Von Funktionen und ihren Graphen - Definitionsmenge, Wertemenge, Zuordnung
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Formale Metadaten
Titel |
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Serientitel | ||
Teil | 22 | |
Anzahl der Teile | 44 | |
Autor | 0000-0002-4319-5413 (ORCID) | |
Mitwirkende | ||
Lizenz | CC-Namensnennung - keine kommerzielle Nutzung 3.0 Deutschland: Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen und nicht-kommerziellen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen. | |
Identifikatoren | 10.5446/17872 (DOI) | |
Herausgeber | 0000-0002-4319-5413 (ORCID) | |
Erscheinungsjahr | ||
Sprache |
Inhaltliche Metadaten
Fachgebiet | |
Genre |
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ZahlGraphGeschwindigkeitZahlLinieUmkehrfunktionZusammenhang <Mathematik>QuadratDiagrammDarstellung <Mathematik>WertevorratUmkehrung <Mathematik>ZahlenbereichGeschwindigkeitMengeObjekt <Kategorie>Positive ZahlGraphische DarstellungBetrag <Mathematik>Funktion <Mathematik>Element <Mathematik>Reelle ZahlBesprechung/Interview
Transkript: Deutsch
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Wir betrachten zwei Mengen
- eine Definitionsmenge und eine Wertemenge. Wir
ordnen jedem Element der Definitionsmenge genau ein
Element der Wertemenge zu. Eine solche Zuordnung nennen
wir "Funktion". Wir haben quasi eine Maschine, die Elemente auf dem
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Definitionsbereich entnimmt und
sie in ein Element aus dem Wertebereich umwandelt. In
unserem Beispiel sind die Elemente Zahlen. Unsere Maschine
entnimmt eine Zahl aus dem Definitionsbereich, verdoppelt
diese, addiert 3 hinzu
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und erhält eine Zahl des Wertebereichs. Aus 0,5 wird 4;
aus 5 wird 13; usw. Die Zahl aus dem Definitionsbereich
heißt auch Argument x, die Funktion verwandelt dieses
Argument in einen Funktionswert; diesen Funktionswert
nennen wir y oder f(x) (f von
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x) Die Mengen müssen nicht
unbedingt aus Zahlen bestehen; wir können auch andere
Objekte zuordnen. Wichtig ist, dass wir bei einer
Funktion eindeutig zuordnen. Zu jedem Element der grünen
Menge gehört genau ein Element der roten Menge. Die
umgekehrte Aussage muss nicht zutreffen: es kann
durchaus sein, dass ein Element
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der roten Menge mehreren
Elementen der grünen Menge zugeordnet ist. Die
Umkehrung der hier skizzierten Funktion ist also keine
Funktion. Wenn wir Zahlen zuordnen, können wir die
Funktion sehr schön graphisch darstellen: Wir zeichnen das
Argument auf eine x-Achse und den Funktionswert auf eine
y-Achse ("Graph der Funktion")
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In diesem Graphen wird
dem Argument x der Funktionswert (x²-3) zugeordnet: Zu x=0 gehört y=(-3) Zu x=2 gehört y=1. Zu x=1 gehört
y=(-2). Jeder Zuordnung entspricht ein Punkt im Diagramm;
alle möglichen Zuordnungen
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ergeben eine Linie im
Diagramm. Hier sehen Sie ein weiteres Beispiel eines
Graphen: Der Definitionsbereich wird auf der x-Achse
eingetragen; der Wertebereich
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wird auf der y-Achse
eingetragen. Jeder Punkt entspricht einer Zuordnung; alle Zuordnungen liegen auf einer Linie. Wir können
beispielsweise auch die Anfangsgeschwindigkeit und den
Bremsweg eines Fahrzeugs
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gegeneinander auftragen und
erhalten folgende Darstellung. Offensichtlich folgt die
Zuordnung einer Funktion, die wir mathematisch als
quadratischen Zusammenhang formulieren können: Bremsweg s
gleich Geschwindigkeit v zum Quadrat durch zweimal Beschleunigung
a. Die Beschleunigung ist hier der Geschwindigkeit
entgegen gerichtet - es
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handelt sich also um eine
Verzögerung. Die Verzögerung hängt von der Reibung
zwischen Fahrzeug und Untergrund ab und kann zwischen
0,5 und 8 m²/s variieren. Wir wollen die Funktion
y=Wurzel(x) graphisch darstellen. Unser Definitionsbereich
sind die positiven Zahlen.
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Dem Argument 1 ordnen
wir Wurzel(1) zu; dem Argument 4 ordnen wir Wurzel(4)=2
zu; dem Argument 9 ordnen wir Wurzel(9)=3 zu; alle
Funktionswerte liegen auf der rot gezeichneten Linie. Die Graphen der Funktionen y=x hoch alpha
unterscheiden sich, je nachdem ob alpha eine
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positive gerade Zahl ist,
eine positive ungerade Zahl ist, eine negative gerade
Zahl ist, oder eine negative ungerade Zahl ist.
Entsprechend unterscheiden sich auch die Umkehrfunktionen der
Potenzfunktionen, die Wurzelfunktionen.
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Bei einer Funktion
ordnen wir jedem Element der Definitionsmenge
genau ein Element der Wertemenge zu. Bei der
Definitionsmenge dieser Funktion gibt es eine Einschränkung:
Weil der Nenner nicht 0 werden darf, darf t weder
(+1) noch (-1) betragen. Man formuliert dies so, dass
die Definitionsmenge die
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Menge der reellen Zahlen
enthält mit Ausnahme der beiden Elemente (-1) und (+1).