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Ultraschall 3.1 - das Bessere ist der Feind des Guten

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Formal Metadata

Title
Ultraschall 3.1 - das Bessere ist der Feind des Guten
Subtitle
Ein sehr konkreter Einblick in die kommende 3.1 Release
Title of Series
Number of Parts
29
Author
License
CC Attribution 3.0 Unported:
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Content Metadata

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Genre
Abstract
Wir stellen die kommende 3.1 Release von Ultraschall vor und geben einen Ausblick auf die Planungen zur 4.0
UltrasoundUltrasoundDiagramLecture/Conference
Broadcasting (networking)Podcasting
MetadataBroadcasting (networking)MetadataMassRun-time systemFilm editingComputer animation
AudacityUltrasoundStreaming mediaLink (knot theory)Streaming mediaCase moddingSkypePodcastingFunction (mathematics)Scientific modellingAchse <Mathematik>Diagram
UltrasoundUltrasoundComputer animationLecture/Conference
RoutingElectronic mailing listEigenvalues and eigenvectorsSimilarity (geometry)Server (computing)RoutingElectronic mailing listApple KeynoteContinuous trackFilm editingComputer animation
SoftwareCollisionUltrasoundFrequencyWaveformLecture/ConferenceMeeting/InterviewComputer animation
World Wide WebCurveCurveHausdorff spaceComputer animation
World Wide WebUltrasoundUltrasoundMicrosoft DynamicsComputer animationLecture/Conference
UltrasoundUltrasoundRun-time systemComputer animation
UltrasoundLimit (category theory)PRESET
Expandierender GraphoutputParticle detectorLeadCurveUltrasoundParameter (computer programming)Expandierender GraphMicrosoft DynamicsIndexZusammenhang <Mathematik>Diagram
Expandierender GraphGrundkurveInformationLogic gateAsynchronous Transfer ModeDiagram
DemosceneDrum memoryUltrasoundChain ruleHand fanSound effectCurveVersion <Informatik>PRESETMicrosoft DynamicsComputer animation
FeedbackUltrasoundSound effectFeedbackCASComputer animationLecture/Conference
Sound effectComputer animation
Broadcasting (networking)UltrasoundUltrasoundPodcasting
DemosceneSpring (hydrology)Service (economics)SpreadsheetSimilarity (geometry)Computer animation
World Wide WebCarriageway
World Wide WebSimulationUser interfaceMilan <Programmiersprache>Plane (geometry)Computer animationLecture/Conference
DemosceneMenu (computing)Software testingTime domainComputer animation
Time domainCarriagewayInternet
Time domainCarriagewayStatisticsSystems <München>Computer animation
Lecture/ConferenceComputer animation
Ableton LiveComputer animation
Plane (geometry)Apple <Marke>Kopplung <Physik>Computer animation
Physical quantityComputer animation
World Wide WebComputer animation
Graphical user interfaceUltrasoundCarriagewayModemApple <Marke>MP3makeComputer animationLecture/Conference
APIMetadataMiddlewareUltrasoundEigenvalues and eigenvectorsUltrasoundFunction (mathematics)VaporVersion <Informatik>UpdatePodcastingCore dumpCode refactoring
KATRIN <Programm>Moment (mathematics)Computer animation
Source codeUltrasoundApple KeynoteUltrasoundAlgebraic closureComputer animation
UltrasoundUltrasoundLecture/Conference
UltrasoundEigenvalues and eigenvectorsMoment (mathematics)Link (knot theory)Partition of a setComputer animationLecture/Conference
UltrasoundLecture/Conference
Set (mathematics)Server (computing)UltrasoundDownloadPolitical forecastingPressure volume diagramOrder of magnitudeElectronic mailing listFile formatEigenvalues and eigenvectorsPhysical quantityLecture/ConferenceMeeting/Interview
IP addressMeeting/Interview
Transcript: German(auto-generated)
Ich moderiere mich einfach mal selber an, weil wir haben einen knappen Zeitplan, Tim hat
Wichtigeres zu tun. Hallo, ihr kennt mich, Ralf Stockmann, ich arbeite an dem Projekt Ultraschall schon seit einigen Jahren und Zielsetzung von Ultraschall ist es, den ganzen Bereich von Audioaufnahme und Audio-Schnitt möglichst perfekt für Podcasting zu optimieren.
Das heißt also unsere Projektziele, wenn man sich das Ganze mal in einem normalen Workflow anguckt, wie läuft eigentlich so eine Podcastaufnahme, dann haben wir am Anfang eine Planungsphase, dann wird das Ganze irgendwie aufgenommen, das ist dieser grüne Batzen und dann wird das Ganze veröffentlicht. So denkt man sich das vorher und das ist auch hier vorne auf dem Podcast
in den Nutshell ganz schön zu sehen, wenn man es dann wirklich mal selber macht, merkt man, okay, die Welt ist doch ein bisschen komplizierter und dieser grüne Aufnahmebutton hier, der dröselt sich eigentlich doch eher auf in viele Unterbereiche, da ist nämlich nicht nur die Aufnahme selber, sondern die muss dann vielleicht noch geschnitten werden, weil da sind irgendwie Reusbara drin oder eine Klopause. Ich muss ein Mastering haben vielleicht, um mit dem EQ einzelne Mikros
ein bisschen anzugleichen oder Rauschen zu entfernen. Ich muss Metadaten hinzufügen können, beispielsweise Kapiteldaten, denn die möchte ich innerhalb meiner Schnittumgebung haben, wo ich ja sehe, wann welches Kapitel wirklich begonnen hat und ich möchte sie auch in den MP3-Dateien hinter drin haben. Das ist halt auch ganz gut, das an der Stelle dann zu haben. Und ich möchte das Ganze dann halt entsprechend exportieren kann, bevor ich es veröffentliche.
Und dann wird die Welt also doch relativ schnell ziemlich kompliziert. Das ist ein Bild, was ich ganz gerne zeige. Das mag ich. Da habe ich mal versucht, so eine Landkarte der verschiedenen uns bekannten DAWs zur Aufnahme von Podcasting mal so zu mappen auf zwei Achsen, kompliziert zu benutzen,
einfach zu benutzen und viele Podcastfunktionen und wenig Podcastfunktionen. Und da sieht man so oben rechts, da wo man eigentlich hin will, einfach und viele Funktionen, da gibt es Hindenburg Pro. Das kostet aber 350 Euro. Das kann sich kaum jemand leisten. Und dann neben ist aber irgendwie relativ wenig los, wo man darauf ausweichen könnte und schon gar nichts,
was halt irgendwie gleichzeitig noch günstig ist. Und unser Projektziel war also, nach ganz links zu gehen, da wo Reaper sitzt, 65 Euro schlank und das halt so zu modifizieren, weil man es gut modifizieren kann, dass das Ganze dann so ziemlich da oben, was ich so als aktuellen Status Quo bezeichnen würde, landet. Und man zahlt halt nach wie vor die 65 Euro für Reaper.
Und unser Aufsatz, unser Modding für Reaper ist kostenfrei. Das heißt also, mehr muss man dafür nicht bezahlen. Im Ergebnis haben wir in den letzten vier Jahren einiges an Grundlagen Features reingebaut, die so kaum oder keine andere DAW kann, beispielsweise halt ein wirklich guter Umgang mit Kapitelmarken. Wir haben ein Storyboard Modus für gebaute Beiträge.
Wir haben vor allen Dingen Studio Link als Alternative zu Skype, was also wirklich eine 1A Sound Qualität hat. Da hören wir von Sebastian ja im Anschluss noch den Talk. Wir haben ein Soundboard, wo man direkt während der Aufnahme live Jingles einspielen kann, was eine ganz andere Atmosphäre schafft. Also wenn ich die nachträglich rein montiere.
Wir können eine klassische Skype N-1 Schalte machen, auch wenn wir das eigentlich dank Studio Link nicht mehr brauchen. Und wir haben ja letztes Jahr hinzugefügt ein On Air Streaming auf einem Knopfdruck, womit ich eine Sendung auch live publishing kann, ohne irgendwas irgendwo groß einstellen zu müssen. Das ist wiederum nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was wir ansonsten noch so an Podcasting Features
reingebaut haben, aber das sind quasi so unsere Landmark Features. Die Ultraschall 3.0 Release war eine ziemlich anstrengende letztes Jahr, insbesondere auch deshalb, weil gefühlt da so richtig nur Heiko und ich dran gebastelt haben, weniger weil die anderen aus dem Team keine Lust oder Zeit hatten, sondern weil das einfach alles so Feature waren, die so ein bisschen auf uns beide hinausgelaufen ist.
Wir waren dann erst mal ziemlich erschlafft und haben so drei, vier Monate gar nichts gemacht, sondern erst mal so die Flossen von uns gestreckt, haben aber noch drei meiner Releases nachgeliefert, die 302 und 303. Und wenn man das jetzt so als diff gerade sieht zu meiner letzten Keynote, die ich für die 3.0 gehalten habe, dann ist dann noch einiges nachgekommen, was wir damals gar nicht versprochen haben,
aber dann doch noch nachgebaut haben. Vorhören von Schnitten, Color Picker, eigener Start Screen, Export Assistent relativ umfangreich gewesen und Keymap für die 301. Und dann kam 302 einfrieren der Treckhöhe, dass da mehr Stabilität in die Timeline reinkommt dazu und noch ein relativ großes Paket in der 303, die Routing Snapshots, mit denen wir jetzt mit einer eigenen GUI
wirklich jede Routing Situation auch im Live Betrieb hin und her schalten können zwischen Pre-Show und eigentlicher Show und After Show und ähnliches. Es gab ein Feature, was sich in der letzten Keynote versprochen habe, was wir immer noch nicht haben. Und das ist eine Mailing Liste. Ich verzweifle da komplett dran.
Wenn es hier irgendwo jemanden gibt, der weiß, wie man vernünftig eine Mailing Liste jenseits von Mailchimp und jenseits von Mailman auf einem eigenen Server irgendwie zum Laufen bekommt, wendet euch gerne an mich. Ich weiß nicht, warum das 2017 alles so kompliziert sein muss. Wir kommen aber jetzt zur 3.1 Release, denn da haben wir jetzt doch auch einiges zusammengebastelt und wir sind jetzt also in den Startlöchern.
Als erstes ein paar Features, die quasi Reaper uns einfach in den Schoß legt, weil die Software selber auch weiterentwickelt wird. Das heißt, da mussten wir gar nicht viel machen, sondern bauen die nur bei uns ins Podcast Menü ein. Das erste ist Spectral Editing. Hier haben wir ein bisschen mit dem Problem zu kämpfen gehabt, dass das schon mittlerweile auch Ultraschall Features gespoilert werden.
In der ich glaube vorletzten Freak Show wurde das besprochen. Der Gedanke davon ist, wir sehen jetzt hier die klassische Darstellung von so einer Wellenform und Spectral Editing schaltet das Ganze um in eine Ansicht, wo ich die verschiedenen Frequenzbänder übereinander gestapelt habe und also sehe, wie setzt sich in Bezug auf die Frequenz eigentlich dieser Sound zusammen.
Ich habe jetzt hier mal ein extremes Beispiel genommen. Ihr seht schon, dass es also irgendwo ist ein ziemliches Rauschen unterwegs. Wenn man unten rechts hinguckt, dann sieht man, dass es gar nicht Rauschen ist, sondern ein Brummen. Das ist ein klassisches 50 Hertz Brummen, was ich hier habe. Und das Spectral Editing sieht jetzt eigentlich so aus, dass ich jetzt, ihr seht das unten rechts, so einen Bereich definieren kann, den ich beispielsweise verstärke
oder absenke, um jetzt also irgendwo ein dezidiertes Rauschen oder Fiepen irgendwie aus meinem Sound rauszubekommen. Ihr seht aber auch schon hier, dass das kein Feature ist, was so völlig jetzt irgendwie das Killerniveau hat, denn dieses 50 Hertz Brummen geht relativ hoch rein, auch in die ganzen Bereiche hier, wo unsere normale Stimme ist. Das heißt, dass wenn ich jetzt diesen ganzen Bereich hier,
wo diese Segelzahn Kurve oder diese diese diese Stör Kurven hier reingehen, wenn ich das alles rausfilter, habe ich auch kaum noch was von der Stimme drin. Das heißt also, darum zeige ich das jetzt auch nicht live. Damit muss man, glaube ich, noch mal in Ruhe ein bisschen experimentieren. Aber Reaper bietet jetzt diesen Modus, denn es vorher so nur in Adobe Edition gab. Dort allerdings auch schon seit vielen Jahren.
Es ist also nicht so, dass Reaper die ersten sind, die das machen. Das zweite schön für alle, die von Hindenburg rüber kommen und sich da wieder ein bisschen mehr zu Hause fühlen wollen. Es gibt jetzt die Funktion von Rectify Peaks. Das sieht dann so aus, dass der Ausschlag quasi die Nulllinie wird nach unten verschoben und ich habe nur noch einen Ausschlag nach oben und nicht mehr das Ganze, dass es halt nach oben und unten rausgeht.
Kommen wir jetzt aber zu den Features, die wir jetzt selber für die 3.1 gebaut haben. Als erstes schauen wir uns noch mal Ultraschall Dynamics an. Ultraschall Dynamics habe ich in der letzten Kino so ein bisschen verkauft als Phonic Alternative für einfache, gute Aufnahmen. Da würde ich auch nach wie vor bei bleiben bei der Einschätzung.
Das heißt also, the good ist Ultraschall Dynamics, so wie wir es mit der 3.0 ausgeliefert haben. Funktioniert gut bis sehr gut bei vernünftig ausgesteuerten Aufnahmen. Jetzt muss man wieder sagen, na wer hat die denn schon? Das heißt also the bad wäre also zu leise Passagen werden nicht verstärkt. Ich mache gleich ein Audio Beispiel. Zu laute Passagen erzeugen Rauschfahnen, die nach hinten rausgehen.
Und wir haben keine gute Option, um generell irgendwie einen Rausfiltern des Hintergrundes zu bewerkstelligen, beispielsweise in einer Konferenz Situation, wenn ich also irgendwie eine laute Umgebung habe. Und wir haben noch ein sehr spezielles Problem. Das ist dann die Agilie. Es kommt durchaus häufig vor, dass man einzelne Extrem Peaks hatte,
die also von unserem oder von dem damals eingebauten Limiter nicht berücksichtigt wurden. Und dann hat sogar ein Auto Mute getriggert, was dann also durchaus irgendwie zu echten Problemen führen konnte. Das heißt also für normale Aufnahmen war es okay. Aber sobald es irgendwie ein bisschen auf die Dörfer ging, kam man mit dem Preset nicht mehr wirklich weit.
Grund dafür ist, das war so die Kurve mit Noise Gate, Expander und Kompressor, wie wir sie in Ultraschall Dynamics verwendet haben. Und dazu galt halt, dass man die ganzen Parameter davon bloß nicht anfassen sollte. Das heißt also, wir hatten zwar so ein Parameter Panel da,
aber die Zusammenhänge, was da wo wie drauf wirkt und auch diese Kurve hier zu modifizieren, das war eigentlich für normalsterbliche nicht durchschaubar und nicht möglich. Von daher war so meine klare Maßgabe, okay, bloß nicht anfassen, sondern guckt, ob es out of the box funktioniert. Wenn nicht Pech gehabt, müsste auf jeden Fall weiter auf vorneck nehmen. Diesen Problem haben wir uns jetzt angenommen und haben gesagt,
okay, wenn man sich diese Grundkurve anschaut, dann müsste man eigentlich gar nicht so viel machen, um die Flexibilität dieses Tools dramatisch zu erhöhen. Das heißt also, wir haben auf der einen Seite sowas wie ein Target. Wie laut soll das Gesamtsignal eigentlich sein? So das normale Ziel ist ja immer minus 16 Lufs für Podcast. Wir haben dann einen Threshold, wo der Noise Floor eingestellt wird.
Was ist Rauschen und was ist noch Information in der Stimme? Also Atmen beispielsweise könnte schon also ins Noise Gate reingehen, aber leises Sprechen sollte halt auf jeden Fall drin bleiben und diesem Punkt abzustimmen. Das muss man halt irgendwie regulieren können. Und wie stark das Noise Gate zugreift, es sollte auf gar keinen Fall komplett dicht machen.
Das hört sich, finde ich, immer scheiße an. Es sollte nur ein bisschen leiser werden, aber nicht komplett. Das möchte man vielleicht auch modifizieren. Genau das haben wir gemacht. Das heißt also, wir haben jetzt das Ganze dramatisch vereinfacht. Die ganzen anderen Regler alle weggeworfen. Das war ja auch kein Tool, was wir von Grund auf selbst programmiert haben. Und jetzt haben wir es quasi so wiederum gethiemt und umgeskinnt, dass man nur noch drei Regler hat.
Und auf denen kann man jetzt sehr gut arbeiten. Ich zeige das jetzt mal, wie sich das in der Realität auswirkt. Und zwar hier mit meinem Sound Beispiel, was ich letztes Mal schon gezeigt habe, wo so ziemlich alles an Eklichkeiten drin ist, also sehr viel zu leise Aufnahmen, sehr viel zu laute Aufnahmen.
Also was haben wir da? Ich habe jetzt hier das den Ultraschall Dynamics so eingestellt, wie er auch quasi in der alten Version drin war. Und dann sehen wir, dass er hier gut arbeitet. Eine Einstellung, die deutlich zu leise eigentlich aufgenommen ist. Ah, der ist verstellt hier, sorry.
Das war noch vom Test eben. Wir sehen das hier bei der Normal-Lautstärke arbeitet er gut. Dann kommt hier eine Passage, die ich sehr, sehr leise gesprochen habe. Und da sehen wir, dort greift der alte Effekt nicht mal passiert. Ich beginne mit einer Einstellung, die deutlich zu leise eigentlich ist. Also es pumpt so ein bisschen. Kaum über 30 dB wird es verstärkt, meistens aber nicht.
Wenn ich jetzt möchte, dass auch diese Passage verstärkt wird, ich nehme mal hier das laute noch ein bisschen mit rein und dann das hinter. So und starte das Ganze dann. Die und jetzt schiebe ich eigentlich aufgenommen ist.
Ich komme jetzt also kaum über 30 dB drüber. Ich beginne mit einer Einstellung, die deutlich zu leise eigentlich aufgenommen ist, also sauber mit verstärkt wird. Also ich nehme einfach mein Audio, gucke, was ist irgendwie die leiseste Stelle und stelle einmal entsprechend hier an diesem einen Regler den Noise Floor an.
Ich sehe auch unten direkt, wie sich die Kurve in Echtzeit verschiebt. Und ich sehe auch, wo das jeweilige gerade anliegt, ob es verstärkt wird oder ob es leiser gemacht wird. Genauso das zweite Problem, was wir hatten mit den Hallfahren. Das heißt, wenn also etwas sehr laut schon gesprochen ist, wurde meistens dahinter das Rauschen, was die meisten von uns
doch in ihrer Kette haben, auch noch für kurze Zeit mit verstärkt. Wir müssen jetzt mal ganz leise sein, damit was in dem Beispiel gehört. Auch diesen Fall bearbeiten zu können. Auch diesen Fall bearbeiten zu können. Auch diesen Fall bearbeiten zu können. Das heißt, ich verschiebe jetzt. Auch diesen Fall bearbeiten zu können.
Auch diesen Fall bearbeiten zu können. Auch diesen Fall bearbeiten zu können. Das heißt also, die Sprache selber ist immer gleich laut, weil das Target eben sich gar nicht verändert. Aber es wird halt jetzt einfach nicht mehr das Rauschen hinten dran mit verstärkt, sondern ich habe es jetzt halt so eingepegelt, dass diese etwas
zu laute Aufnahme auch gut mit dem Effekt funktioniert. Der dritte Regler ist dann hier das Noise Gate, mit dem ich jetzt also dann sagen kann, wie viel von den Hintergrundgeräuschen noch mit rein sollen oder nicht. So, das heißt also, Start Preset ist identisch zum V1, das heißt also, wenn ihr das jetzt einsetzt, müsst ihr eigentlich
erstmal, und das hat bisher immer gut funktioniert, wunderbar, entweder ihr behaltet den V1 oder ihr nehmt den V2 und ändert nichts, dann hört das sich ganz genauso an. Wir haben die einfachen Regler, wir haben eine visuelle Rückkopplung und nach etwas Justierung jeweils haben wir jetzt also auch gute Ergebnisse für diverse Edge Cases. Zu verdanken haben wir das ganze Udo, der hat da
also große Wunder gewirkt, was gerade ist jetzt diese Geschichte auch mit denen, dass man das vernünftig sieht, was man eigentlich gerade verschiebt und so, das ist schon mittelgroßes Tennis. Wir haben das auch mal als Effekt den Reaper-Machern geschickt, ob die das nicht auch mal so als alternativen JS-Effekt bei sich generell mit reinnehmen wollen. Das nächste Feature
wurde uns von Michel gewünscht. Wie sieht es aus mit meinem Wunsch nach den vordefinierten Kapitelmarken? Ja, er führt ein kleines Tänzchen auf. Dabei ist der Gedanke folgender, wenn wir den Workflow haben, die Sendung wird vorstrukturiert. Ich mache mir im Vorfeld schon mal Gedanken so,
worüber will ich eigentlich reden. Also wenn wir einen Laber-Podcast haben, dann klassischerweise, dann ergibt sich das natürlich alles so in der dynamischen, kreativen Bewegung. Aber es gibt ja auch durchaus Podcasts, die vorher schon genau wissen, diese 10 Punkte will ich abhandeln und zwar auch genau in dieser Reihenfolge. Und das wird dann in irgendeinem Pad zusammengeschrieben, man einigt sich drauf und dann fährt man die Sendung und nachträglich muss man dann die ganzen Kapitelmarken alle noch
benennen und irgendwie zusammenbringen. Unser Gedanke war, okay, das machen wir jetzt anders. Nämlich, dass wir vor der Sendung die schon vor editierten Kapitelmarken importieren in Ultraschall und dann während der Aufnahme setzen können. Und genau das schauen wir uns mal an, wie wir das gebastelt haben. Ich gehe jetzt also mal in, ich habe jetzt hier mal
Workflow genommen als eine der Quellen, habe jetzt ja so irgendwas getippt. Kopiere das jetzt in die Zwischenablage. Das könnte jetzt auch Word sein oder das könnte irgendwie in ein Etherpad sein oder irgendwie ein Spreadsheet oder ähnliches. Also alles, was irgendwie an Text in Zwischenablage reingeht, wird verstanden. Ich gehe mal hier in ein etwas größeres
Projekt, das mal ein bisschen kleiner. Ich mache so, dass man hier die Marken sieht und jetzt haben wir also eine neue Funktion unter Markers, Insert Plant Markers vom Clipboard und schwupps, habe ich jetzt also in der richtigen Reihenfolge,
so wie ich sie vorher in meinem Pad geschrieben hatte, die Marker entsprechend drin und die sehen alle grün aus. Das hatten wir bisher noch nicht. So, wenn ich jetzt mal eine Sendung durchhöre und jetzt also schaue, wo das entsprechend liegt, drücke ich jetzt einfach während der Sendung die. Dann seht ihr, die Marke wurde gesetzt und sie verschwindet oben aus dem grünen Bereich und landet unten in den, okay, diese Marke ist schon gesetzt.
Und zwar auf die Frage, wann werden eigentlich... Ja, jetzt kann ich auch sagen, so ich springe dahin, da geht noch eine Marke hin und da geht noch eine Marke hin. So, das ist jetzt hier fürs nachträgliche Abspielen, das funktioniert aber genauso bei der Aufnahme. Das heißt also, auch wenn ich jetzt ins Recording reingehe, kann ich ja einfach mal machen, ich gehe mal ans Ende. Gucken, ob wir jetzt jetzt hier ausnehmen.
Ja, und ich setze die Spur. Ja, und ich setze die Spur und ich setze den Feedback von daher. Lass ich das mal. Aber ihr habt es gesehen, ich habe zumindest irgendwie ganz kurz hier die nächste grüne Marke wieder reingesetzt. Das heißt also, damit kann man sich eine Sendung vorstrukturieren und dann wirklich während der Sendung die entsprechenden Marken
abliegen. Ich kann, wenn man kein externes Tool hat, kann ich die Marker auch alle hier runter tippen und dann mit einem entsprechenden Befehl alle Marker wieder in diese Planning Stage zurücksetzen. Es kommt nochmal ein Dialog, weil die natürlich dann auch verschoben werden. So, und jetzt ist das quasi wieder in den Grundzustand zurückgesetzt. Das ist,
glaube ich, eine ganz schicke Vereinfachung für gut strukturierte Sendungen. Genau, das haben Udo und Mesputin zusammengecoded. Das ist sowieso ein sehr dynamisches Duo gerade. Wir sind jetzt also mittlerweile schon drei Lua-Hacker, die solche Sachen da zusammen tippen. Das geht mittlerweile so an einem Wochenende. Da haben wir mittlerweile so
ein Feature weg. Das heißt also, wenn euch auch so Sachen im Workflow irgendwie total nerven, sprecht uns immer an, schreibt es ins Sendegate. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sowas irgendwie in der nächsten Release wiederfindet, sind doch ziemlich hoch. Erweiterte Mute-Funktion. Das ist eine Sache, die sich Malik gewünscht hat, auch aus unserem Tester-Team. Wir nennen uns der Edeltester vom letzten Mal,
von der Teenager Sex Beichte. Der möchte gerne, dass das Muten einfacher wird. Und zwar, das Muten soll so einfach werden, wie das normale Rausschneiden. Wir haben ja letztes Mal vorgestellt hier oben diesen Umschalter, mit dem ich sehr einfach irgendeinen Zeitbereich markieren kann. Und entweder mit dem Schnittwerkzeug hier oder mit Command-X hat man ja einen
Ripple-Cut direkt hier dann über die ganze Spur gemacht. Und seine Idee war genauso einfach, möchte ich eigentlich muten können. So, das können wir jetzt. Das heißt also, wenn ich diesen Bereich hier nur aus der oberen Spur raushaben will, ich markiere hier die obere Spur, habe meinen Zeitbereich gesetzt, mache einmal Alt Plus, Alt Punkt
und wir sehen, dass wir nichts sehen. Das ist betrüblich. Keine Ahnung, was da jetzt
irgendwo gegengelaufen ist. Ist dann also automatisch dieser ausgewählte Zeitbereich hier gemutet über die Spuren, die gerade ausgewählt sind oder einzelne Items kann ich auch machen. Auch ansonsten hat sich an der Mute-Spur noch ein bisschen was verändert.
Es gibt jetzt nur noch die States 0 und 1. Das heißt also, diese sonderbaren Zwischensachen, die beim Muten gar keinen Sinn machen, gibt es auch nicht mehr. Das heißt also, auch die bisherige Funktion, dass ich innerhalb der Spur selber einfach Start und Ende markiere, macht jetzt mehr Sinn von der GUI her. Und mit gedrücktem Command kann ich es quasi auch in einer fließenden Bewegung nach wie vor muten. Also ich denke jetzt
mit diesen drei Systemen zusammen sollte das gut funktionieren. So, das nächste Feature ist für Tim. Das hätte er gerne seit Jahren gehabt, nämlich der Follow Mode. Was ist
der Follow Mode? Ich würde durchaus sagen, dass Reaper ein gewisses Konsistenzproblem hat so in der GUI. Wenn es darum geht, ich höre einen Podcast ab oder ich mache eine Aufnahme,
dann läuft das Ganze ja immer schön mit. Ich mache mal hier das Audio ein bisschen leiser, weil auf das Audio kommt es jetzt gar nicht an, sondern darauf, dass man sieht, was hier passiert. So, die Timeline scrollt ja immer so schön durch. Und ich mache jetzt also gerade meine Aufnahme oder höre ab und weiß, okay, ich will jetzt da eine Kapitelmarke setzen. Möchte aber nicht das Ganze stoppen, weil ich weiß, die nächste Kapitelmarke kommt
erst in zehn Minuten. Wie komme ich jetzt dahin zurück? Jetzt bin ich irgendwo, aber wo? Und irgendwie die Konfusion ist doch relativ groß. So, dieses Problem haben wir jetzt gelöst und zwar ähnlich wie das in Ableton Live schon seit Jahr und Tag der Fall ist, nämlich hier oben mit einem Follow Button. Das ist dieser kleine Schnuffi hier oben. Und
das Ganze gespielt wird. Und wenn ich den deaktiviere, läuft also das Play weiter und
ich kann mich völlig frei und entspannt hier in der Timeline bewegen. Und wenn ich hier mit meinem Edit oder meinem Kommentar oder meiner Kapitelmarke setzen fertig bin, drücke ich danach wieder auf den Button und springe wieder zu der Stelle hin, wo vorne die Aufnahme weiterläuft oder wo mein Abhören weiterläuft. Und ich habe das jetzt so
implementiert, dass auch die ganze Markerlogik sich daran anpasst. Das heißt also, wenn der Follow Button aktiviert ist und ich einen Marker setze, dann landet er auch wirklich hier. Wenn der Modus hingegen weg ist, er läuft jetzt hier aus dem Bild raus, dann werden die Marker dahin gesetzt, wo ich jetzt hier diesen zweiten gelben Editbereich habe. Das
heißt also, hier habe ich jetzt wirklich einen Kopplung zwischen, ich kann jetzt hier in aller Ruhe arbeiten, könnte sogar schon anfangen hier zu schneiden und ähnliches, wenn ich damit fertig bin, schwupps, springe ich wieder nach hinten. Ja, das geht sowohl während der Aufnahme als auch beim Abspielen und nachträglichem Anhören. Das bringt, glaube
ich, noch mal ganz höchste Stabilität rein. Wo ich jetzt hier gerade in der Timeline bin, kann ich noch ein paar Tricks zeigen, die wir auch dazu gebaut haben. Was wir in der Dreier-Release schon hatten, war, wenn man auf H drückt, so das Umschalten zwischen verschiedenen Größen, die dann auch nicht mehr responsiv sind. Das heißt also, da verändert sich
jetzt nichts und da hat man jetzt wirklich eine sehr stabile Geschichte. Ich mache es aber wieder ein bisschen größer, weil ich gleich noch was anderes zeigen will. Und was wir auch noch drin haben, ist eine Zoom-Funktion für die Timeline. Das heißt, es ändert sich jetzt nichts an dem Audio, aber wenn ich wissen will, das hier sieht ziemlich leise aus,
aber ist da trotzdem noch irgendwas an Signal, drücke ich also einmal Alt-H, dann wird es um 50 Prozent reingezoomt und nochmal wird es also wirklich total rausgeboostet. Und dann sehe ich also noch das leiseste bisschen an Rauschen, was da irgendwie unterwegs ist. Das ist also so ein Toggle-Schalter, mit dem ich die Sachen hin und her schalten kann. Und ja,
mit Alt-Shift-H mache ich dann wiederum, das habt ihr eben gesehen, diesen Modus nach unten, da funktioniert das ganz genauso, dass ich also auch hier sehen kann, okay, die in der unteren Spur ist wirklich gar kein Signal, im Gegensatz zu den anderen. Das ist der Follow-Mode. Wie gesagt, alle Marker berücksichtigen das, sodass man also wirklich im jeweiligen
Modus die Marker das machen, was man vermutlich am meisten braucht. Und wir haben es halt nicht nur als Shortcut, den natürlich auch umgesetzt, sondern zusätzlich auch noch ausnahmsweise, ich versuche immer die GUI so clean wie möglich zu halten. Aber da das halt eine sehr grundsätzliche Umschaltung ist, wie das System arbeitet, plus man auch damit Fokusprobleme umgehen kann, wo ich gerade irgendwo den Keyboard-Fokus drauf habe,
gibt es das ausnahmsweise jetzt auch nochmal als neuen Button, der halt den State anzeigt. MP4-Export, zusätzlich zum MP3-Export, das ist eine ziemlich eklige Sache, da sitzen wir noch dran. Da gibt es wenig zu zeigen, das wird dann halt nicht nur in MP3 rausgerinnert, sondern genau halt in MP4, was dann auch in einem Apple Podcast Player die Kapitel
anzeigen kann. Das sind die Sachen, die wir jetzt zur 3.1 releasen werden. Dazu haben wir jetzt auch durchaus die Planung schon für die 4.0 gestartet. Dort werden allerdings, man sieht es hier schon, ein paar wirklich sehr dicke Bretter gebohrt. Wir werden den
Installer nochmal weiterverarbeiten und vereinfachen. Wir haben da sehr radikale Ideen, wie das gehen soll. Das heißt also, der wirkliche One-Click-Install ist hier unser erklärtes Ziel, und zwar unter Berücksichtigung von persönlichen Settings. Das heißt also, dass man dann auch so ein Dip-Assistent hat nach der Installation. Achtung, das sind irgendwie 10 Einstellungen, die du selber geändert hast gegenüber unserer Vanilla-Install,
welche davon möchtest du jetzt nach diesem Update wieder genauso hergestellt haben. Das ist kompliziert, aber nicht unmöglich. Wir hätten ganz gerne eine komplett eigene Markerverwaltung, aus diversen Gründen. Müssen wir mal gucken, wie wir das technisch genau lösen. Retina-Support würden wir gerne haben. Da sind wir leider auch
abhängig von den Reaper-Machern selber. Wir werden ein komplettes Refactoring machen, juhu. Weil, ne, because it's time. Und ein Bestandteil davon wird sein, dass wir eine eigene API hinzufügen. Da ist der Mesputin, der überhaupt ein echter Held des Codings ist. Hat er schon richtig vorgelegt. Wir haben schon 450 API-Funktionen
umgesetzt. Das hat man sich darunter vorzustellen. Das sind dann nicht mehr jetzt die Reaper-Punkt-Dudeldadel-API-Calls, sondern es sind dann Ultraschall-Punkt-Dudeldadel-API-Calls, wo ausschließlich Funktionen drin versammelt sind, die man halt für Podcasting-Funktionen braucht. Beispielsweise kapseln wir dann
da Features, wo man in Reaper selber nur sehr, sehr schwer dran kommt über die API, weil man sich irgendeinen Dump ziehen muss und den Dump erst mal parsen muss und dann die geparste oder editierte Version wieder hoch lädt. Das sind Sachen, die werden wir in einzelne API-Calls zerlegen. Das werden wir dann auch den Reaper-Machern zur Verfügung stellen. Mal gucken, vielleicht bauen die das dann auch mal vernünftig.
Hier und da gehen die sonderbare Abkürzungen. Dann gibt es noch ein Geheimprojekt, metadata-middleware habe ich hier das mal genannt, dazu erzählt aber Heiko hinterher in einem eigenen Talk was, wo ich selber gar nicht weiß, was das wird. Aber das können wir uns dann näher anschauen. Zum Glück für diese direkten Bretter, das Team wird langsam ganz schön unübersichtlich. Wir sind jetzt mittlerweile
hier schon bei zwölf Leuten angelangt, die dazu und wir haben noch ein paar in der Wartestellung seit der Freak Show, wo ich das letzte Mal war. Das heißt also, wir haben mittlerweile schon ein ziemliches Momentum drin und viele Leute, die nach wie vor echt Bock haben, auch solche Leute wie beispielsweise Oliver, der englische
Dokumentationen schreibt, so als Beruf. Solche Leute muss man natürlich im Projekt haben. Das heißt also, wenn ihr geguckt habt unsere Release Notes, warum die sich plötzlich dreimal so gut lesen wie vorher, auch wenn Katrin einen tollen Job gemacht hat, der macht das halt einfach von morgens bis abends spät. Also da haben wir auch einfach mal echt Glück. Wie gesagt, Mespotin sowieso ein echter Held der Arbeit. Ich bin
da ausgesprochen glücklich, was dieses Teammoment angeht und denke, dass wir es mit der 4.0 gut hinkriegen. Die ganzen Grundspielregeln ändern sich nicht. Ich hatte eben schon gesagt, Reaper selber kostet 54 Euro, wir selber sind open source 0 Euro und werden das als erklärtes Pro-Bono-Projekt für die Szene. Zum Abschluss, wir wissen, keine Ultraschall-Keynote
ohne Holger Klein, einer der renommiertesten Podcaster des Landes. Ihr wisst, dass ich mich seit der allerersten Keynote an ihm abarbeite, was dieses Statement hier angeht. Wer soll damit arbeiten? Das tauchte in ausnahmslos jeder meiner Keynotes aus. Was
soll ich sagen? Er hat mir neulich was geschrieben. Hallo Ralf, du wolltest doch wissen, wann ich Ultraschall-User bin? Bin ich. Das heißt, all diese schönen Podcasts aus dem Rinduniversum
werden jetzt also mit Ultraschall produziert, aber ihr seht, da ist noch, da könnte noch was kommen. Das ist vielleicht noch nicht die ganze Wahrheit, denn ja, gut. Ihr seht, es gibt noch
viel zu tun, wir bleiben dran. Bis bald, vielen Dank. Gibt es noch ein oder zwei Fragen,
bevor Sebastian mit Studiolink weitermacht? Wenn nicht, ist auch okay. Ich laufe hier sowieso rum oder da gibt es eine Frage. Plant ihr bei den Kapitelmarken auch irgendwann
eine Unterscheidung zwischen, okay, ich setze jetzt eine Kapitelmarke und ich setze jetzt einen Link innerhalb eines Kapitels als Idee? Also was wir mit der eigenen Kapitelmarkenverwaltung
gerne machen würden, ist halt wirklich mal saubere Klassentrennen. Im Moment machen wir das ja quasi über Benahmsung und über Farben. Also Edit-Marken beispielsweise sind rot, jetzt die geplanten sind grün und so weiter. Das würden wir ganz gerne vielleicht eher so in verschiedene Taps unterteilen. Und was dann nochmal ein richtig dickes Brett ist, das werden wir aber denke ich nicht dann zur 4.0 rausbringen, ist dann die Frage, was
kann eine einzelne Kapitelmarke noch enthalten? Beispielsweise eben links oder ein Teil einer Transkription oder ein Bild von der Kapitelmarke. Das sind alles Sachen, die wir auch durchaus auf dem Schirm haben, aber da müssen wir jetzt ein bisschen Schritt für Schritt rangehen. Das spielt auch ein bisschen in den Bereich rein, den Heiko hinterher erzählen wird.
Ja, Frage nicht zu Ultra Schaltz, sondern zu dem, was du zur Einleitung gesagt hast. Was ich deinen eigenen Server für brauche? Ich habe nur irgendwelche hosted vorbereitete Server bei
Host Europe. Okay, dann habe ich dich falsch verstanden, weil ich habe verstanden, dass du so einen eigenen Server installieren möchtest. Nee, also ich hätte gerne etwas, was irgendwie möglichst leichtgewichtig wieder herkommt. Es gibt auch schon sehr sehr viel, was mich an Mailmen stört. Also unter anderem, dass die GUI aus den 80ern kommt. Mailchimp ist
eigentlich cool, eigentlich will ich sowas haben, aber ich will auf gar keinen Fall jetzt 1000 Mail-Adressen rausgeben in die Welt. Übrigens auch nochmal interessant, wir haben versucht, rauszukriegen, wie viele Leute nutzen eigentlich jetzt genau Ultra Schaltz und von was für Größen und Ordnung reden wir da eigentlich für so eine Mailing-Liste? Wo lande ich da beim Mailchimp? Genau wissen wir es nicht, aber wir haben jetzt so aus verschiedenen
Indikatoren hergeleitet. Wir haben jetzt 2000 Downloads für die 303. Meine Hochrechnung ist, dass ungefähr die Hälfte davon auch wirklich Produzenten sind, die ungefähr dann 1500 Formate damit bespielen. Etliche Leute haben mittlerweile mehr als einen Podcast. Also ich würde davon ausgehen, wir haben ungefähr 1000 Nutzer mit 1500 Podcasts,
die über Ultra Schalt laufen. Bedeutet aber beispielsweise, dass wir auch aus dem billigsten Segment von Mailchimp schon rauskommen. Das heißt, ich würde alleine dafür irgendwie 80 Euro pro Monat oder sowas zahlen müssen und ich will die Mail-Adressen nicht irgendwie nach Usarland geben, so zu Trump. No, won't happen. Okay, vielen Dank.