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How to Prototype Fund

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Formale Metadaten

Titel
How to Prototype Fund
Untertitel
Learnings, Tipps und Tricks aus den ersten 3 Runden
Serientitel
Anzahl der Teile
94
Autor
Lizenz
CC-Namensnennung 4.0 International:
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Identifikatoren
Herausgeber
Erscheinungsjahr
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Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet
Genre
Abstract
Der Prototype Fund hat bis jetzt 62 Projekte mit insgesamt 2.1 Millionen Euro unterstützt. Es haben sich nicht nur tolle Projekte (weiter)entwickelt, wir haben auch einen tiefen Einblick in die Entwicklung von Open Source Software bekommen und dabei einige „lessons learned“ gesammelt. Diese hilfreichen Erfahrungen für die Planung und Durchführung von solchen Projekten wollen wir gerne teilen. Der Prototype Fund unterstützt seit 2016 Open Source Software EntwicklerInnen, die in den Bereichen Civic Tech, Data Literacy, Datensicherheit und Infrastruktur neue Projekte ausprobieren oder bestehende ausbauen wollen. Was dabei allen gemein ist: Es dauert immer länger, als man denkt. Diversität entscheidet über den Erfolg eines Projekts. Für Coachings ist es nie zu früh. Diese und andere Learnings hatten viele Projekte während sie vom Prototype Fund gefördert wurden. Auch auf Seiten des Prototype Fund Teams haben wir nach dem Lesen vieler Bewerbungen wiederkehrende Fehler und erfolgsentscheidende Punkte identifiziert: Projekte wollen oft zu viel für sechs Monate coden, trotz aller technischen Details muss der Sinn und Zweck des Vorhabens verständlich sein, was ist der Mehrwert des Codes und ist er auch für andere nutzbar, kennt das Projekt seine Community und bindet es sie ein? In diesem Talk wollen wir mit euch die Learnings der ersten drei Runden Prototype Fund Projekte teilen und euch einige Tipps und Tricks für eine gute Bewerbung mitgeben.
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HTTPSoftwareXMLUMLComputeranimationVorlesung/Konferenz
PrototypingKerndarstellungFormation <Mathematik>Computeranimation
Prototyping
SoftwareentwicklerOpen SourcePrototypingOpen SourceARM <Computerarchitektur>XMLComputeranimation
MAX <Programm>Open SourceRundungComputeranimation
ARCHIVE <Programm>ART-NetzYouTubeSystemplattformARCHIVE <Programm>Prozess <Physik>Maschinelles Lernen
SystemplattformWikiOpen SourceProzess <Physik>Dialekt
SoftwareentwicklungDatentypProject <Programm>Open SourceTrägerSoundverarbeitungXML
FehlermeldungXMLComputeranimationJSONUML
RichtungProzess <Physik>PrototypingLoopOpen SourceBlaseXMLUML
Open SourceXMLUML
SystemplattformOpen SourceZahlenbereichXMLUMLComputeranimation
PrototypingComputeranimation
XMLUMLComputeranimation
UpdateXMLComputeranimation
CodeCodeRichtungOpen SourceXMLUML
BildschirmmaskeHypercubePOWER <Computerarchitektur>RichtungDatensicherungRundungSoftwareentwicklungJSONXMLUMLComputeranimation
RundungVorlesung/Konferenz
FAQGroße VereinheitlichungVorlesung/KonferenzBesprechung/Interview
VerschlingungParametrische ÜbertragungsfunktioneMuleDigital Object IdentifierRichtungComputeranimationVorlesung/Konferenz
CodeMaschinelles LernenUmsetzung <Informatik>Open SourceDatensicherungWeb SiteComputeranimationVorlesung/Konferenz
Open SourceRichtungPrototypingSeidelSoftwareHardwareZahlenbereichHackerARM <Computerarchitektur>UntergruppeVorlesung/Konferenz
Auszahlung <Spieltheorie>KommunikationRichtungSoftwareVorlesung/KonferenzBesprechung/Interview
Kanal <Bildverarbeitung>E-MailTwitter <Softwareplattform>Web-SeiteComputeranimation
PrototypingGroße VereinheitlichungVorlesung/KonferenzBesprechung/Interview
openSUSERundungVorlesung/KonferenzXMLComputeranimation
Transkript: Deutsch(automatisch erzeugt)
Herzlich Willkommen für How to Prototype Fund, das ist der nächste Talk hier und zwar erzählt euch Adriana Groh über die Erfahrungen in diesem Projekt, was wir halt haben, das erste
größere deutsche Projekt ist, um kleine oder Einzelpersonenprojekte, kleine Teams zu fördern mit Open Software und das hört sich ziemlich spannend an, finde ich, also ich freue mich auf den Vortrag. Viel Spaß. Dankeschön. Hallo, oh, hallo, ist das sehr laut oder hört sich nur bei mir laut an? Können wir es leiser machen?
Hallo, hallo, besser? Okay, ich habe nämlich eine ziemlich laute Stimme, also versuche ich jetzt extra leise zu sprechen. Können wir es noch ein bisschen leiser machen? Ich habe so das Gefühl, ich schreihe sonst die ganze Zeit, danke. Genau, also nochmal mein Name ist Adriana Groh, ich bin Teil des Teams vom Prototype
Fund. Schön, dass ihr hier seid. Das Team im Kern vom Prototype Fund besteht aus Fiona Krakenburger, Katharina Mayer und Elisa Lindinger. Elisa war auch letztes Mal dabei und hat schon was über den Prototype Fund erzählt und sie hat damals die Frage gestellt, wer das Programm kennt und das würde ich jetzt auch gerne wieder machen, deswegen die Frage, wer kennt es denn schon?
Genau, ein Förderprojekt sehe ich, es kennen auch schon einige, haben sich noch mehr beworben, die es kennen? Ah ja, cool, super. Also heute geht es darum, die Learnings, die wir gesammelt haben bis jetzt, wir haben jetzt schon 62 Projekte gefördert und unzählige mehr Projekt-Proposals gelesen, mit euch
zu teilen und dann auch gleichzeitig so Tipps und Tricks für die Bewerbung oder auch für generellen Projektverlauf zu geben, also es sollte für jeden was dabei sein, egal ob man sich schon beworben hat, ob man schon genommen wurde oder ob man sich vielleicht überlegt, mal ein Projekt einzureichen. Da aber jetzt nicht alle die Hände hochgenommen haben, würde ich zu Beginn
auch nochmal erzählen, was der Prototype Fund überhaupt ist und was wir damit erreichen wollen, das wurde ja gerade schon angedeutet. Genau, also der Prototype Fund ist ein Förderprogramm für selbstständige Entwicklerinnen und Entwickler, die Open Source Software herstellen möchten
und zwar mit gesellschaftlichem Mehrwert. Das ist was ganz Besonderes, weil in Deutschland war es bisher immer so, dass wenn man sich für Förderprogramme beworben hat, mit öffentlichen Geldern, dann musste man entweder ein Unternehmen sein, eine große Einrichtung, eine Universität oder ein Verein und bei uns kann man sich
wirklich als Individuum oder eben als kleines Team bewerben. Das haben wir gemacht, weil wir eine Förderlücke entdeckt haben in Deutschland. Das soll heißen, wir haben gemerkt, dass es ganz viele hochmotivierte Entwicklerinnen und Entwickler gibt, die auch in ihrer Freizeit schon sehr viel tolle Arbeit machen und wir wollten eben
unterstützend mit Geld und Coachings da unter die Arme greifen und das ist der Sinn und Zweck vom Prototype Fund. So sieht es bis jetzt aus. Wir haben schon 2,1 Millionen Euro ausgeschüttet an eben 62 Projekte
und bis zu 47.500 Euro bekommt dann jedes Projekt, was sich bewirbt und erfolgreich dann auch angenommen wird. Erst wäre jetzt eigentlich schon Schluss gewesen. Also wir haben drei Runden schon fast abgeschlossen. Die vierte geht demnächst los, bei der fünften ist gerade der Auswahlprozess am Laufen.
Glücklicherweise wurde das Programm aber verlängert. Also wir laufen jetzt noch bis 2021. Es gibt also noch genügend Möglichkeiten sich zu bewerben, wenn man Lust hat. Dementsprechend hat sich auch die insgesamt ausgeschüttete Fördersumme erhöht. Die Förderung pro Projekt bleibt aber gleich, obwohl die sich auch schon erhöht hat.
Dann vielleicht, um sich das besser vorstellen zu können, wollte ich euch zwei bzw. vier insgesamt vier Projekte vorstellen. Eins davon ist das Syrian Archive. Die machen wirklich sehr wichtige Arbeit und zwar haben die ein Problem erkannt, dass ganz viele Videos, die im Krieg in Syrien aufgenommen werden, also Handy Videos und dann auf
YouTube hochgeladen werden, von YouTube wieder runtergenommen und gelöscht werden, weil es eben schreckliches Material ist, traumatisierend wirken sein kann. Man sieht Gewalt und dann wird das gelöscht. Das ist natürlich auf der einen Seite verständlich, weil die müssen dafür sorgen, dass kein traumatisierendes Material auf
deren Plattform ist. Auf der anderen Seite geht damit wahnsinnig viel Material verloren, was für die Aufarbeitung des Krieges sehr wichtig sein kann, um zu sehen, was sind dafür Menschenrechtsverletzungen passiert, welche Kriegshandlungen gab es. Was Syrian Archive jetzt macht, ist, diese ganzen Videos zu sammeln und zu storen und auch so aufzubearbeiten, dass
man sie sichten kann, also dass jetzt nicht ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen mehrere tausend Videos durchgehen muss, sondern dass man das mithilfe von Technik auslesen kann und sehen kann, was sieht man hier, was sieht man dort, welche Waffen wurden sogar benutzt. Es ist ein Riesenprojekt, wahnsinnig wichtig und das unterstützen wir jetzt schon in mehreren Runden, weil sie sich
immer mit Weiterentwicklungen von den Projekten beworben haben. Genau, uvasiML hat auch einen super Ansatz und zwar wollen die Machine Learning benutzen, um die Dokumentenflut, mit denen sich NGOs teilweise rumschlagen müssen, händelbar zu machen. Hintergrund ist da auch, NGOs untersuchen
Menschenrechtsverletzungen, zum Beispiel bei Gerichtsurteilen oder Menschenrechtsverletzungen, in dem Fall vielleicht nicht unbedingt, aber Diskriminierung oder andere Arten von nicht fairen Prozessen. Dafür müssen aber oft tausende Seiten von Dokumenten, von Zeugenaussagen, von Gerichtsprotokollen gelesen werden und das ist oft
für NGOs nicht möglich, weil sie nicht die Ressourcen haben und also nicht genügend Personal, Zeit und Geld, um das zu tun. Und deswegen will uvasi versuchen, damit Machine Learning das zu erleichtern und zu beschleunigen. Dann pretix ist ein schönes Beispiel dafür, wie man
ein Projekt mit Mehrwert für die Gesellschaft, aber dann auch mit einer Möglichkeit für ein Geschäftsmodell machen kann. Das ist ein Open Source Ticket Shop. Man kann sich das einfach runterladen, wenn man eine Veranstaltung macht und damit seine Tickets und den Verkauf hosten. Man kann aber auch sagen, wenn jemand das nicht selber machen will, dass dann der Service, also die ganze Abwicklung des Prozesses als Dienstleistung
sozusagen mit angeboten wird. Also man hat da als Nutzerin die Wahl, wie man das machen möchte. Und Scindict ist auch eins meiner Lieblingsprojekte. Da geht es auch ganz klassisch darum, jemand erkennt in seinem persönlichen Umfeld ein Problem. In dem Fall, es gibt Dialekte auch
in der Gebärdensprache. Jemand aus München kann sich nicht unbedingt gut mit jemandem aus Hamburg dann unterhalten. Und deswegen gibt es jetzt Scindict, das ist ein Wiki für Sign, also für Zeichen, wo dann jeder mit seiner Kamera einfach das betreffende Zeichen für ein Wort hochladen kann und jemand anderes
sieht das und sagt, bei mir heißt das was ganz anderes, lädt es auch hoch und so entsteht ein Nachschlagwerk, mit dem man sich informieren kann oder auch selber die Sprache, also Gebärdensprache erlernen kann, wenn man das möchte. Und diese Projekte zeigen eigentlich ganz schön was für eine Bandbreite an unterschiedlichen Sachen wir fördern, von kleineren bis größeren
Projekten mit einem Geschäftsmodell, ohne Geschäftsmodell, sie müssen alle eben nur Open Source sein und einen erkennbaren Mehrwert haben für die Gesellschaft. Was man aber auch dazu sagen muss, ist, dass der Project Type Fund eben auch ein Forschungsprojekt ist.
Hintergrund eben, es ist sehr neu, es gibt es noch nicht lange in Deutschland generell, dass so gefördert wird mit öffentlichen Geldern, den gibt es auch erst seit 2016 und wir als Project Type Fund Team betreuen und begleiten die Projekte eben nicht nur oder wählen sie zusammen mit der Jury aus, sondern wir schauen auch, was funktioniert gut, wo
müssen wir nachjustieren, was hilft den Projekten wirklich und was hilft ihnen vielleicht überhaupt nicht. Das heißt, alle die bei uns gefördert werden, bekommen eben Geld und Coachings und sie haben die Möglichkeit uns permanent zu sagen, das ist total schlecht so, wir hätten es lieber so oder zu sagen, das ist total klasse, hätte ich gar nicht erwartet, aber
das hilft mir sehr. Also wir sind permanent im Gespräch mit denen, was den Projekten hilft und was uns eben auch hilft zu verstehen, wie man so ein Förderprogramm aufziehen muss, damit es wirklich einen positiven Effekt hat auf die Menschen, die man damit fördert und deswegen haben wir jetzt auch diese ganzen Learnings und Einblicke, die wir dann auch gerne teilen wollen, auch
weil wir sagen, das ist zwar viel Arbeit, aber es ist kein unmögliches Kunstwerk, so ein Förderprogramm aufzusetzen, in dem Fall wird es eben getragen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, also die stellen das Geld und die Open Knowledge Foundation ist sozusagen der Träger und es wird
irgendwann enden, dieses Programm. Wir würden uns freuen, wenn wir Nachahmer-Programme sehen würden und wenn wir generell eine kontinuierliche Unterstützung für die Open Source Softwareentwicklung damit in Deutschland garantieren könnten. Da wir also neu sind, was Neues tun, was davor noch nicht war, wir sind
selber ein Prototyp, ist bei uns das Motto immer Trial and Error. Also wir probieren aus, wir haben angenommen, es bewerben sich vielleicht 100 Einzelpersonen, im Endeffekt haben sich dann knapp 500 Projekte beworben und auch viele Teams. Wir mussten also anpassen, wie wir fördern, dass wir nicht nur individuelle Personen fördern, sondern eben auch
kleine Teams und wir mussten unseren ganzen Apparat auf die Masse an Bewerbungen neu einstellen und jetzt mache ich weiter, weil manchmal macht das ein bisschen kirrer, dieser Effekt, den wir da haben. Genau und damit würde ich jetzt dann auch schon zu den Top 3 Learnings kommen, die wir so ganz generell gesehen haben in unserer Arbeit mit
den Projekten, bevor ich dann zu den Tipps und Tricks für Bewerbung und Projektverlauf kommen würde. Wir bleiben bei dem Trial and Error, also was unser Ansatz ist, Philosophie sozusagen. Es geht nicht darum, mit der perfekten Idee, den perfekten Prototype bei uns bauen zu wollen,
sondern es geht darum, was ausprobieren zu wollen und wenn es nicht funktioniert, dann ist das nicht schlimm, sondern dass es Teil des Prozesses und da alles Open Source ist und auch dokumentiert wird, hilft es auch, wenn es schief geht, weil dann kann sich das jemand anschauen und sagen, aha, das ist schon mal schief gegangen, das brauche ich nicht nochmal zu probieren oder ich weiß, welche Fehler ich vermeiden
kann und wie ich es vielleicht anders machen möchte. Das ist, ich glaube, eine sehr wichtige Einstellung. Vielleicht auch gerade in Deutschland, wo Scheitern eher noch negativer behaftet ist und wir eben auch dazu beitragen wollen, zu sagen, wenn man was Neues ausprobiert, wenn man sich was traut, wenn man was herumprobiert und bastelt, dann
gehört Scheitern dazu und das ist nicht schlimm, sondern das ist gut so. Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt, den wir immer, immer, immer wieder sagen, Vielfalt ist Vorteil im Sinne von, die Diversität im Projekt entscheidet über den Erfolg
von einem Projekt. Das sieht man bei ganz kleinen Beispielen, wo sich vielleicht zwei Personen bewerben und dann im Verlauf der Förderung merken, uns da war jetzt unbedingt noch ein Designer und eine Politikwissenschaftlerin, weil wir arbeiten mit Wahldaten und wir wollen irgendwie das besser verstehen. Also es ist wirklich von Vorteil, sich
verschiedene Leute ranzuholen mit unterschiedlichen Mindsets und Hintergründen, weil damit das Projekt eigentlich nur runter und besser werden kann, als wenn alle aus dem gleichen Blickwinkel dran arbeiten. Und deswegen ist es auch ganz besonders wichtig, von Anfang an immer wieder mit der Community zu reden, die man adressieren will
und eben nicht in seiner Blase zu bleiben, sondern möglichst viele unterschiedliche Personen mit einzubinden und von Tag eins auch in einem kontinuierlichen Feedback- Loop mit denen zu bleiben, damit man nicht zu lange in die falsche Richtung rennt. Ähnlich, zusammen ist man weniger
allein. Open Source Spirit heißt ja, dass man oft in einer Community entsteht und von dieser Community getragen wird. User-Testing von Tag eins kann also auch nicht schaden. Wir merken oft, ich meine, Open Source Spirit heißt auch scratch your own itch. Man fängt irgendwie mit einem eigenen Bedarf an oder mit einem Problem,
was man sehr nah an sich selber identifiziert hat. Aber gerade wenn wir jetzt über den Prototype Fund reden, wo wir sagen, es geht darum, Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert zu machen, ist es total wichtig, auch dann mit anderen zu reden, außer Selbstgespräche zu führen oder mit seinen engsten Freunden über das Projekt sich auszutauschen. Weil sonst ist es vielleicht eine
schöne Idee, aber sie bleibt so eng an einem selber dran oder so begrenzt, dass davon sehr wenige profitieren können. Und das ist eigentlich schade, weil viele Ideen, die wir sehen, sind garantiert für mehrere Leute wichtig und von Vorteil. Damit sind wir dann auch schon bei
den Tipps und Tricks. Ich schau gerade, ob ich was übersprungen habe. Nein, da sind wir durch. Genau, also wie gesagt, es geht jetzt bei den Tipps und Tricks darum, dass man zum einen sagt, wenn ihr euch bewerben wollt, was sollte man machen und was sollte man lieber nicht machen. Aber es geht auch darum, was wir erkannt haben in der Projektbetreuung
mit den ganzen Projekten, die wir jetzt schon einmal begleitet haben. Und da gab es wiederkehrende Erkenntnisse, die wir mal zusammengefasst haben. Bevor ich da jetzt darauf eingehe, noch einmal zu, für wen ist das eigentlich und was ist es eigentlich genau? Also wenn man sich jetzt bewerben möchte, gibt es nicht so viele Dinge,
die man beachten muss. Man muss vorherig sein, man muss selbstständig sein oder zum Beispiel nur in Teilzeit arbeiten, weil man wird für die Stunden, die man an dem Projekt arbeitet, bezahlt. Diese Stunden müssen in einer regulären Arbeitszeit erfolgen, also nicht zwischen 24 Uhr und irgendwie 3 Uhr morgens.
Deswegen kann man eben nicht Vollzeit irgendwo angestellt sein. Man kann sich als Einzelperson bewerben oder als Team und dann muss man eine GBR gründen. Das hört sich vielleicht etwas verschreckend an, ist aber was ganz einfaches und muss leider so sein, damit man dann das Geld ausgezahlt bekommen kann.
Das ist das Wichtigste mit der Open Source Lizenz. Also alles, was bei uns gefördert wird und dann veröffentlicht wird, muss eben Open Source sein und auf den gängigen Plattformen liegen. Und man muss in Deutschland gemeldet sein, also an seinen Wohnsitz hier haben und hier Steuern zahlen. Man muss jetzt kein deutscher Staatsbürger sein.
Man kann aus dem EU-Ausland oder aus den USA kommen, man muss hier sitzen und hier Steuern zahlen, eben weil es öffentliche Gelder sind und die werden nur an diejenigen vergeben, die hier auch Steuern zahlen. Und was dann dabei herauskommt für einen, ist während einer sechsmonatigen Förderphase bekommt man eben bis zu 47.500 Euro ausgezahlt.
Wir haben den Eigenanteil auf 5% verringert. Das ist die Zeit, die ihr investiert und die Rücklagen, die ihr sozusagen vorzeigen muss. Das ist wahnsinnig wenig. Da sind wir sehr froh, dass wir das hinbekommen haben, was es auch nochmal für mehrere Personen möglich macht, sich um die maximale Fördersumme zu
bewerben. Und man kriegt eben nicht nur Geld, sondern auch Coachings. Und die sind wichtig. Das sehen wir jetzt gleich bei den Tipps und Tricks. Aber erst spricht die Sprache, die jeder versteht, hört sich einfach an, ist es manchmal aber nicht. Es bewerben sich wirklich viele Projekte und wir müssen alle
Projektanträge lesen. Einmal liest sie das Team von Prototype Fund, einmal liest es eine Jury. Wir haben alle unterschiedliche Hintergründe. Mehr Technikverständnis, weniger Technikverständnis und der Spagat muss sein, dass es für alle verständlich ist. Es kommt also schon darauf an, dass man die technischen
Details überzeugend erklären kann, warum man das unbedingt machen muss, warum das vielleicht auch was Neues und Wichtiges ist. Aber es muss dabei auch klar werden, warum dieses Projekt an sich unbedingt entstehen muss oder verbessert werden muss. Also was, warum und wie muss so dastehen, dass jemand, der absolut keine Ahnung von dem Thema oder der Technik hat, sagt,
das hört sich super an, das brauchen wir unbedingt. Das ist nicht nur bei der Bewerbung wichtig, sondern eigentlich auch immer danach, wenn man über sein Projekt sprechen möchte. Weil man spricht nicht immer nur, wie ich vorhin meinte, vielleicht mit den Leuten in seinem engsten Umfeld, sondern möchte auch das andere davon profitieren. Und die müssen ja wissen, um was es da geht.
Also nicht nur in den technischen Details verlieren, sondern sagen, was ist der Mehrwert für eine Community? Warum braucht es dieses Projekt unbedingt? Also was genau ist das Problem und wie kann ich das lösen, indem ich das und das tue? Schlechte Antworten sind zum Beispiel in so dem Bewerbungsformular, an wen
richtet sich dein Projekt alle? Ja, ich weiß, es gibt öfter Projekte, wo man sagt, es ist für alle gut, aber das zeugt dann eher davon, dass man sich nicht genug überlegt hat, wen wir denn als erstes jetzt ansprechen würde. Also wenn man jetzt den öffentlichen Nahverkehr irgendwie verbessern möchte, dann sagt man Menschen, die darauf angewiesen sind, dass sie kein
eigenes Auto haben, oft von dem ländlichen Umfeld in die Stadt zu fahren, zum Beispiel. Aber alle zeigt dann für uns eher von, die ganze Welt wird davon profitieren und das ist schon wahrscheinlich. Oder auch, was ist der gesellschaftliche Mehrwert und dann sowas wie, ja, ist ja selbstverständlich. Das sind dann die Beispiele, die man nicht machen sollte
und lieber so erklären, dass es wirklich jeder verstehen würde, hilft in der Bewerbung ungemein. Das ist dann schon nicht mehr unbedingt für die Bewerbung an sich von relevant, sondern auch einfach für den Projektverlauf. Es dauert immer länger, als man denkt. Immer, meistens.
Und es lohnt sich nicht, seine Milestones riesig groß und extrem viele zu planen, weil im Endeffekt kommt man dann nur in Zeitnot, man wird vielleicht schlampig, man hakt eher ab, anstatt dass er sich mit Zeit und Ruhe kleineren Aufgaben widmet und die dafür dann gut macht. Also das ist unser eins der
wiederkehrenden Erkenntnisse, die wir haben. Genau, lieber kleine, konkrete Milestones, die man gut abarbeiten kann und wenn man dann wahnsinnig schnell ist, schneller als man denkt, auch wenn es eigentlich andersrum ist, dann kann man im Endeffekt immer noch drauf setzen, aber lieber nicht ins Hetzen und dadurch ins
Schludern kommen. Teamwork ist Teamwork ist Teamwork. Wie gesagt, das bewerben sich viel mehr Teams bei uns, als wir erwartet haben. Wir dachten eigentlich, dass es mehr Einzelpersonen sind. Es ist schön, dass sich viele Teams bewerben, weil eben von dieser Diversität in den Teams das Projekt an sich nur profitieren kann. Aber es macht natürlich auch
teilweise schwieriger, weil wenn man alleine an dem Projekt arbeitet, dann muss man sich selber nicht permanent erklären, was man tut oder warum man es so tut und was als nächstes kommen soll, sondern man arbeitet einfach so vor sich hin. Aber im Team ist es wichtig, gerade wenn man auch remote arbeitet, was es bei uns auch oft gibt, dass man immer wieder regelmäßige Check-ins hat, wo man vielleicht auch einen
konkreten Tag in der Woche hat, sich gegenseitig zu erzählen, was man getan hat und warum man es so getan hat und wie es jetzt weiter geht. Und nicht alles kann man durch Kommentare oder Issues irgendwie besprechen, sondern es lohnt sich wirklich, wenn es über irgendein Tool sein muss, wenn man sich nicht zusammen an den Tisch setzen kann, wenigstens online einmal
sich zusammenzusetzen und zu erzählen, was man gemacht hat und wie es jetzt weiter geht, weil in dem Prozess ganz viele Probleme oder nächste Schritte für alle klar werden und man damit auch das Team zusammenhält. Also bei uns in der Förderung ist es zum Beispiel so, dass wir jeden Montag einen sogenannten Check-in haben, wo alle Projekte ein Update
schreiben und auch zu Fragen beantworten, wie an was arbeitet ihr gerade, wie geht es jetzt weiter und was hat euch vielleicht aufgehalten. Und dadurch entstehen dann auch Gespräche nicht nur innerhalb des einzelnen Teams, sondern mit verschiedenen Teams untereinander, wo man sich gegenseitig helfen kann und wo man immer wieder alle auf den gleichen Stand bringt und das Projekt somit nicht auf der
einen Seite in ein Ungleichgewicht kommt. Und man muss auch nicht unbedingt irgendwelche technischen Tools benutzen, sondern man kann auch, es hört sich witzig einer, was hilft wirklich, Tagebuch führen, dass man auch selber immer weiß, was man gemacht hat und dass man dann sich so besser austauschen kann. Eben gerade wichtig, wenn man als Team arbeitet und noch wichtiger, wenn man remote
arbeitet. Code ist nicht alles. Also es geht bei uns um Code schreiben, Open Source Software entwickeln, aber das hängt auch mit den Milestones zusammen. Wenn man sich wahnsinnig viel vornimmt, neuen Code zu schreiben, dann kommen andere Dinge zu kurz, wie
das Überarbeiten und das Dokumentieren und aber auch so Dinge wie Coachings vor- und nachbearbeiten. Und wir haben in der Projektförderung gemerkt, dass diese Coachings wirklich, wirklich hilfreich sind. Auch wenn es teilweise eher ungern gemacht wurde mit dem
Argument am Anfang, das ist noch zu früh, ich brauche das jetzt noch nicht. Das hat sich wirklich als nicht wahr bewiesen. Man kann Coaching eigentlich nicht zu früh machen im Sinne von es ist besser, es zu früh zu machen, sehr viel zu früh zu machen als nur ein bisschen zu spät. Weil in dem Coaching, wir haben wirklich gute Coaches, kommt schon ganz viel raus, was
hilfreich ist für den Projektverlauf. Man erspart sich damit unheimlich viel Zeit, was man in die falsche Richtung rennt oder ein Problem behandelt, was die Community oder die Nutzerinnen so gar nicht sehen. Und deswegen sagen wir, packt euch nicht die Zeit 100% voll mit dem Schreiben von neuem Code, sondern nehmt
euch die Ruhe, mit anderen Projekten euch auszutauschen, dass ihr voneinander lernen könnt. Nehmt euch die Zeit, um die Coachings eben vorzubereiten und nachzubearbeiten. Und immer wieder mal zwischendurch auch einen Schritt zurückzugehen und sich zu überlegen, bin ich eigentlich noch genau dabei, das zu machen, was ich machen möchte und ist das noch richtig so.
Das war auch ein Feedback, was wir von vielen Projekten bekommen haben, dass sie am Ende der Förderphase und sechs Monate, das sind nicht viel Zeit, Schade gefunden haben, dass sie nicht mehr Ruhe hatten, um sich mit anderen auszutauschen und dabei auch viel zu lernen. Und Nutzerinnen vor, auch von Tag eins, also es gibt auch da
kein zu früh, immer wieder mit den Menschen sprechen, denen man mit seinem Projekt, mit seinem Produkt helfen will. Weil man nimmt immer, also man hat immer Annahmen, warum was so ist und wie man dann darauf reagieren muss. Ist aber schwierig, das dann einfach so als Hypothese zu
nehmen und darauf loszuarbeiten, wenn man das nicht permanent mit der Community feedbackt. Und deswegen sagen wir, ihr müsst wirklich von Tag eins bis zum letzten Tag jeden Tag am besten gucken, will mir jemand was mitteilen. Also seid da ansprechbar, seid offen, gesteht auch Fehler ein,
wenn sie passieren, weil im Endeffekt geht es eben nicht darum, alles richtig zu machen, sondern gut zu scheitern, uns dann beim nächsten Mal besser zu machen. Und dafür braucht man eben Nutzerinnen oder auch einfach eine Community, die einem wohlwollend sagt, das ist nicht so gut, wie du gerade denkst. Mach es vielleicht nochmal so,
weil wir alle hätten es gerne anders oder eine Gruppe hätte es gerne anders. Das macht das Projekt runter, weil man viele verschiedene Sichtweisen mit einbezieht und damit es auch für mehrere verschiedene nutzbar wird. Es geht nämlich am Endeffekt, dann haben wir noch eins von unseren schönen Gifts hier, nicht
darum, dass es perfekt wird, sondern dass es gemacht wird und dann perfekt, wenn es so was gibt, wird es im Prozess. Also man bleibt dran, man macht einfach mal, man macht Fehler, man muss die ganze Zeit wieder drei Schritte zurückgehen und dann nochmal leicht nachjustieren. Aber dafür wird es am Ende wirklich besser, vielleicht nicht
gleich perfekt, aber es wird auf jeden Fall gemacht. Genau und wie gesagt, es läuft gerade unsere fünfte Bewerbungsrunde. Diesmal haben wir nicht ein gesellschaftliches Thema als Schwerpunkt. Wir nehmen nämlich für jede Bewerbungsrunde ein Fokusthema.
Das heißt nicht, dass man sich nicht auch mit was anderem bewerben kann. Es hat nur den Hintergrund, dass wir sagen, okay, wir erkennen da gerade ein Thema, das wollen wir wirklich genau gezielt ansprechen und damit auch die Gruppe, die sich damit beschäftigt, noch mehr ermuntern, etwas einzureichen. Aber sobald oder solange man sich mit Softwareentwicklung im
Bereich Civic Tech, Data Literacy, Infrastruktur oder Datensicherheit beschäftigt, sind bei uns alle Projekte willkommen mit gesellschaftlichem Mehrwert. Jetzt in der Runde 5 haben wir diesmal eben ein anderes Motto, nicht ein gesellschaftliches Problem. Zum Beispiel hatten wir einmal
Tools für eine stärkere Gesellschaft oder Tools für mehr Sicherheit und Power to the Users oder für mehr Diversität. Und diesmal haben wir gedacht, wir wollen zwar nicht auf den Hype Train aufspringen mit Machine Learning, aber wir
wollen auch nicht da komplett draußen bleiben, weil es nämlich darum geht, zu sagen, wenn wir nicht Projekte fördern, die vielleicht mit einem anderen Ansatz rangehen, mit einem kritischeren oder mit einem ganz anderen Blickwinkel, dann verpasst man es, eine Technologie mitzugestalten, die in Zukunft wahrscheinlich schon sehr wichtig sein wird.
Und deswegen wollen wir da sagen, wir wollen einen anderen Blickwinkel reinbringen. Bewerbt euch mit euren Projekten zu diesem Thema. Das läuft jetzt noch bis zum 30. September. Und genau, wir würden uns freuen, wenn wir da wieder viele spannende Einreichungen bekommen, eben zum Thema Maschinen lernen lassen oder zu einem der anderen, die ich gerade genannt habe.
So, nach meinem letzten Erkenntnisstand ist Frontalbeschallung auch eigentlich nach 15 Minuten schon wahnsinnig langweilig. Deswegen würde ich jetzt erstmal rumhören, ob es schon Fragen gibt und dann kann ich vielleicht im Detail noch besser darauf eingehen. Wir haben auch ein Projekt hier,
was schon die Bewerbungsphase erfolgreich abgeschlossen hat und dann demnächst mit der Förderung beginnt. Die können auch spannende Sachen erzählen. Oder, ich weiß nicht, wann ihr euch beworben habt, ob das jetzt gerade aktuell war oder ob es wann anders war. Wenn ihr was dazu sagen wollt, würde ich jetzt super spannend finden.
Gerne auch Feedback und wie gesagt Fragen. Gibt es Fragen? Ja, ich wollte gerne wissen, ob auch GBRs gefördert werden, die schon existieren. Leider nicht. Also wir fördern keine
bestehenden Einheiten, sondern man musste dann sich da neu formen. Dann stelle ich einfach auch eine Frage in die gleiche Richtung nochmal. Wenn man schon ein Projekt längere Zeit laufen hat, aber bis jetzt ohne Förderung gewesen,
das könnte man sich dann bewerben, auch wenn man vielleicht keine GBR, sondern nur einfach ein Projekt wäre? Ja, auf jeden Fall. Also es geht nicht darum, dass es immer was komplett Neues sein muss, was wir fördern. Es kann auch ein schon seit Jahren bestehendes Projekt sein, wo man jetzt dann aber sagt, diesen einen Punkt hier, den möchte ich neu hinzufügen oder diesen einen
Punkt hier, den möchte ich einmal radikal verbessern, weil so wie der gerade ist, kann er nicht bleiben. Also man muss nicht von null anfangen, sondern kann auch schon mit was Alten, so einem Herzensprojekt ankommen. Okay, weitere Fragen? Ich habe spontan keine. Wollt ihr sagen, ihr habt euch schon mal beworben, habt ihr
gemeint? Wollt ihr was dazu erzählen oder lieber nicht? Es werden leider mehr abgelehnt als genommen werden, aber wenn ihr da Feedback habt, wie das für euch war, der Bewerbungsprozess, was vielleicht auch für andere spannend, dann gerne erzählen, aber es muss nicht sein.
Ja, da kann ich was dazu sagen, aber willst du erst noch? Die Antwort war, Feedback vom Fund zu bekommen, wäre schön. Jetzt was mehr euch unterhaltet, gebe ich mir kurz das Mikrofon rüber. Ja, ich kann einfach was dazu sagen, dass es schön wäre, Feedback zu bekommen. Das war uns ein sehr wichtiger Punkt, Feedback zu
geben. Das haben wir in den ersten zwei Runden gemacht, wenn es Feedback gab von der Jury. Also die Jury hat die Projekte alle angesehen und hat bei manchen Kommentare geschrieben, bei manchen aber nicht. Und wir hatten aber allen angeboten, Feedback zu geben, auch bei einer Absage.
Ich habe mich selber auch schon für Sachen beworben und wenn man dann abgelehnt wird und man bekommt keinerlei Rückmeldungen, dann fragt man sich natürlich so, okay, war das jetzt ganz knapp und irgendwie am Schluss ging es dann um mein Projekt und um noch ein anderes. Und ich bin halt dann leider rausgefallen, es war einfach Pech oder war irgendwas total schlecht oder an was lag es. Also haben wir das gemacht mit dem Feedback und haben dabei
gelernt, dass das Feedback so, wie wir es hatten von der Jury ohne Kontext für die Projekte überhaupt nicht hilfreich war. Also es entstanden dadurch mehr Fragezeichen, als dass sich irgendwie Antworten daraus ergeben haben. Unsere Jury arbeitet auch ehrenamtlich und wie gesagt,
wir haben viel mehr Bewerbungen bekommen, als wir erwartet haben. Das heißt, die haben auch viel mehr Arbeit, als sie dachten und deswegen können wir von denen nicht verlangen, jetzt so einen richtig schönen Absatz zu schreiben, wo genau drin steht. Das war toll und das war nicht so gut und so könnte man es verbessern. Und deswegen mussten wir das mit dem Feedback dann wieder sein lassen, weil es leider zu mehr Frust
geführt hat, als dass es Gutes getan hat. Wir würden es wirklich gerne machen, so wie wir es machen können, ist es aber dann schlechter, als es dann doch gar nicht zu machen. Das war leider das Problem. Man kann sich, das ist auch noch ein Tipp, auch vorher mit Fragen an uns
wenden. Wir können jetzt keine Bewerbungen Korrektur lesen, aber wir können mal auf einzelne Fragen eingehen oder wir haben auch wirklich viel schon in unseren FAQs stehen. Und was wirklich hilfreich ist, bevor man seine Bewerbung abschickt,
die, ich weiß nicht, einer Freundin oder dem Bruder in die Hand zu drücken, der noch überhaupt nicht seine Nase da reingesteckt hat und zu fragen, verstehst du das, findest du das gut, hast du irgendwelche offenen Fragen, die sich aus diesem Text ergeben. Und wenn dann jemand komplett Fremdes sagen würde, ne, das hört sich gut an und das verstehe ich, dann ist es wahrscheinlich eine
gute Bewerbung. Also hier steht, das Thema ist Maschinen lernen lassen, bezieht sich das jetzt auf klassische Maschinen oder geht es dann noch erweitert auf die KI zu?
Also geht es wirklich um Maschinen oder um, also geht es um Maschinen, die tatsächlich physikal nicht da sind oder reicht auch eine Artificial Intelligence, also eine Software? Ich lese mal vor, was wir so für
Beispielfragen haben. Es ist so ein bisschen blöd, dass hier dieser Präsentationsmodus nicht funktioniert, wo ich nur meine Kommentare sehe und ihr nicht. Na doch, ne, doch nicht. Also wir haben so etwas wie Fragen, wie welche gesellschaftliche Themen können mit Hilfe von Maschinen lernen besser erschlossen und bearbeitet werden und wie.
Das heißt, es kann total theoretisch sein, es kann super speziell sein, es soll einfach nur in diese Richtung gehen, was wir gerade so unter Zukunftstechnologien zusammenfassen. Und wir eben wollen, dass da jetzt vielleicht nicht nur große Unternehmen, die über die Datenmengen
verfügen, da mitmischen, sondern auch andere. Ich mache das jetzt hier mal gerade hier. Das ist also unsere Website und da kann man auch sich mal ganz komplett durchlesen, was wir dazu alles haben und mit Fragen eben immer wahnsinnig gerne auch an uns
wenden. Ich mache das jetzt hier mal auf. Gibt es noch eine Frage? Ach doch, ja super. Ich habe eine Frage zu der
maximalen Fördergrenze beziehungsweise allgemein, wie das zeitlich aussieht. Also zum einen, ich gehe mal davon aus, dass diese 47.000 Euro mehr oder minder das Äquivalent sind, da sechs Monate lang Vollzeit dran zu arbeiten, minus dieser 5 Prozent Eigenleistung. Wie viel Prozent der genommenen Projekte machen das
tatsächlich in Vollzeit oder hat das irgendeinen Einfluss auf die Bewerbung? Also habt ihr irgendwie so eine Tendenzie, irgendwie eher Projekte in Vollzeit zu nehmen oder so? Nee, also das wirklich gar nicht. Ich kann dir leider jetzt keine genauen Zahlen nennen. Die müsste ich nachschauen, wie
viele machen. Nee, kann ich wirklich nicht sagen, weil gerade da wir Teams haben, gibt es da welche, die machen zehn Stunden die Woche von dem Team und ein anderer macht 50. Nee, 50 geht nicht, 40. Deswegen, das ist ganz unterschiedlich und in den Teams schwankt das auch.
Es hat aber überhaupt keinen Einfluss darauf, ob wir jetzt sagen, das ist ein gutes Projekt oder das ist kein gutes Projekt, wie viele Stunden da jemand rein investiert. Was nicht gut ist, ist, wenn wir sehen, es ist wahnsinnig viel, was da gemacht werden soll, aber jemand sagt, er macht nur 20 Stunden die Woche. Das ist dieses nicht zu viel
draufpacken, sondern lieber von den ganzen großen Ideen, die man hat, nur dann ein Stück definieren und sagen, ich habe nur 20 Stunden die Woche, aber das werde ich dann da in der Zeit einmal wegarbeiten. Und das ist eher so ein Kriterium. Nachfrage?
Ja, genau. Aber das ist eine Schätzung, um das nur so grob einordnen zu können. Das kann sich auch nochmal ändern. Okay, also ich muss da die 5% nicht händlich rausrechnen. Also wenn ich da 40 reinschreibe, dann wisst ihr, was gemeint ist. Ja, ja, genau. Und es ist auch nicht so, dass wir das in Stein meißeln und
wenn man das einmal so gesagt hat, dann muss das so gemacht werden, sondern wenn das Projekt genommen wird und man da nochmal ein bisschen nachjustiert an den Stundenzahlen, ist das gar kein Problem. Man sollte nur eben so eine Richtung anzeigen. Vielleicht kann ich da noch einen Satz dazu sagen, wenn man
erfolgreich sich beworben hat und die Jury das Projekt auswählt und man dann offiziell von dem Prototype Fund für die Förderung angenommen wird, dann gibt es von uns einen Workshop gleich zu Beginn, indem man sich mit dem Projektträger, also mit einer Untergruppe vom BMBF trifft und
diesen, also diesen richtigen Förderantrag stellt. Das ist sozusagen der Hack vom Prototype Fund, dass wir einen Schritt vorgestellt haben, der einfach ist, acht Fragen in einem Online-Formular, was willst du machen, warum willst du es machen, wie willst du es machen und für wen? Mehr ist es nicht. Und wenn das erfolgreich war,
dann setzen wir uns als Team, also wirklich alle zusammen mit Vertretern vom Projektträger, die alle Fragen beantworten und dann wird dieser sehr bürokratisch etwas kompliziert trockene Förderantrag gemeinsam ausgefüllt. Das ist nämlich die Hürde, an der so viele gescheitert sind, dass wenn man eine Einzelperson
ist, man ist selbstständig oder man arbeitet nur in seiner Freizeit an dem Projekt, man nicht den Nerv hat und auch teilweise nicht das Wissen, um so wahnsinnig bürokratische, endlose Lückentexte auszufüllen. Und das machen wir dann eben zusammen. Und da kann man dann solche, wie viele Stunden jetzt genau und in welcher Rechtsform und so weiter, kann man dann
da klären, mit Hilfe. Das ist wirklich sehr, sehr gut.
Fördert ihr auch Hardware-Projekte? Leider nein. Also wir haben wahnsinnig oft tolle Hardware-Projekte, die sich bewerben und haben dann immer eine schwere Zeit, die abzusagen. Es ist nur für Software. Wenn man also eine Software-Komponente hat, von einem Hardware-Projekt,
dann kann man sich mit der bewerben. Also es kann schon klar sein, dass es eigentlich mehr vielleicht um die Hardware geht, aber man kann sich nicht mit der Hardware bewerben. Man muss sich dann auf den Software-Teil konzentrieren. Und das fördern wir dann aber auch. Also das geht auf jeden Fall. Man muss eben nur klar rausstellen,
dass man dann jetzt nicht nur um die Software kümmert mit der Förderung, die wir verteilen. Ja, eigentlich schon. Die Frage war über die Zeiten, bis die Absage kommt. Genau, genau. Also es ist, weil
wie gesagt, die Jury ist ehrenamtlich. Der Bewerbungsprozess dauert so ein bisschen. Und dann kommen, also letztes Mal waren es zum Beispiel 250 Bewerbungen circa. Das heißt, dann lesen wir die als Team einmal erst mal komplett durch. Und dann geben wir eine Shortlist an die Jury, die liest aber teilweise auch dann alle durch, weil sie halt neugierig ist und die Sachen toll findet.
Deswegen ist es so ein bisschen ein längerer Prozess. Was wir allerdings nicht machen, was es auch oft gibt bei so Förderprogrammen, dass man mehrere Schritte als Projekt durchlaufen muss. Also erst muss man seine Bewerbung einreichen und dann muss man noch das nachreichen und dann muss man noch das. Und wenn man das alles gemeistert hat, dann wird man genommen. Also man muss
einfach nur einmal die Bewerbung und dann bisschen warten. Genau. Und dann gibt es leider das Feedback nicht mehr. Aber deswegen sind wir auf so Veranstaltungen wie heute hier, damit wir dann vielleicht erklären können warum und auch Fragen beantworten können.
Wir haben jetzt heute den Vortrag auch auf Deutsch gemacht. Wir machen auch öfter Vorträge auf Englisch. Ich glaube, dann sind auch heute nur Deutschsprachige hier, um sich das anzuhören. Was leider oft auch ein Problem ist, dass sich jemand auf Englisch bewirbt. Also wir haben englischsprachige Teams. Für uns als Projekt, als Programm
ist das überhaupt kein Problem. Wir sprechen mit denen dann Englisch. Wir übersetzen denen auf diese Behördendokumente und helfen dem so gut wir können. Leider ist es aber so, dass wenn man auf Englisch einreicht, können wir die Bewerbung nicht berücksichtigen, weil es ein Programm vom BMBF ist, also im deutschsprachigen Raum.
Deswegen, wenn man, also jemanden hat zum Beispiel auch, der sich bewerben will, der aber englischsprachig ist oder andere Sprache spricht, dann vielleicht übersetzen lassen oder da unter die Arme greifen. Sonst gehen ganz viele gute Projekte wegen so einer Kleinigkeit leider auch manchmal verloren.
Gibt es irgendwas, wo ich nochmal mehr dazu sagen soll oder ist alles soweit klar geworden? Irgendwelche, das hat überhaupt keinen Sinn gemacht, Fragen. Sehr gut, da kommt eine Hand.
Ich wollte mal fragen, wie weit soll das Projekt sein nach 6 Monaten? Muss das fertig sein oder ist es okay, wenn man auch mit dem Projekt ist? Nee, es muss nicht fertig sein und es ist noch nicht mal ein Problem, wenn man nicht so weit gekommen ist, wie man denkt. Wenn wir dann sehen,
warum, weil es tritt immer wieder unvorhersehbare Probleme auf. Menschen werden auch manchmal krank oder es gibt andere Dinge, um die man sich ganz dringend kümmern muss. Das ist alles kein Problem. Wir sind kein Programm, wo wir dann am Ende drauf gucken und sagen, das ist aber jetzt nicht so wie es geplant war und deswegen wollen wir jetzt das Geld zurück oder
sowas. So läuft das nicht. Wir wollen sehen, dass dran gearbeitet wurde, dass die Ziele, die man sich gesteckt hat, verfolgt wurden. Aber wenn sie nicht erreicht werden und wir auch verstehen, warum nicht, weil es doch komplizierter war als gedacht oder wegen was anderem, ist das überhaupt kein Problem. Hauptsache, man probiert es.
Ich glaube, die Fragen sind jetzt beantwortet, oder? Ja, wo du schon angefangen hast,
mit Auszahlung und sowas zu reden, wie wird das denn ausgezahlt? Wird das in Phasen ausgezahlt oder am Ende einmal? Quartalsweise. Genau, es wird Quartalsweise ausgezahlt und wie das funktioniert, ist man reicht sozusagen seinen Stundenzettel ein. Also man dokumentiert die Stunden, die man gearbeitet hat, in einem Stundenzettel reicht
den ein und dann wird man darüber abgerechnet. Deswegen fragen wir eben ungefähr, wie viele Stunden man plant, daran zu arbeiten, weil sich daraus eben ergibt, ob man die komplette Fördersumme abruft oder nur ein Teil davon. Und deswegen macht das auch Sinn, sowas wie ein Tagebuch zum Beispiel zu führen, damit man auch nicht
vergisst, wie viel man tatsächlich dran gearbeitet hat. Und ja, man sollte eben versuchen, Montag bis Freitag in regulären Arbeitszeiten dran zu sitzen und nicht Sonntagnacht, auch wenn das teilweise produktivere Zeitslots sein können. In die Richtung dann von mir nochmal eine Nachfrage. Wird jetzt nur das reine Coding
dann gefördert, also man hat sich programmiert oder auch andere Tätigkeiten, die man im Rahmen des Projektes vielleicht hat? Was wir jetzt dabei kochen? Spiele entwickeln oder noch irgendwas drum herum, was man halt auch macht. Keine Ahnung, ein Testevent oder keine Ahnung, was die Kommunikation mit den Usern oder ähnliches. Ja, also
es geht darum, Software zu entwickeln. Und wenn man aber jetzt in der Zeit eine Stunde, 40 Minuten Software entwickelt und 20 Minuten irgendwie mit seinen Testusern spricht, dann gehört das alles zum Prozess. Und ich hab das jetzt ja auch mehrmals wiederholt, dass wir das ganz wichtig finden, dass man
da von Tag eins immer wieder mit der Community-Feedback hat. Also das gehört zu dem Prozess des Software-Entwickelns dazu. Genau, das nehmen die ja auch immer sehr viel Zeit ein. Genau, genau. Nee, das gehört mit dazu und dementsprechend macht man das dann nicht in seiner Freizeit sozusagen, sondern das gehört da alles mit rein.
Und die Coachings, die wir anbieten, zielen auch genau darauf ab, also auf human-centered Design, dass man da eben auch dann theoretische Unterstützung bekommt zu dem praktischen Austausch mit der Community. Und davon profitieren die Projekte wirklich mit am meisten. Also das Geld ist gut und schön, aber
es ist wirklich spannend zu hören, dass langfristig ist es dieses Coaching und der Lernprozess, weil man einfach auch mehr Zeit dann hat in dieser Förderphase, mit Dingen zu beschäftigen, die sehr zeitaufwendig sind. Sowas eben wie Feedback-Gespräche mit der Community. Und da zieht man anscheinend, so ist das Feedback
von unseren Projekten, mit am meisten draus. Ich habe auch hier am Schluss nochmal unsere ganzen Kontakte. Also auf der Prodigy Fund Webseite steht ziemlich viel. Wir sind wirklich super ansprechbar auf allen
möglichen Kanälen über Twitter oder auch über E-Mail ganz klassisch und antworten da sehr gerne drauf und beantworten da echt alle Fragen, die kommen. Und freuen uns einfach, wenn wir das Interesse sehen und wenn man es auch einfach probiert. Also wenn das ein Projekt ist, das man selber macht, dann kann man da ja meistens relativ
einfach was dazu sagen. Und dieses Bewerbungsformular mit acht Fragen ist kein Hexenwerk. Da kann man sich einfach mal dransetzen und es einfach mal ausprobieren. Und es kommen dann zwar mehr Absagen als Zusagen, naturgemäß, aber wir haben viele Projekte, die sich öfter beworben haben
und beim dritten Anlauf hat es dann geklappt. Nicht, weil das Projekt irgendwie davor schlecht war, sondern weil es halt auch immer darauf ankommt, mit welchen anderen Projekten man sich zusammen bewirbt und so weiter. Das Quäntchenglück gehört dazu und deswegen freuen uns einfach, wenn man dran bleibt und es probiert. Ja, das ist doch eigentlich ein gutes Schlusswort, oder? Wenn nicht noch
eine Frage käme. Aber das war gerade wirklich schön. Ja, ich kann es ja nochmal wiederholen. Ja, es ist keine Frage, es ist mehr Angebot. Wir hatten jetzt das Glück, dass wir durchgekommen sind mit einem Projekt. Und wir haben sehr stark davon profitiert, dass wir Leute kannten, oder
kennengelernt haben, die vorher schon mal ein Projekt durchbekommen hatten. Wir hatten auch Bewerbungsunterlagen von anderen Leuten dann vorher mal gesehen, einfach um zu sehen, welche Sachen kommen denn so durch. Das hat uns echt geholfen und wir haben uns sehr, sehr viel Zeit dafür genommen. Also ich weiß nicht, ob das wirklich geholfen hat, aber viel Zeit für die Auswahl, viel Zeit
für die Formulierung der Texte. Es sind echt nur wenige Fragen, aber man sollte sich vielleicht schon ein bisschen im Kopf drum machen und vielleicht hat das geholfen. Ansonsten, wenn irgendjemand Bedarf für unsere Texte hätte, was wir da so gemacht haben und so, wären wir jetzt hier. Das ist noch ein schöneres Schlusswort.
Genau, super. Vielen Dank. Also wir haben dann nachdem auch schon dieser Workshop mit dem offiziellen Papierantrag gemeistert wurde, dann immer so ein Kick-Off- Event, wo die ganzen Projekte, die gefördert werden, zusammenkommen, wenn man sich alle kennenlernt und man die Coaches kennenlernt und das Prototype Fun Team auch weiß, mit wem redet man da einfach. Also neben mir ja noch drei, vier andere Personen
und genau, es geht auch darum, dass man sich gegenseitig unterstützt. Also würde ich annehmen auf jeden Fall das Angebot. Ja, vielleicht ist das ja auch noch eine Sache, die man vielleicht generell machen könnte, dass man die Projekte insgesamt irgendwie, die sich zusammenkommen sind, sondern die anderen vielleicht auch nochmal irgendwie vernetzen könnte oder sowas. Ja, genau. Genau, auf jeden Fall. Also man möchte,
damit das Projekt nicht langwierig, sondern langfristig nachhaltig wird, machen wir das auch. Das werden dann die geförderten Projekte merken, dass wir versuchen, alle miteinander zu vernetzen, weil es teilweise jetzt schon passiert, dass unter den geförderten Projekten sich neue, tolle Projekte herauskristallisieren und das ist
das Schönste, was man sehen kann, wenn man so ein Programm macht, wie den Prototype fand. Ja, das ist auch schön. Ja, genau. Eigentlich wäre noch ein bisschen Zeitnotfalls für eine Frage da, aber ich habe das Gefühl, dass eigentlich das Meiste jetzt beantwortet ist, ansonsten kann man sich wahrscheinlich auch mit hier noch irgendwie hier
auf dem ... Ja, wir haben jetzt dann noch 10 Minuten, also wenn jemand jetzt nicht gerade so fragen wollte, ich bin jetzt auch noch kurz hier und danke, dass ihr gekommen seid und euch das angehört habt und Fragen gestellt habt und ich hoffe, dass ich ganz viele Bewerbungen vielleicht nicht jetzt, aber vielleicht auch jetzt oder bei einer späteren Runde noch zu sehen bekomme. Ja, also ich denke, wir können uns bedanken,
dass es dieartige Projekte gibt, weil sie bringen glaube ich der Szene ziemlich viel und den Projekten individuell natürlich erst recht. Darum danke für das Projekt und für den Vortrag. Danke.