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03:07 SciFox German 2019

Wie weit fliegt ein Skispringer, der mit 72 km/h abspringt?

  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
03:02 SciFox German 2019

Wie groß ist die Masse der Sonne? (berechnet aus dem Abstand Erde-Sonne und der Umlaufzeit)

  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
11:54 SciFox German 2019

Wie lesen wir Phasendiagramme von Mehrkomponentensystemen?

Phasendiagramme diskutiert man am besten so, dass man zunächst die homogenen und heterogenen Bereiche sucht, danach die Binodalen kennzeichnet und benennt und schließlich einige Kondomen einzeichnet. Danach können wir noch die invarianten Punkte benennen und die Prozesse, die an diesen Punkten ablaufen, spezifizieren. Ideale Phasendiagramme, egal ob Schmelz-oder Siedediagramme, zeigen weder Maximum noch Minimum in den Binodalen. Bei realen Mischungen kann es zu Maxima und Minima kommen, die je nach Diagrammtyp Azeotrop, Peritektikum oder Eutektikum genannt werden. Für die Veranschaulichung von 3-Komponenten-Mischungen hat sich das Gibbs'sche Dreiecksdiagramm bewährt. Auch in diesem Diagramm gibt es Binodalen und Konoden. Eine Konode verrät uns nicht nur die Zusammensetzung der Phasen im heterogenen Gebiet, sondern auch deren Mengenverhältnis (Anwendung des Hebelgesetzes).
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
07:16 SciFox German 2019

Wie bewegen sich Ionen in Elektrolyten?

Zur Beschreibung eines Elektrolyten benötigen wir dessen elektrochemische Wertigkeit, dessen Ionenstärke und dessen Aktivität. Neben der klassischen elektrischen Leitfähigkeit kappa wurde für Elektrolyte die Äquivalentleitfähigkeit lambda eingeführt. Diese setzt sich aus dem Anionen- und Kationenanteil zusammen; die Anteile können mittels der Überführungszahlen quantifiziert werden.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
02:27 SciFox German 2019

Mit welcher Geschwindigkeit spritzt Wasser aus einer Düse?

  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
02:00 SciFox German 2019

Welche Leistung wird benötigt, um eine Kiste mit konstanter Geschwindigkeit eine schiefe Ebene hochzuziehen?

  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
10:29 SciFox German 2019

Wie schnell gelangen wir ins Gleichgewicht und wie viel Arbeit können wir dabei gewinnen?

Die konduktiven Transportprozesse Wärmeleitfähigkeit und Diffusion können durch ähnliche Gesetze beschrieben werden: das sind die Fourier'schen Gesetze und die Fick'schen Gesetze. Kleine und leichte Gasteilchen transportieren die Wärme am besten und diffundieren auch am schnellsten. Während die komplette Umwandlung von Arbeit in Wärme problemlos ist, ist die Umwandlung von Wärme in Arbeit nur mit gewissen Wirkungsgrad möglich; dieser Wirkungsgrad kann nach Carnot nicht größer werden als delta(T)/T(high).
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
14:07 SciFox German 2019

Wo liegt das Gleichgewicht und wie können wir es verschieben?

Der Antrieb eines Prozesses besitzt zwei Anteile: einen energetische Anteil delta(H) und einen entropischen Anteil delta(S). An der Seite von delta(S) steht noch die Temperatur. Von Größe und Vorzeichen von delta(H) und delta(S) und unter Umständen auch noch von der Temperatur hängt es nun ab, wie groß der Antrieb eines Prozesses ist. Der Standardantrieb delta(G)° beschreibt den Unterschied der Instabilität zwischen Eduken und Produkten. Aus delta(G)° können wir die Gleichgewichtskonstante K(eq) berechnen. Die Temperaturabhängigkeit der Gleichgewichtskonstanten wird durch die Gleichung von van't Hoff beschrieben. Qualitativ können wir die Verschiebung von Gleichgewichten mit dem Prinzip des kleinsten Zwanges diskutieren.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
13:50 SciFox German 2019

Sind die Energie und/oder die Entropie mit uns?

Der 1. und der 2. Hauptsatz der Thermodynamik sind Aussagen über die Energie und die Entropie im Universum. Wir können die Energie- und Entropie- änderung während eines Prozesses messen oder auch mit Hilfe von Tabellenwerten berechnen. Aus diesen beiden Größen können wir die Freie Enthalpie mit der Gibbs-Helmholtz-Gleichung errechnen und diese ist nun ein Maß für die Instabilität, die uns sagt, ob ein Prozess komplett ablaufen kann oder nicht.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
03:31 SciFox German 2019

Wie hoch war die Geschwindigkeit bei einem Auffahrunfall, wenn danach eine 5 m lange Bremsspur entstand?

  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
12:19 SciFox German 2019

Wie unterscheiden sich Lösemittel und Lösung?

Die Thermodynamik bei der Herstellung von Lösungen kann mit der Theorie von Flory und Huggins beschrieben werden. Ideale Lösungen besitzen den Flory-Huggins-Parameter chi=0 und zeigen z.B. keine Mischungswärme. Eine Lösung besitzt immer einen niedrigeren Dampfdruck als ein reines Lösemittel. (1. Raoult'schen Gesetz). Eine Lösung hat einen höheren Siedepunkt und einen niedrigeren Gefrierpunkt als das reine Lösemittel. (2. Raoult'sches Gesetz). Die genannten 3 Eigenschaften sind kolligativ, das bedeutet: nur die Anzahl der gelösten Teilchen entscheidet, nicht die Art der gelösten Teilchen. Der osmotische Druck ist eine weitere kolligative Eigenschaft; man kann ihn nach van't Hoff berechnen und er spielt speziell in der Biologie eine große Rolle.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
09:52 SciFox German 2019

Wie ermitteln wir Spannung und Stromstärke bei galvanischen Zellen und Elektrolysen?

Die Kombination eines Elektronenleiters mit einem Ionenleiter führt zu einer Elektrode. Eine Elektrode wird beschrieben durch die Durchtrittsreaktion und durch das Elektrodenpotenzial. Das Elektrodenpotenzial ist abhängig vom Redoxpaar (Spannungsreihe) und von den Konzentrationen der Reaktanden (Nernstsche Gleichung) Die umgesetzte Stoffmenge an einer Elektrode wird durch das Faraday'sche Gesetzbeschrieben. Wir können Elektroden zu galvanischen Elementen kombinieren. Die Leerlaufspannung oder EMK dieser galvanischen Elemente ergibt sich als Differenz der Elektrodenpotenziale.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
12:19 SciFox German 2019

Wie beschreiben wir Phasengleichgewichte?

Der Dampfdruck ist der Gleichgewichts- Partialdruck über einer kondensierten Phase. Der Dampfdruck hängt vor allem von der Flüchtigkeit der Substanz und von der Temperatur ab. Die Dampfduckkurve eines Reinstoffes, die beim Tripelpunkt beginnt und beim kritischen Punkt endet, kann z.B. nach Clausius-Clapeyron oder Antoine beschrieben werden. Über Lösungen ist der Dampfdruck niedriger über einem reinen Lösemittel (1. Raoult'sche Gesetz) Wenn wir ein Gas in einer Flüssigkeit lösen, dann ist die gelöste Gasmenge proportional zum Partialdruck des Gases oberhalb der Flüssigkeit (Henry'sche Gesetz).
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
10:49 SciFox German 2019

Wie beschreiben wir die Kinetik einer einfachen Reaktion?

Die Konzentration der Edukte kann in unterschielicher Art und Weise auf die Reaktionsgeschwindigkeit wirken. Man quantifiziert dies durch Angabe der Reaktionsordnung. Je nach Reaktionsordnung ergeben sich unterschiedliche Geschwindigkeitsgesetze, Konzentrations-Zeit-Kurven und Halbwertszeiten. Mikroskopisch kann eine Reaktion durch das Reaktionsprofils veranschaulicht werden. Hier ist insbesondere das Maximum - der Übergangszustand - für die Reaktionsgeschwindigkeit relevant. Mit der Arrheniusgleichung können wir den Temperatureinfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit quantifizieren. Die kinetischen Kenngrößen Aktivierungsenergie und Frequenzfaktor erhalten wir durch Auswertungen der Daten mittels der Arrheniusauftragung. Wenn wir diese Kenngrößen kennen, können wir Geschwindigkeitskonstanten, Umsätze und Reaktionszeiten für beliebige Temperaturen ermitteln. Einflüsse von Katalysatoren, Lösemittel und Ionenstärke lassen sich durch die Eyring'sche Theorie des Übergangszustandes quantifizieren.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
01:34 SciFox German 2019

Vorstellung der Videoreihe "Basiswissen Physikalische Chemie" als Inverted Classroom Projekt

Die Physikalische Chemie ist ein Grundlagenfach für viele Naturwissenschaftler und Ingenieure. Den Studierenden beim Konzept des Flipped Classroom der Lehrstoff vorab als Video zur Verfügung gestellt. Sie haben so die Möglichkeit, die Inhalte im eigenen Tempo zu rezipieren. Die Videos sind komplett untertitelt – diese Option wird insbesondere von Studierenden mit Beeinträchtigungen oder internationalen Studierende geschätzt. Anhand von im Video hervorgestellten Schlüsselbegriffen (Hashtags) kann schon in der Lernphase per Internet oder klassischem Lehrbuch weiter recherchiert werden.
In der Präsenzveranstaltung im Hörsaal werden dann keine neuen Inhalte mehr vermittelt, sondern der vorbereitete Stofff wird geübt und diskutiert. Der Dozent arbeit als Coach und Moderator.
 Im Anschluss an die Präsenzveranstaltung wird zu wichtigen Themen ein Tutorium als Livestream angeboten. Tutoren lösen darin Übungsaufgaben und Studierende können hierzu interaktiv Fragen stellen (in Planung).
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
15:22 SciFox German 2019

Wie können wir gasförmige Systeme makroskopisch und mikroskopisch beschreiben?

  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
15:41 SciFox German 2019

Wie betrachten wir die Welt thermodynamisch?

Ein Thermodynamiker untersucht Systeme - das sind abgegrenzte Bereiche im Universum. Er beschreibt den Zustand des Systems und erfindet dabei auch neue System-Eigenschaften (z.B. die Zustandsgrößen Enthalpie, Entropie und freie Enthalpie). Eine Änderung eines Zustands nennt der Thermodynamiker "Prozess". Dieser wird beschrieben durch "delta-Größen" ( delta(T), delta(p) usw.) und durch die Prozessgrößen Wärme und Arbeit, die wegabhängig sind. Nützliche Formeln sind hierfür die Gibbs'sche Phasenregel, die Gleichung zur Berechnung der sensiblen Wärme und die Gleichungen zur Berechnung der elektrischen und der Volumen-Arbeit.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
09:32 SciFox German 2019

Wie beschreiben wir die Kinetik komplexerer Reaktionen?

Bei Gleichgewichtsreaktionen sind im Gleichgewicht die Geschwindigkeiten von Hin- und Rückreaktion gleich schnell. Daraus können wir das Massenwirkungsgesetz ableiten. Aus dem Reaktionsprofil erkennen wir eine Beziehung zwischen den beiden Aktivierungsenergien und der Reaktionsenthalpie. Bei Folgereaktionen mit instabilen Zwischenprodukt gilt das Quasistationaritätsprinzip: die Konzentration des Zwischen- produktes ist ungefähr 0 und zeitlich konstant. Bei Parallelreaktionen wird vor allem der Reaktionsweg eingeschlagen, der mit der niedrigeren Aktivierungs- energie korreliert - sofern die Reaktion kinetisch kontrolliert ist.
  • Published: 2019
  • Publisher: SciFox
  • Language: German
49:11 Bibcast German 2017

Mobile Makerspaces in kleineren Bibliotheken: Bericht zu einem Forschungsprojekt

Makerspaces haben sich als Thema in der bibliothekarischen Literatur etabliert, in vielen Fällen haben Bibliotheken solche inden letzten Jahren aufgebaut oder betreffende Veranstaltungen durchgeführt. Es scheint, dass es Zeit ist, über die reine Frage, ob sie für Bibliotheken möglich wären (das sind sie) hinauszugehen. Während viele Makerspaces in grösseren Bibliotheken eingerichtet wurde, untersuchte ein Projekt an der HTW Chur, ob und wie sich Makerspaces für kleine und kleinste (schweizerische) Bibliotheken umsetzen lassen. Hierbei ging es vor allem darum, funktionierende Techniken zufinden, die sich in den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen in kleinen Bibliotheken, die wenig Zeit zum „Lernen“ von Technik für Makerspaces und wenig Ressourcen für den Kauf dieser Techniken aufbringen können, integrieren lassen. Das Projekt wurde Ende 2016 in vier schweizerischen Gemeindebibliotheken durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Idee, was ein Makerspace ist und können soll, in den Bibliotheken unterschiedlich interpretiert wird und am Ende wenig mit dem, was in der Literatur vorhergesagt wird, zu tun hat; aber auch, das grundsätzlich in kleinen Bibliotheken Veranstaltungen dieser Art durchgeführt werden können, wenn diese Zugang zu den betreffenden Technologien haben. Prägend für die Veranstaltungen war immer der lokale Rahmen, gleichzeitig liessen sich Gemeinsamkeiten beobachten. Makerspaces werden z.B. nicht als feste, sondern als temporäre Angebote gut geheissen; es geht eher um kurzfristige interessante Veranstaltungen als um direkte langfristige Wirkungen. Die Potentiale der Technologien werden nur z.T. genutzt. Im Vortrag werden die Ergebnisse des Projektes berichtet und sowohl in die Beiträge zu Makerspaces in Bibliotheken eingeordnet als auch die mögliche Umsetzung in anderen Bibliotheken diskutiert.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
46:41 Bibcast German 2017

Ein umfassendes Verzeichnis deutscher Informationseinrichtungen

Ein umfassendes Verzeichnis von Bibliotheken und verwandten Einrichtungen in Deutschland - das hat es bisher nicht gegeben. Zwar existieren zwei umfangreiche Verzeichnisse bibliothekarischer Einrichtungen: das Sigelverzeichnis mit Fokus auf den Bereich "Wissenschaftliche Bibliotheken" und die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS), deren Stammdatenbank hauptsächlich Beschreibungen Öffentlicher Bibliotheken umfasst. Es war bisher aber nicht möglich, beide Verzeichnisse gemeinsam abzufragen. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) hat durch eine Zusammenführung beider Verzeichnisse ein umfassendes Organisationsverzeichnis hergestellt und im Web verfügbar gemacht. Seit 2010 bietet das hbz mit dem Dienst "lobid" verschiedene bibliothekarisch relevante Informationen als Linked Data an. Mitte 2014 begann das lobid-Team damit, durch die Integration der Stammdaten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) ein umfassendes Verzeichnis deutscher Bibliotheken bereitszustellen. Der Vortrag stellt das Ergebnis vor: http://lobid.org/organisations, eine webbasierte Programmierschnittstelle mit intuitiver Benutzeroberfläche. Die lobid-organisations-API leistet einen nützlichen Beitrag für die deutschlandweite Informationsinfrastruktur, indem sie strukturierte Beschreibungen von knapp 30.000 Organisationen bereitstellt und vielfältige Datenabfragen ermöglicht. Beispiele für Anwendungen, die auf der API aufsetzen (können), sind etwa einfache Statistiken, die u. a. eine Antwort auf folgende Fragen bieten: Wie viele Bibliotheken eines bestimmten Typs gibt es in Deutschland oder in einem bestimmten Bundesland oder Landkreis? Aufsetzend auf der API bietet das hbz eine Rechercheoberfläche an, die zum Entdecken von Informationseinrichtungen in Deutschland einlädt. Filterung von Suchergebnissen nach Standort ist über eine Kartenansicht möglich, mit verschiedenen weiteren Facetten lässt sich nach Bibliothekstyp oder Unterhaltsträger filtern.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:02:44 Bibcast German 2017

FWB-Online - Die Erschließung eines Wörterbuchschatzes

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) ist eine traditionsreiche Gelehrtengesellschaft und eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Als Forschungseinrichtung betreut sie in einer schnelllebigen Zeit wissenschaftliche Langzeitprojekte. Die niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und führend in der Forschung und Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen im Bereich eResearch. Die AdWG und die SUB haben ihre Kooperation intensiviert und bieten gemeinsam eine Digitale Bibliothek für die AdWG an. Im Rahmen dieser Kooperation wird eine Online-Version des Frühneuhochdeutschen Wörterbuchs (FWB) FWB-online umgesetzt. Das FWB beschreibt den Wortschatz der hochdeutschen Sprache von etwa 1350 bis 1650. Für FWB-online wurden die typographisch ausgezeichneten Satzdaten der Buchproduktion in ein semantisch tiefstrukturiertes TEI-XML transformiert. Über einen Suchindex wird es den Nutzern ermöglicht, Abfragen zu formulieren, die das FWB in einem völlig neuen Ausmaß erschließen. FWB-online bietet die Wahl zwischen einer Standardsuche, die alle Teile der Artikel einbezieht und einer erweiterten Suche, welche die Tiefenstruktur des Wörterbuchs gezielt abfragen kann. So kann der Nutzende beispielsweise eine exakte Suche, eine unscharfe Suche, die Suche nach exotischen Unicode-Zeichen oder eine Suche nur in frühneuhochdeutschen Zitaten anstoßen. Bei der Softwareentwicklung wurden aktuelle Entwicklungsmethoden und ein agiles Projektmanagement eingesetzt, um die Anforderungen der Nutzenden an den Dienst als auch an die Usability zu gewährleisten. Die Entwicklung erfolgt mit Scrum: In kurzen Iterationsschritten werden jeweils Zwischenergebnisse klar definiert und vorgestellt. Der Vortrag geht neben der technischen Umsetzung eines solchen Projektes vor allem auf die inhaltlichen Funktionen des FWB-online ein und gibt einen Einblick in die vielfältigen Funktionen des Wörterbuchs.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:03:20 Bibcast German 2017

Offene Lernskripte mit Gitbook - Erfahrungsbericht aus einem Seminar

Viele Skripte zu Seminaren und Vorlesungen liegen versteckt in Lernplattformen, die genauso gut frei im Netz veröffentlicht werden könnten. Dann wären Sie auch für Selbstlernende und als Vorlage für andere Lehrende zugänglich. Der Aufwand für die Erstellung von Open Educational Resources schreckt aber wohl viele ab. Abhilfe versprechen aktuelle Publikationswerkzeuge wie die kostenfreie Software Gitbook. Im Seminar „Wir bauen uns einen Bibliothekskatalog“ im Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement der HAW Hamburg haben wir Erfahrungen mit der Software Gitbook gesammelt. Das Skript [1] steht als HTML mit Suchfunktion sowie als PDF und ePub zur Verfügung und kann vom Dozenten schnell und leicht editiert werden. Andere Lehrende können es über Github kopieren und anpassen. Im Vortrag erwarten Sie eine Live-Demo der Software, ein Erfahrungsbericht und Empfehlungen zur Nachnutzung. Außerdem werden die offenen Lerntagebücher [2] der Studierenden vorgestellt, die sie mit WordPress angelegt haben. [1] https://www.gitbook.com/read/book/felixlohmeier/seminar-wir-bauen-uns-einen-bibliothekskatalog [2] https://felixlohmeier.gitbooks.io/seminar-wir-bauen-uns-einen-bibliothekskatalog/content/lerntagebucher.html
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
52:00 Bibcast German 2017

Einführung zum NMC Horizon Report 2017 Library Edition

Einführungsvortrag zum NMC Horizon Report 2017 Library Edition. Der Vortrag dient der Vorbereitung auf das Hands-On-Lab „Ausblick auf Bibliotheken im Jahr 2027: Keytrends aus dem NMC Horizon Report 2017 Library Edition weiter gedacht" auf dem Bibliothekartag 2017.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
37:20 Bibcast German 2017

Open Library of Humanities- Konsortiale Förderung von Open Access in den Geisteswissenschaften

Der Vortrag stellt die Open Library of Humanities (OLH) vor, ein alternatives, qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Publikationsmodell für Open Access in den Geisteswissenschaften. Das Modell stellt im Open-Access-Umfeld, in dem in den letzten Jahren APC-Modelle die Diskussion dominieren, von denen insbesondere die Großverlage profitieren, einen echten Lichtblick dar. Die OLH ist eine gemeinnützige und von Wissenschaftler/innen gegründete Plattform für Open-Access-Zeitschriften im Bereich der Geisteswissenschaften und betreibt ein gleichnamiges Megajournal. Die OLH verzichtet auf die Zahlungvon Autorengebühren (APC´s) und finanziert sich über Konsortialzahlungen von Bibliotheken sowie die Andrew W. Mellon Stiftung. Über 200 Bibliotheken unterstützen das Modell bereits. Zum jetzigen Zeitpunkt werden 18 Open-Access-Journale betrieben und die Bewerberliste der interessierten Zeitschriften ist lang. Ein zentraler Aspekt der OLH ist, dass hier bestehende Subskriptionsjournale in Open-Access-Zeitschriften umgewandelt werden. Ein sehr erfolgreiches Beispiel ist die Elsevier-Zeitschrift Lingua deren gesamtes Editorial Board zurückgetreten und mit Unterstützung der OLH die Open-Access-Zeitschrift Glossa gegründet hat. In den nächsten Jahren soll eine Ausweitung der OLH auf andere Disziplinen erfolgen. Nach dem sehr erfolgreichen Start der englischsprachigen Plattform, gibt es nun auch eine deutsch- und französischsprachige Oberfläche sowie deutsch- und französischsprachige Editorenteams. Während das Modell insbesondere im anglo-amerikanischen Raum viel Zuspruch findet, beteiligen sich bislang nur wenige deutschsprachige Bibliotheken. Für Österreich hat die dortige Förderorganisation FWF ihre Unterstützung für die OLH im Namen aller Bibliotheken für fünf Jahre zugesichert. Die Universität Konstanz ist seit August 2016 Mitglied im Partnerprogramm für Bibliotheken und unterstützt die OLH neben dem Aufbau der deutschsprachigen Oberfläche der Plattform dabei, weitere Unterstützer im deutschsprachigen Raumzu gewinnen. Je nach Größe zahlen Bibliotheken zwischen 800 und 2000 Euro im Jahr für eine Mitgliedschaft.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
54:55 Bibcast German 2017

E-Books - Versprechen vs. Realität

Wo stehen wir in Bezug auf E-Books allgemein und spezifisch in Bibliotheken im deutschen Sprachraum? Angekündigt war vor ein paar Jahren die baldige Ablösung von Büchern durch ihre elektronische Version. Doch stellt man neuerdings fest, dass auch die Verkaufszahlen von E-Books tendenziell wieder rückläufig sind, jedenfalls im Publikumsmarkt. Im Vortrag wird aufgezeigt, was E-Books im Prinzip leisten könnten und was sie heute nur in sehr beschränktem Mass tun. Es werden die aktuellen Konzepte, Formate und Geschäftsmodelle von Verlagen, Aggregatoren, Bibliotheken unter die Lupe genommen. Es wird weiter gezeigt, wie sich die Situation in Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken gestaltet. Insbesondere soll dargestellt werden, inwiefern sich die Wünsche und Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer in den aktuellen Angeboten wiederfinden – oder eben nicht.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:09:39 Bibcast German 2016

Alte Briefe und neuste Entwicklungsmethoden - das passt zusammen

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) und die niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen bieten zusammen die Digitale Bibliothek für die AdWG an. Im Rahmen der Kooperation wurden neue Präsentationsformen für die verschiedenen Arten der Forschungsdaten aus den Vorhaben konzipiert und entwickelt. Ein Beispiel hierfür ist die Präsentation einer Briefedition, die am Beispiel der Leibnizbriefe prototypisch umgesetzt wird. Bei der Leibniz-Edition handelt es sich auf ein zur Printausgabe ausgerichtetes Gesamtwerk des Nachlasses Gottfried Wilhelm Leibniz(1646-1716). Zum Nachlass von Leibniz gehören etwa 20.000 Briefe von und an etwa 1.300 Korrespondenten. Bei der Softwarentwicklung wurden aktuelle Entwicklungsmethoden und ein agiles Projektmanagement eingesetzt, um die Anforderungen der Nutzenden an den Dienst als auch an die Usability zu gewährleisten. Der Prototyp wird als Webapplikation auf Basis von JavaScript realisiert. Um die Qualität nachhaltig zu sichern, werden während der Entwicklung kontinuierlich sowohl Modul- als auch End-to-end-Tests durchgeführt. Die Entwicklung erfolgt mit Scrum: In kurzen Iterationsschritten werden jeweils Zwischenergebnisse klar definiert und jeweils eine Aufgabevorgestellt. Die verschiedenen Aufgaben im Entwicklungsprozess werden über eine Projektmanagementsoftware koordiniert und priorisiert, die Versionsverwaltung erfolgt über ein öffentliches Repositorium auf GitHub. Um die Benutzbarkeit des späteren Produkts sicherzustellen, wurden verschiedene Usability-Methoden verwendet. Dazu wurden unter anderem im Vorfeld Interviews mit Anwendern durchgeführt und ein Prototyp getestet. Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen die Umsetzung der Leibniz-Briefe im Portal der AdWG und geht auf die Vorteile eines agilen Entwicklungsprozesses ein.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
52:56 Bibcast German 2016

Aufbau eines digitalen Lesesaals und einer virtuellen Ausstellung zur Städtepartnerschaft Ludwigsburg - Montbéliard

Zwischen 2011 und 2013 haben die Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts und die Stadtarchive Ludwigsburg und Montbéliard in einem Gemeinschaftsprojekt Dokumente zu den Anfängen und der Entwicklung der ältesten deutsch-französischen Städtepartnerschaft digitalisiert und inhaltlich erschlossen. Seit Januar 2014 können diese Dokumente in einem online unbeschränkt zugänglichen "digitalen Lesesaal", der als dreisprachige SWBContent-Anwendung realisiert wurde, eingesehen werden. In einem Folgeprojekt wurden Akteure der Partnerschaft von deutschen und französischen Schü-lern interviewt, um die amtlichen und journalistischen Sichtweisen um persönliche Eindrücke zu ergänzen und so ein lebendiges Gesamtbild der Partnerschaft zu schaffen. Die Interviews wurden gefilmt, mit deutschen bzw. französischen Untertiteln versehen und zu 74 kurzen Filmsequenzen geschnitten. Zur verständlichen und nutzerfreundlichen Vermittlung der Geschichte der Städtepartnerschaft wurde im Rahmen eines Seminars an der Hochschule der Medien Stuttgart eine zweisprachige virtuelle Ausstellung rund um die Interviews als WordPress-Anwendung entwickelt. Darin werden die verschiedenen Aussagen der Zeitzeugen in historische und thematische Zusammenhänge gestellt und mit inhaltlich passenden Dokumenten aus dem digitalen Lesesaal zur Städtepartnerschaft verknüpft. Die virtuelle Ausstellung "Zeitzeugen Ludwigsburg - Montbéliard" vereint Digitalisate von Dokumenten, die physisch von verschiedenen Gedächtnisinstitutionen aufbewahrt werden, und Filmsequenzen, die nur digital vorliegen. Das Internet erweist sich als idealer Ort für die Verknüpfung dieser Elementen; ihre langfristige Verfügbarkeit kann dank der Nutzung einer Plattform zur Langzeitarchivierung gewährleistet werden.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
59:00 Bibcast German 2016

Vom Werden und Wachsen eines Personenportals

Im Oktober 2015 startete an der Staatsbibliothek zu Berlin mit dem E.T.A. Hoffmann-Portal ein Projekt, das neue Wege in der zielgruppenorientierten Bestandsvermittlung einschlägt. Neben der Präsentation der umfangreichen Hoffmanniana der SBB und der Staatsbibliothek Bamberg auf einer eigenständigen Plattform wird das Portal durch unterschiedliche Module und thematische Einstiege verschiedenen Zielgruppen jeweils individuelle Zugänge bieten. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer multimedialen Webseite, die als innovatives Beispiel für die Zusammenarbeit von Forschung, Lehre, Bildung und Bibliothek dienen kann. Die Vielseitigkeit E.T.A. Hoffmanns als Schriftsteller, Musiker, Zeichner und Jurist machen es notwendig, neue Angebote zur Recherche und Präsentation der sehr heterogenen Werke von und zu Hoffmann als Schriftsteller, Musiker, Zeichner und Jurist machen es notwendig, neue Angebote zur Recherche und Präsentation der sehr heterogenen Werke von und zu Hoffmann – bestehend aus Briefen, Texten, Zeichnungen, Skizzen, Musikalien, Bildern und juristischen Unterlagen – für eine breite Zielgruppe zu entwickeln. So werden für Forschende eine fachspezifische Metasuche oder die digitale Bestandspräsentation und für Lehrerinnen und Lehrer pädagogisches Material angeboten. Weitere Features wie virtuelle Rundgänge durch Berlin und Bamberg oder eine Online-Ausstellung für Schülerinnen und Schüler sowie die interessierte Öffentlichkeit runden das neue Angebot ab. Das Projekt sieht eine offene Modulstruktur vor, die perspektivisch durch Kooperationen mit anderen Kultureinrichtungen eine Ausweitung der Plattform ermöglicht und damit als Best-Practice-Beispiel auch Vorbild für andere digitale Sammlungspräsentationen sein soll. Der Beitrag informiert über den aktuellen Stand des Projekts, bietet einen Einblick in das Grundkonzept des Portals und stellt den Workflow an der SBB sowie die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Umsetzung der Plattform vor. Insbesondere werden erste Projektergebnisse mit einem Fokus auf den zielgruppenspezifischen Inhalten präsentiert und gemeinsam diskutiert.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
39:43 Bibcast German 2016

lobid-organisations: Ein umfassender Index deutscher Informationseinrichtungen

Ein umfassendes Verzeichnis von Bibliotheken und verwandten Einrichtungen in Deutschland, das hat es bisher nicht gegeben. Zwar existieren zwei umfangreiche Verzeichnisse bibliothekarischer Einrichtungen, die einige Überschneidungen aufweisen: das Sigelverzeichnis mit Fokus auf den Bereich "Wissenschaftliche Bibliotheken" und die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS), deren Stammdatenbank hauptsächlich Beschreibungen Öffentlicher Bibliotheken umfasst. Es war aber bisher nicht möglich, diese beiden Verzeichnisse gemeinsam abzufragen. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Zusammenführung beider Verzeichnisse ein umfassendes Bibliotheksverzeichnis herzustellen und die resultierenden Daten im Web über eine vielseitige Programmierschnittstelle verfügbar zu machen. Seit Jahren bietet das hbz mit dem Dienst "lobid" ("linking open bibliographic data", http://lobid.org) verschiedene bibliothekarisch relevante Informationen als Linked Data an. Gestartet ist lobid im Jahr 2010 mit der Bereitstellung der Adressdaten aus dem deutschen Sigelverzeichnis, gefolgt von den Katalogdaten des hbz-Verbundkatalogs und der Gemeinsamen Normdatei (GND). Mitte 2014 begann das lobid-Team damit, durch die Integration der Stammdaten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) ein umfassendes Verzeichnis deutscher Bibliotheken bereitszustellen. Der Vortrag stellt das Ergebnis vor: eine webbasierte Programierschnittstelle (Web-API) mit Zugriff auf knapp 30.000 Datensätze, die vielfältige Abfragen über die Daten ermöglicht. Beispiele für Anwendungen, die auf der API aufsetzen (können), sind etwa einfache Statistiken, die u. a. eine Antwort auf folgende Fragen bieten: Wie viele Bibliotheken eines bestimmten Typs gibt es in Deutschland oder in einem bestimmten Bundesland oder Landkreis? Durch die Verlinkung von Bestandsnachweisen mit Organisationsbeschreibungen ermöglicht lobid zudem eine geobasierte Bestandssuche. Das hbz selbst entwickelt basierend auf der API eine interaktive Karte, die zum Entdecken von Informationseinrichtungen in Deutschland einlädt.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
49:10 Bibcast German 2016

PubPharm - Der Fachinformationsdienst Pharmazie

Die Universitätsbibliothek Braunschweig entwickelt den Fachinformationsdienst (FID) Pharmazie – PubPharm. Wie von der DFG gefordert stehen dabei die spezialisierte und bevorzugt elektronische Informationsversorgung der Fachcommunity sowie die bedarfsorientierte, kontinuierliche Weiterentwicklung der Dienstleistungen im Mittelpunkt. Die Services des FID Pharmazie werden gemeinsam mit dem Institut für Informationssysteme der TU Braunschweig mit dem Ziel entwickelt, den pharmazeutischen Wissenschaftler/innen an Universitäten und öffentlichenForschungseinrichtungen in Deutschland maßgeschneiderte elektronische Mehrwertdienste zur Verfügung zu stellen. Für die Recherche wird ein Discovery System basierend auf VuFind und Apache Solr entwickelt. Es bietet eine umfassende Informationsversorgung und minimiert die Notwendigkeit zur Recherche in mehreren Datenquellen. Als Basis wird ein Index (GBV Zentral) genutzt, in den Daten aus MEDLINE und anderen fachspezifischen Publikationsquellen integriert sind. Daneben werden zusätzlich Wirkstoff-, Enzym- und Proteindaten, bspw. aus ChEMBL (Datenbank bioaktiver Verbindung) und BRENDA (Enzymdatenbank), eingebunden. Fokusgruppen aus den pharmazeutischen Teildisziplinen werden direkt in die Entwicklung einbezogen, um sicherzustellen, dass die Services den aktuellen Bedürfnissender Wissenschaftler/innen entsprechen. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Projekt FID Pharmazie, stellt die bisherigen Entwicklungen und den aktuellen Arbeitstand vor.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
48:40 Bibcast German 2016

Ein Single-Sign-On-Verfahren für virtuelle Fachbibliotheken und FIDs am Beispiel von CrossAsia

CrossAsia, konzipiert als Virtuelle Fachbibliothek Ost- und Südostasien, bietet seit mehr als zehn Jahrender Fachcommunity neben vielen eigenen Angeboten auch den Zugang zu lizenzierten Inhalten unter einer Oberfläche. Bislang erhielten Nutzerinnen und Nutzer dazu nach ihrer Registrierung ein eigenes Login mit Passwort, mit dem sie alle Angebote gemäß eines Rollen- und Rechtekonzepts nutzen können. In einem weiteren Schritt wurde nun die nahtlose Integration der CrossAsia-Angebote in die jeweilige Arbeitsumgebung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorangetrieben. Verankert in der deutschen Shibboleth-Föderation ist es den CrossAsia-Nutzerinnen und –Nutzern nun möglich, in einem webbasierten Single-Sign-On mit dem Login bei ihrer Heimateinrichtung alle Angebote von CrossAsia ohne gesonderte Eingabe von Nutzernamen und Passwort aufzurufen.Das dazu eingeführte technische Verfahren nutzt spezielle Features der Shibboleth-Software, die in diesem Zusammenhang erstmalig in Deutschland eingesetzt werden. Daher kann dieses Verfahren auch problemlos von anderen Plattformen bzw. Fachinformationsdiensten nachgenutzt werden.Der Vortrag soll das technischeVerfahren kurz und verständlich darstellen und die Einbindung in die CrossAsia-Plattform beschreiben. Es sollen die Möglichkeiten der Nachnutzung erläutert und die Schwierigkeiten hinsichtlich einer eindeutigen Nutzeridentifikation im Spannungsfeld mit dem Datenschutz diskutiert werden.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:04:04 Bibcast German 2016

Gold Open Access verändert Bibliotheken

Seit zwei Dekaden folgt der Anteil der Gold OpenAccess-Publikationen am Gesamtaufkommen der Zeitschriftenartikel einem exponentiellen Wachstum. Treiber der Entwicklung waren bislang vor allem das Eigeninteresseder Autoren und Anforderungen der Forschungsförderung. In Zukunft werden die zunehmende Zahl von Offsetting-Verträgen[1] und ggf. die Transformations-Initiative der MPG[2] für weitere Zuwächse sorgen. Bei Fortsetzung der bisherigen Entwicklung wird 2023 jede zweite Publikation Gold Open Access sein.Bei vielen Bibliotheken und ihren Trägern ist das Bewusstsein über die Dynamik der Entwicklung und über die Konsequenzen derTransformation von der Subskription zu OA für das eigene Handeln sehr gering ausgeprägt.[3] Der Vortrag zeigt, auf welchen Feldern Handlungsbedarf besteht: Finanzierungsströme: Wer übernimmt dieAbwicklung der Publikationsgebühren (Bibliothek oder Wissenschaft)? Was sind die Konsequenzen für die Bibliotheksetats? Zeitschriftenmanagement: Welche Zeitschriftenweist man zukünftig nach? Wie wird der Zugang organisiert? Wie wird die Langzeitverfügbarkeit gewährleistet? Höhe der Publikationsgebühren: Wer behält die Entwicklung im Auge? Wer verhandelt mit Verlagen? Wer legt ggf. Obergrenzenfest? Abwicklung der Publikationsgebühren: Bei einzelner Bezahlung jedes Artikels liegt die Zahl der Vorgänge um zwei Größenordnungen über der Zahl der Vorgänge in der Subskriptionswelt. Wie kann standardisiert und kumuliert werden? Personal: Welche Qualifizierungsmaßnahmen sind für neue Aufgaben notwendig?
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
46:28 Bibcast German 2016

Wo geht's zur Bibliothek? Die Pinguine wissen's!

Seit dem Sommer 2014 erforscht der Fachbereich Informationswissenschaften an der FH Potsdam mit dem Projekt "mylibrARy" wie Augmented Reality (AR) kundenorientiert in Bibliotheken eingesetzt werden kann. Im ersten Projektjahr wurden die bisherigen Grundfunktionen programmiert, die Informationen wie z.B. Rezension und die Bewertung durch anderen Bibliotheksnutzer zum eingescannten Mediencover liefern. Auch das Teilen in den Sozialen Medien wird unterstützt. Im zweiten Projektjahr werden dann die Vorschläge der Bibliotheksnutzer und der bibliothekarischen Fachcommunity verstärkt in die weitere Gestaltung der App einfließen. Zu diesen Vorschlägen zählt u.a. eine "Freundefinder-Funktion", die anzeigt, wer sich in der Bibliothek noch mit dem gleichen Thema beschäftigt und die Einbindung eines Recommender-Dienstes, der Vorschläge zu Medien anzeigt, die ebenfalls von Interesse sein könnten. Zusätzlich wird die gewünschte Gaming-Komponente zusammen mit einer Berliner Bibliothek und Studierenden der FH Potsdam realisiert. Hierzu wird in einem ersten Schritt ein Storytelling entworfen, welches dann in eine Bibliotheksführung für Kinder und Jugendliche übertragen wird. Der Vortrag stellt die neuen Funktionen vor und beleuchtet, wie die diese in den Usecases angenommen wurden.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
59:11 Bibcast German 2016

Erste-Hilfe Anweisungen für lebendige Dokumente

Die beiden Vortragenden möchten aus ihrer Erfahrung mit digitalen Daten Denkanstöße geben, was es braucht, damit Dokumente lebendig gehalten werden können. Dies ist eine Herausforderung für Bibliotheken, da sie bisher oft nur mit "Totholz" zu tun hatten und die Möglichkeiten von Digitalisaten erst nach und nach erkennen. Der Vortrag möchte anregen, sich mit der eigenen Definition von Bibliothek auseinanderzusetzen. Wie hat sich die Aufgabenstellung der Bibliothek mit der Zeit geändert und welchen Herausforderungen steht sie heute gegenüber, um ihren Aufgaben und den Anforderungen ihrer Nutzern in der Gegenwart und Zukunft gerecht zu werden? Die Vortragenden zeigen darüber hinaus Beispiele aus der Praxis, die bei der Kataloggestaltung und der digitalen Langzeitarchivierung aufgefallen sind und geben Hinweise auf Erste-Hilfe Maßnahmen, die den Gesundheitszustand digitaler Dokumente stabilisieren. Dies ermöglicht dann die schrittweise Verbesserung des Zustandes hin zu lebendigen und gut nutzbaren Dokumenten. Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich aus der Öffnung der eigenen Bestände und durch die Zusammenarbeit mit Bibliotheken, Nutzern und anderen Interessenten?
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
10:40 Bibcast German 2016

Bibcast Making-of

Dank einer Zugverspätung ist ein unfreiwilliges Making-of zum Bibcast entstanden. Beim Versuch die Zeit zu überbrücken bis die Vortragenden eintreffen, geben Moderation und Technik einen Blick hinter die Kulissen.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:11:49 Bibcast German 2016

Volksschulbibliotheken im Kanton St. Gallen (CH) eine Studie zum Status Quo

Das schweizerische Kanton St. Gallen schreibt per Gesetz allen Volksschulen (Kindergarten sowie Schulen der ersten bis neunten Klasse) vor, für Lehrende und Lernende eine Bibliothek anzubieten. In St. Gallen finden sich urbane, suburbane und ländliche Gemeinden mit Schulen von unterschiedlicher Grösse. Im Auftrag der Kantonalen Bibliothekskommission führte das Schweizerische Institut fürInformationswissenschaft im Jahr 2015 eine Studie zur Situation der Schulbibliotheken in diesem Kanton durch, die auf einer Umfrage, Interviews und Case Studies basierte. Dabei traten sehr unterschiedliche Institutionen zu Tage, welche teilweise bibliothekarischen Wahrnehmungen von Schulbibliotheken entgegenstehen, teilweise diesen entsprechen: Grosse Bibliotheken mit spezialisiertem Personal und regelmässigem Etat, diemit ihrer Situation oft nicht zufrieden sind, stehen kleinen Bibliotheken ohne grosse Ausstattung, oft ohne regelmässigem Etat, gegenüber, bei denen die betreffenden Schulbibliotheken mit dieser Situation einverstanden sind. Ebenso existieren Einrichtungen, die eine enge Zusammenarbeit mit Öffentlichen Bibliotheken anstreben neben solchen, die das explizit ablehnen. Die Diversität der Schulen im Kanton setzt sich in den Schulbibliotheken fort. Interessant ist dabei, dass es schon oft Versuche gab, Schulbibliotheken bei ihrer Arbeit zu unterstützen, inklusive einer kantonalen Kommission, die das 20. Jahrhundert über existierte und mehrfachen Studien über die Situation der Schulbibliotheken. Die jetzige Situation ist also das Ergebnis jahrzehntelanger Bemühungen für Schulbibliotheken. Der Vortrag stellt den Status Quo der Schulbibliotheken im Kanton St. Gallen, inklusive möglicher Entwicklungen, vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Wahrnehmung der Schulbibliotheken von sich selber. Diese Darstellung liefert über den kantonalen Zusammenhang hinaus Daten für eine weitere Diskussion über die Entwicklung von Schulbibliotheken in den deutschsprachigen Ländern.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
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