentieren, eine sehr belastete Architektur, den ernstheitlichen Umbau des Deutschen Parios im Jahre 1938. Ich denke, alle erfolgreichen Beiträge im Deutschen Pario in Venedig sind eine Arbeit mit der Auseinandersetzung dieses geschichtlich stark belasteten
Gebäudes und jegliche Versuche, dieses Gebäude zu entsorgen und damit auch deutsche Geschichte zu entsorgen, halte ich für grob fahrlässig.