MapServer Pro-Tipps
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Anzahl der Teile | 69 | |
Autor | ||
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Identifikatoren | 10.5446/17585 (DOI) | |
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MAPServerAnwendungssoftwareDownloadingEckeWeb-SeiteMailing-ListeInhalt <Mathematik>ComputeranimationVorlesung/Konferenz
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MAPSpezialrechnerDateiInternetdienstClientPHPComputeranimationVorlesung/Konferenz
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Version <Informatik>DVDDownloadingDownloadingPDF <Dateiformat>Computeranimation
02:57
Demoszene <Programmierung>TemplateClientDateiBrowserCMSMAPGraphic WorkshopRegulärer Ausdruck <Textverarbeitung>EigenwertproblemModemVariableLastVersion <Informatik>ParametersystemMaßstabTemplateWort <Informatik>BrowserDefaultZeichenketteCluster-AnalyseKlumpenstichprobeRechteckKlasse <Mathematik>Regulärer Ausdruck <Textverarbeitung>Clientp-BlockBeamerSoftwareentwicklerComputeranimation
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Regulärer AusdruckComputeranimation
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Typ <Informatik>EbeneGEOS <Betriebssystem>GeometrieMengeElementargeometrieParametersystemChipkarteShape <Informatik>Computeranimation
10:00
MagnettrommelspeicherMAPWorld Wide WebDemoszene <Programmierung>MaßstabFlächentheorieStützpunkt <Mathematik>GeometriePolygonComputeranimationVorlesung/Konferenz
11:17
MAPGeometrieDigitalisierungÜberdeckung <Mathematik>RichtungEnde <Graphentheorie>Demoszene <Programmierung>DateiElektronische UnterschriftComputeranimation
12:39
RechteckÄhnlichkeitsgeometriePolygonFächer <Mathematik>Computeranimation
13:11
Computeranimation
13:46
MultiplikationTyp <Informatik>PositionMAPSVGDateiRang <Mathematik>Befehl <Informatik>Computeranimation
14:33
WinkelVariableVorlesung/Konferenz
15:09
PositionWinkelMAPAttributierte GrammatikDarstellung <Mathematik>DatenbankGeometrieElementargeometrieDateiTabelleWinkelComputeranimationVorlesung/Konferenz
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BenutzerführungInternetdienstWindows Workflow FoundationEbeneEckeOrdnungsbegriffWEBWeb ServicesInternetdienstComputeranimation
17:56
SpezialrechnerPHPParametersystemErweiterungSubstitutionGruppoidParametersystemSkriptsprachePHPChipkarteProgrammiererComputeranimationVorlesung/Konferenz
19:33
PHPSpezialrechnerURLZugbeanspruchungComputeranimation
20:33
Graphische DarstellungÜbergangDownloadingVorlesung/Konferenz
22:16
MAPTyp <Informatik>PositionEAGLE <Programm>MengeComputeranimationVorlesung/Konferenz
23:19
Computeranimation
Transkript: Deutsch(automatisch erzeugt)
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Der erste Vortrag handelt von einem Projekt, das vermutlich jeder kennt, vielleicht auch jeder schon mal benutzt hat. Es geht unter Map Server. Ein bisschen mehr in die Tiefe als das, was so jeder schon mal ausprobiert hat.
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Und der Vortrag wird dann gehalten von Jörg Thomsen von der Firma Map Media. Meine Erfahrung nach einer der ersten Anwender in Deutschland so richtig mit Map Server und so weiter. Du hattest auch mal ein Buch geschrieben, glaube ich, oder angefangen? Nein, nicht ich, aber ich habe den bezahlt, der ist geschrieben. Das ist ja noch viel schlauer. Also bitte.
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Okay, vielen Dank. Ja, wie gesagt, ich steige ein bisschen tiefer ein. Ich werde jetzt nicht anfangen, Map Files zu erklären, wie sie grundsätzlich aufgebaut sind. Also richtet sich schon an Leute, die schon mal ein Map File erstellt haben und so ein bisschen wissen, wie es aussieht. Ich hoffe, da ist jetzt keiner hier falsch drin.
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Und auch wenn die ganzen Beispiele vielleicht zu viel sind für 20 Minuten und zu viel Stoff, das jetzt bietet. Zum einen gibt es den Vortrag zum Download. Es gibt auch die ganzen Beispiele, die ich vorbereitet habe auf unserer Webseite zum Runterladen. Die kann man sich dann in die OSG Live oder woanders einbinden und das alles nochmal versuchen nachzuvollziehen.
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Bei mir hat es funktioniert. Ich hoffe dann bei Ihnen auch. Und eigentlich geht es mir darum zu zeigen oder zu sagen, dass man mal so ein bisschen über die Standardeinstellungen hinausgucken sollte, ein bisschen tiefer in der Dokumentation wühlen muss, Mailinglisten fragen und ein bisschen um die Ecke denken,
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um noch so den einen oder anderen Kniff rauszukriegen, wie man eben doch die Darstellung hinbekommt, die man haben möchte oder die der Kunde haben möchte. Gut, mal gucken, ob ich das alles schaffe von der Auswahl her. Das ist jetzt natürlich eine persönliche Auswahl.
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Das, was ich schon ewig benutze, ist für mich kein super Tipp, weil den kenne ich in- und auswendig. Einiges kennen Sie vielleicht schon und fragen sich, warum das jetzt ein toller Tipp sein soll. Ja, wie gesagt, das ist eine persönliche Auswahl, habe auch ein paar Leute gefragt. Ob ich jetzt alles schaffe in den 20 Minuten, weiß ich noch nicht. Ich werde einfach mal ein paar der Beispiele durchgehen.
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Okay, hier noch mal zu den Beispieldaten. Da gehe ich jetzt auch nicht genauer drauf ein. Da steht Workshopdaten. Es gibt ja nachher noch den Mapserver Workshop zu diesem Vortrag. Da werden wir das dann auch noch mal gemeinsam mit den Teilnehmern installieren. Den Vortrag finden Sie zum Download bei uns.
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Die ganzen Beispieldaten finden Sie zum Download. Und den Vortrag selber wird es dann ja auch noch mal als PDF geben auf den Foskes Seiten zum Runterladen. Dann haben Sie die ganzen Links auch noch mal. Okay, das Allererste, ich habe es lange nicht benutzt, obwohl es sehr einfach ist.
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Der Mapserver bringt einen, ich sage mal, integrierten Open-Layers-Client mit. Das heißt, ich muss nicht ein Kugel starten und ein WMS einbinden. Ich muss auch kein Client selber bauen oder ein WMS, den ich gemacht habe, im Abender einbinden, um zu gucken, ob es funktioniert.
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Sondern ich kann den relativ einfach direkt aufrufen und mir eben nicht nur ein Kartenbild anzeigen lassen, sondern auch wirklich gleich schon mit den Open-Layers-Navigationen für Karte verschieben und Karte rein- und rauszoomen arbeiten, sodass ich da auch verschiedene Maßstäbe mir angucken kann in meinem App-Pfeil.
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Bei WMS-Aufrufen von Hand muss man immer die ganze Bau in den Box und alles eintippen. Das ist dann doch recht anstrengend. Insofern finde ich das sehr schön und benutze das ziemlich oft mittlerweile. Es greift auf diesen alten Modus zurück, den glaube ich eigentlich kaum noch jemand kennt, eben nicht OGC-konform, sondern auf diesen Template-Modus.
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Ich gebe den Mod gleich Braus an, kann man da oben lesen. Ich muss sagen, welchen Layer ich angezeigt haben möchte. Ich sehe, der ist da in der Folie gerade doppelt. Das muss ich da nochmal ändern. Und als Template gebe ich eben Open-Layers an. Das ist jetzt nicht, wie einige das vielleicht noch kennen, ein selbstgebasteltes Template,
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das irgendwo rumliegt mit diesen eckigen Klammern drin, wo dann der Mapserver die Karte einbaut und Legende einbaut, sondern dieses Open-Layers-Template in einer Standardkonfiguration holt der Mapserver sich das dann von der mapserver.org-Seite. Da muss man gar nichts für machen. Es gibt auch die Möglichkeit, über eine Umgebungsvariable in eigenen Open-Layers
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bereitzustellen, die man dann entsprechend vielleicht noch ein bisschen modifiziert hat. Das sind ein paar Besonderheiten zu beachten bei dem Mod gleich Braus, dass es zum Beispiel nicht Layers heißt und dann die Layer mit Kommata getrennt aufgeführt werden, sondern dass sich jeden Layer einzeln angeben muss, wie da angedeutet,
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jetzt im Beispiel leider mit zweimal dem gleichen Layer. Wir brauchen die Size-Angabe oben im Map-File, was dann nämlich auch die Größe des Open-Layers-Clients bestimmt, wie er im Browser-Fenster erscheint. Das sind eigentlich schon die wesentlichen Dinge.
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Das Gleiche funktioniert allerdings auch mit dem OJC-konform-Aufruf, also getMap und dann Template Open-Layers, dann kann ich auch einen echten WMS-Aufruf machen und mir wird das automatisch im Open-Layers-Client angezeigt. Das Ganze, wenn man es weiß, dass es das gibt, ist relativ gut zu finden in der offiziellen Dokumentation
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unter mapserver.org-cgi-open-layers. An der Stelle vielleicht noch ein kleiner Tipp nach meiner Erfahrung, den ich jetzt nicht in die Folien gepackt habe. Wenn Sie irgendwas suchen, benutzen Sie die englische Dokumentation. Die deutsche ist doch oft veraltet, da stehen alte Sachen drin oder eben auch nicht die aktuellsten Tipps und Hinweise für die jeweils aktuelle Mapserver-Version.
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Also da habe ich auch schon mal lange, weil es Browser-Voreinstellung war, in der deutschen Dokumentation gesucht und als ich dann zufällig auf die englische kam, sprang mir der Warn-Hinweis in gelb ins Auge, den ich gesucht hatte und dann hat es auch funktioniert. Ich habe da jetzt unten für mich als Hinweis kleine Demoschildchen hingebaut in die Präsentation,
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weil das hier mit dem Beamer und meinem Notebook nicht so ganz geklappt hat. Dann mache ich jetzt erstmal die Folien durch und wenn dann noch Zeit ist, dann zeige ich noch ein paar Live-Demos in der OSGEO Live-Installation bei mir. Deswegen gehe ich jetzt erstmal die Folien weiter durch.
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Zweite schöne Sache, die ich finde, ist dieses Clustering von Punktobjekten. Kennen wir auch alle, wie das aussieht. Jetzt hier im Beispiel haben wir einmal die grauen Punkte, das sind alle Punkte. Ich glaube, das waren die Points von OpenStreetMap aus Berlin.
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Und im Blauen habe ich nochmal geclustert. Das sieht man da auch rechts im kleinen Fenster. Das ist so ein kleiner Block mit Clustern. Da kann ich mindestens diese beiden Parameter angeben. Merkst du denn, wie groß ist der Bereich, der geclustert werden soll und soll das ein Kreis sein, der geclustert wird als Region
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oder ein Rechteck kann man da noch angeben. Es gibt noch ein paar mehr Parameter, die man dann in der Dokumentation nachlesen kann. Wie gesagt, ich will das jetzt hier nicht im einzelnen lehren, wie es geht, sondern nur auf so ein paar Sachen hinweisen, die der Mapserver kann, die vielleicht nicht ganz so bekannt sind. Dazu gibt es auch noch ein paar mehr Beispiele.
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Das nächste, wir haben noch die Möglichkeit, diese Clusterpunkte auch zu beschriften mit der Anzahl der Objekte, die da zusammengefasst sind. Dafür gibt es diesen ClusterDoppelpunktFeatureCount. Daraus holt sich der Mapserver dann die Anzahl der Punkte. Das kann ich in mein Labeling einfügen und mit dem ClusterFeatureCount
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dann meine Punkte beschriften lassen. Dabei, das war auch so ein Punkt, wo ich lange gesucht habe und mit Entwicklern mailen musste, dass dieses ClusterFeatureCount wird als String zurückgegeben und nicht automatisch vom Mapserver gewandelt, wie sonst bei Variablen. Das heißt, ich kann nicht so etwas machen wie Klasse von 1 bis oder größer 1 oder kleiner 100,
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sondern das kommt wirklich als String zurück. Das heißt, Expression gleich 1 geht, Expression gleich 100 geht, 1 bis 100 geht nicht, ist ein bisschen ungünstig. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ich habe nicht nachgeguckt, ob das jetzt im Mapserver 7 anders ist. Sollte man vielleicht verfolgen.
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Aber da ganz unten rechts steht noch eine Lösung. Wir können das mit regulären Ausdrücken trotzdem klassifizieren. Da kommt dann am Ende des Vortrags auch noch ein kleines Beispiel zu. Wenn ich soweit komme. Gut, dann gibt es das Geom Transform, also Geom mit M,
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weil Geometrien verändert werden. Da gibt es eine ganze Menge Sachen. Hat man vielleicht schon mal gelesen, gehört, wenn es darum geht, Pfeilspitzen an Liniensegmenten zu schreiben oder irgendwas,
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kommt auch gleich noch was. Als erstes Beispiel habe ich hier was rausgesucht, was Karten an sich ein bisschen schöner macht, muss man sicherlich vorsichtig mit umgehen. Wir können mit dem Mapserver auch Geometrien vereinfachen und generalisieren. Ein Beispiel habe ich da aufgeschrieben, Geom Transform Simplify. Ich greife es auf Shape zu, gebe dann ein Parameter an,
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wie groß das, wie weit das Simplify wirken soll. Und der Mapserver vereinfacht mir dann die Geometrien. Da gibt es dann auch verschiedene Methoden, die da unten aufgefüllt sind und in der Dokumentation genauer spezifiziert sind und nachzulesen sind. Wir können das sogar noch, also hier noch mal ein Beispiel,
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wie es dann aussieht. In dem Maßstab vielleicht ein bisschen schlecht zu erkennen, aber die gefüllten Flächen sind die Originale. Und da habe ich mal einfach zusammengelegt, welche Auswirkungen das jeweils hat. Hängt natürlich dann immer von den Objekten ab, die man selber darstellen möchte, was damit passiert,
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wie fein die digitalisiert sind, was der Mapserver damit macht. Wie gesagt, da muss man dann wirklich ein bisschen mit rumspielen. Gut, das, was vielleicht schon mehr kennen, ist auf bestimmte Punkte zuzugreifen innerhalb von Linien oder Polygonengeometrien.
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Also ich kann auf die Startpunkte, ich kann auf die Endpunkte und ich kann auf die einzelnen Stützpunkte zugreifen. Hier habe ich mal ein Beispiel gemacht, wo ich einfach an den Endpunkt von Einbahnstraßen so ein Durchfahrtsverbotenschild gepackt habe. Das heißt, ich musste dafür nicht extra einen Punkt länger generieren und den extra abspeichern und den vielleicht noch extra nachführen
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und aktualisieren und weiter bearbeiten. Sondern ich greife einfach genauso auf die Straßen zu. Ich habe ja bei OpenStreetNet bei den Daten drin, ist es eine Einbahnstraße oder nicht. Und überall, wo Einbahnstraße gleich eins ist, habe ich dann diese Punkt-Signatur hingesetzt,
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die jetzt hier, das kennen Sie wahrscheinlich auch schon mit drei Style-Blöcken definiert worden ist. Einmal der rote Kreis, der kleine weiße Kreis da drin zum Überdecken und dann dieser Querbalken. Und jedes Mal kann man sehen, oben immer GM-Transform End. Das heißt, dieser Style blückt sich nur auf den Endpunkt der entsprechenden Geometrie aus.
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Ich setze natürlich voraus, dass in der Digitalisierung auch wirklich die Einbahnstraßen alle in der gleichen Richtung erfasst worden sind. Das wird wahrscheinlich, ich habe es nicht überprüft, von einer Geofabrik runterladbaren Shape-Dateien, die aus OSM kommen, nicht der Fall sein. Aber ich wollte ja auch nur das Beispiel aufzeigen,
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wie das so aussieht. Falls ich nicht mehr dazu komme, das Demo zu zeigen, das Live zu zeigen, noch der Hinweis, ich hatte da ein paar Probleme mit, dass die Symbole wirklich über den Linien lagen. Oft wurden die mehr so, aus Zufall hatte ich den Eindruck, dann auch von den Linienobjekten verdeckt.
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Das habe ich dann dadurch gelöst, dass ich quasi für diese Einfahrtsverbotenschilder eine extra Layer angelegt habe und den mit dem Straßenlayer gruppiert habe, sodass ich also eine Gruppe Straße habe, die jetzt mit einem Layer aufgerufen werden kann, aber im Fall sind es immer noch zwei Layer.
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Gut, ich denke, das kennen die meisten Beschriftungen von Objekten mit geom-transform-label-poly. Das rutscht ein bisschen auseinander, gehört natürlich alles zusammengeschrieben. Das heißt, dieses label-poly zeichnet mir eine Boundingbox um meine Beschriftung, die eben genauso groß ist wie die Beschriftung,
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und die kann ich mit meinen Styleobjekten dann entsprechend bearbeiten, Farben vergeben, Schrafuren vergeben und Ähnliches. Das soll jetzt aber auch nur zum nächsten überleiten. Ich habe noch mehr Möglichkeiten, mit diesen Beschriftungsobjekten zu machen. Ich kann zum Beispiel mir mit geom-transform-label-point
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auch den label-point raussuchen, das heißt da, wo die Beschriftung automatisch platziert werden würde. Das sieht jetzt dann hier am Ulrichplatz so aus. Da haben wir unten den grauen Punkt. Das ist mein label-point. Das sieht noch ein bisschen langweilig aus.
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Was soll ich damit? Wir können das gut gebrauchen, um komplexe Symbole zu generieren, so wie das hier unten. Das ist jetzt relativ sinnlos, gebe ich zu. Hallo-Map-Server mit dem gelben Punkt in der Mitte, außen ein großer grauer Kreis rum, dann die Stange mit den drei Fähnchen dran
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und den Pfeil nach rechts. Das ist jetzt nicht ein Symbol, das ich als SVG oder TrueType-Fond oder Bitmap abgespeichert habe, sondern ein Symbol, das wirklich aus Anweisungen, der in der MAP-Datei generiert wird. Da kann man sehen zum Beispiel, was haben wir, die Beschriftung Hallo.
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Dann haben wir darunter den gelben Punkt, GM-Transform-Label-Point-Symbol-Circle mit einer Größe und mit einer Farbe. Ich habe hier diese Fähnchen an dem links da mit so einer Tilde einfach gezeichnet, die auch eine Größenvariable haben, eine Farbvariable, wo noch ein Winkel angegeben wird.
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Das heißt, hier muss ich jetzt nicht wirklich ein Symbol vordefinieren, wie es aussieht und vielleicht für ganz viele verschiedene Variationen eines Symbols, die die Symbole vorhalten und speichern. Man kann die im MAP-Pfeil selber beschreiben, wie sie in der Karte aussehen sollen.
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Das ist jetzt immer noch relativ statisch. Interessant wird das dann, wenn man auf die Methode zurückgreift, die entsprechenden Attribute für die Symboldarstellung aus den Attributdaten zu holen. Wer das noch nicht kennt, ich kann im MAP-Pfeil
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mit diesen eckigen Klammern, was ich hier in rot aufgeschrieben habe, auf Spalten zugreifen, die mir die Attribute meiner Geometrien bereitstellen. Das heißt, ich kann dann Attributgesteuert Sonnensymbol machen, das ein bisschen variiert, vielleicht für Windstärken, Windrichtungen, dass der Winkel variiert, dass die Farbe variiert,
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dass die Linienstärke vom Symbol jeweils variiert, ohne dass ich für jede einzelne Windrichtung und jede einzelne Windstärke die Symbole selber von Hand malen muss, sondern das wirklich sondern der MAP-Server macht es dann eben so,
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wie es in der Datenbank steht oder in einer Attributetabelle von meiner Geometriedatei. Gut, jetzt wieder was relativ Einfaches. Diensteverschönerung durch Kaskadierung. Dass man MAP-Server kaskadieren kann,
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wissen wahrscheinlich viele. Das heißt, ich kann als Datenquelle nicht nur eine Shape-Datei, eine PostGIS-Datenbank oder sowas angeben, ich kann auch auf entfernte Webdienste zugreifen, auf WebMAP-Services, Webfeature-Services und habe dann ja des Öfteren das Problem, wenn ich auf bereitgestellte Hintergrundkarten zugreifen möchte für mein Projekt und eigentlich nur
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ein, zwei Layer selber darstelle, dass ich viele einzelne Ebenen vielleicht einbinden muss, wenn sie von einer Landesvermessung zum Beispiel kommen, und müsste dann mein Nutzer mit einer Legende einbinden, wo die Straßen, die Wohnhäuser, die Hausnummern, die Grünflächen, die Gewässer und so weiter als einzelne Layer auftauchen.
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Das kann man sehr schön eben auch über das Kaskadieren zusammenfassen. Das heißt, ich binde als ein Layer, mach mir ein Layer als Basiskarte, wie ich ihn nenne, und binde da eben von einem entfernten WebMAP-Server die verschiedenen einzelnen Layer ein, sodass das als ein Layer
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bei meinem Nutzer wieder ankommt und er auch nur die Hintergrundkarte im Layerbaum hat und in der Legende und da gar nicht viel falsch machen kann und nicht durch unnötige Einträge verwirrt wird. Das Ganze kann man dann noch ein bisschen verschönern, umbenennen, über Image Key ein eigenes Legendenbildchen mit angeben. Eigentlich eine relativ einfache
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Methode, keine große Zauberei, aber das war auch das, was ich so meinte, mal ein bisschen um die Ecke denken, was kann man alles machen, was ist vielleicht sinnvoll, was kann mir helfen, meine Anwendung schöner zu machen. Muss nicht immer unbedingt wahnsinnig kompliziert sein. Okay, ja, zwei, drei Minuten hab ich
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glaube ich noch. Dann so ein Stück zwischen CGI und Mapscript PHP-Fassaden. Entschuldigung, Mapscript heißt ja, dass ich wirklich mit Java oder PHP programmiere und mein Mapfile dynamisch zusammengebaut wird und ich gar nicht mehr ein Mapfile fertig vorliegen habe.
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Und so ein Zwischending ist es, wenn ich es mal schnell brauche und einfach machen möchte, dass ich mir quasi so ein PHP-Skript zwischen den Nutzer, der eine Anfrage stellt an den Mapserver und den eigentlichen Mapserver stelle und da dann verschiedene
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Operationen mit einbauen kann. Ein Beispiel, das ich auch schon live und woanders gesehen habe, ist, dass wenn ich einen Mapserver aufrufe, der irgendwo steht, ohne weitere Parameter wie GetCapabilities oder GetMap, dass mir dann direkt das Capabilities-Dokument zurückgegeben wird. Man könnte den Aufruf auch
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auf Nutzungsbedingungen umleiten. Beim Aufruf GetLegendGraphics könnte ich sagen, wenn der kommt, dann möchte ich eben nicht die Mapserverlegende haben, sondern möchte was selbstgeneriertes haben, was ich vorbereitet habe, was durch andere Skripte generiert wird. Vielleicht irgendwas mit Farbverläufen oder sowas drin, was der
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Mapserver selber nicht hinkriegt. Und man kann auch Kartenbilder nachbearbeiten durchaus. Das heißt, der GetMap-Aufruf wird einfach weitergeleitet an den eigentlichen Mapserver und ich mache dann hinterher noch eine kleine Bearbeitung. Ich habe mir mal das Luftbild vom Kreis Una genommen,
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weil die Idee für diesen ganzen Vortrag und den Workshop kommt nämlich von Andreas Fischer aus Una eigentlich. Da haben wir vor zwei Jahren, glaube ich, darüber gesprochen. Man müsste mal sowas für Fortgeschrittene machen. Das heißt, das Original-Luftbild ist jetzt ein mehrfarbiges Luftbild. Das wird auch von meinem PAP-Skript angefragt.
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Dann mit einfachen PAP-Zeilen wandel ich das in ein Graustufenbild um, geht noch ein bisschen Serpiaton rein und habe dann ein einfarbiges Luftbild, das ich jetzt auch wirklich, indem ich statt des WebMap-Services in meinem Client, im Kugis oder im Webender die Url zum Original-WMS eingebe, mein PAP-Skript eingebe und dann bekomme ich eben
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dieses Graustufenbild zurück und kann damit auch wunderbar hin und her zoomen. Okay, ich sehe schon, ich habe gerade die große Null gesehen. Wahrscheinlich gibt es auch ein paar Fragen. Deswegen mache ich jetzt hier mal zu Ende. Es sollten ja nur ein paar Beispiele sein. Die anderen Beispiele können Sie dann im Download nachlesen und auch selber
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dann noch ausprobieren oder nachher im Workshop mit mir bearbeiten. Dankeschön. Gibt es Fragen zu diesem Teil?
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Gar keine Frage? Das war so umfassend. Dann kann ich ja noch weitermachen.
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Ja, also wenn tatsächlich keine Fragen mehr sind, entweder erzählst du jetzt noch irgendwas, was dir wirklich auf mich jetzt liegt, warum du den Map-Server so gerne benutzt? Weil das ist auch so ein schöner Übergang gleich zum nächsten Vortrag, weil es gibt ja auch noch andere Sachen. Das ist richtig. Also der Hauptgrund ist wahrscheinlich, wie bei vielen Sachen,
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weil ich ihn bedienen kann. Man benutzt ja immer gerne das Werkzeug, das man benutzen kann. Und da kenne ich mich halt sehr gut aus, weil ich seit, ich weiß nicht, seit, was haben wir 2015, 12 Jahren oder so damit arbeite. Und damit weiß ich eben, wie es geht.
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Außerdem habe ich auch den Eindruck, im Gegensatz zu anderen WMS-Maschinen, dass man mehr Möglichkeiten hat, gerade was die grafische Darstellung angeht, also jetzt mal weg von diesen PAP-Fassaden, so diese ganze Symbolik und so weiter. Dadurch, dass ich es halt im Map-File konfiguriere, bin ich zumindest immer
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ein bisschen schneller dabei, wenn es implementiert war, als wenn ich darauf warten muss, dass so was Neues in einer SLD- spezifikation drin ist, weil ich ein WMS über SLD konfigurieren muss. Also ich denke, ich habe da deutlich mehr Möglichkeiten. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich es besser kann. Weiß ich nicht genau. Solange das Werkzeug funktioniert, spricht er ja nichts gegen.
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Ja, wenn dann tatsächlich keine Fragen sind, dann können wir auch uns bedanken bei Jörg. Er steht sicherlich für Detailfragen gerne zur Verfügung. Der Mapserver kann ja tatsächlich eine ganze Menge, was man so auf den ersten Blick nicht sieht. Man muss halt nur wissen,
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dass er das kann und wie er das kann. Und da ist Jörg Thomsen gerne Ansprechpartner. Ja, dann danke für diesen Vortrag. Gerne.