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49:11 Bibcast German 2017

Mobile Makerspaces in kleineren Bibliotheken: Bericht zu einem Forschungsprojekt

Makerspaces haben sich als Thema in der bibliothekarischen Literatur etabliert, in vielen Fällen haben Bibliotheken solche inden letzten Jahren aufgebaut oder betreffende Veranstaltungen durchgeführt. Es scheint, dass es Zeit ist, über die reine Frage, ob sie für Bibliotheken möglich wären (das sind sie) hinauszugehen. Während viele Makerspaces in grösseren Bibliotheken eingerichtet wurde, untersuchte ein Projekt an der HTW Chur, ob und wie sich Makerspaces für kleine und kleinste (schweizerische) Bibliotheken umsetzen lassen. Hierbei ging es vor allem darum, funktionierende Techniken zufinden, die sich in den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen in kleinen Bibliotheken, die wenig Zeit zum „Lernen“ von Technik für Makerspaces und wenig Ressourcen für den Kauf dieser Techniken aufbringen können, integrieren lassen. Das Projekt wurde Ende 2016 in vier schweizerischen Gemeindebibliotheken durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Idee, was ein Makerspace ist und können soll, in den Bibliotheken unterschiedlich interpretiert wird und am Ende wenig mit dem, was in der Literatur vorhergesagt wird, zu tun hat; aber auch, das grundsätzlich in kleinen Bibliotheken Veranstaltungen dieser Art durchgeführt werden können, wenn diese Zugang zu den betreffenden Technologien haben. Prägend für die Veranstaltungen war immer der lokale Rahmen, gleichzeitig liessen sich Gemeinsamkeiten beobachten. Makerspaces werden z.B. nicht als feste, sondern als temporäre Angebote gut geheissen; es geht eher um kurzfristige interessante Veranstaltungen als um direkte langfristige Wirkungen. Die Potentiale der Technologien werden nur z.T. genutzt. Im Vortrag werden die Ergebnisse des Projektes berichtet und sowohl in die Beiträge zu Makerspaces in Bibliotheken eingeordnet als auch die mögliche Umsetzung in anderen Bibliotheken diskutiert.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
46:41 Bibcast German 2017

Ein umfassendes Verzeichnis deutscher Informationseinrichtungen

Ein umfassendes Verzeichnis von Bibliotheken und verwandten Einrichtungen in Deutschland - das hat es bisher nicht gegeben. Zwar existieren zwei umfangreiche Verzeichnisse bibliothekarischer Einrichtungen: das Sigelverzeichnis mit Fokus auf den Bereich "Wissenschaftliche Bibliotheken" und die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS), deren Stammdatenbank hauptsächlich Beschreibungen Öffentlicher Bibliotheken umfasst. Es war bisher aber nicht möglich, beide Verzeichnisse gemeinsam abzufragen. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) hat durch eine Zusammenführung beider Verzeichnisse ein umfassendes Organisationsverzeichnis hergestellt und im Web verfügbar gemacht. Seit 2010 bietet das hbz mit dem Dienst "lobid" verschiedene bibliothekarisch relevante Informationen als Linked Data an. Mitte 2014 begann das lobid-Team damit, durch die Integration der Stammdaten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) ein umfassendes Verzeichnis deutscher Bibliotheken bereitszustellen. Der Vortrag stellt das Ergebnis vor: http://lobid.org/organisations, eine webbasierte Programmierschnittstelle mit intuitiver Benutzeroberfläche. Die lobid-organisations-API leistet einen nützlichen Beitrag für die deutschlandweite Informationsinfrastruktur, indem sie strukturierte Beschreibungen von knapp 30.000 Organisationen bereitstellt und vielfältige Datenabfragen ermöglicht. Beispiele für Anwendungen, die auf der API aufsetzen (können), sind etwa einfache Statistiken, die u. a. eine Antwort auf folgende Fragen bieten: Wie viele Bibliotheken eines bestimmten Typs gibt es in Deutschland oder in einem bestimmten Bundesland oder Landkreis? Aufsetzend auf der API bietet das hbz eine Rechercheoberfläche an, die zum Entdecken von Informationseinrichtungen in Deutschland einlädt. Filterung von Suchergebnissen nach Standort ist über eine Kartenansicht möglich, mit verschiedenen weiteren Facetten lässt sich nach Bibliothekstyp oder Unterhaltsträger filtern.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:02:44 Bibcast German 2017

FWB-Online - Die Erschließung eines Wörterbuchschatzes

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) ist eine traditionsreiche Gelehrtengesellschaft und eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Als Forschungseinrichtung betreut sie in einer schnelllebigen Zeit wissenschaftliche Langzeitprojekte. Die niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und führend in der Forschung und Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen im Bereich eResearch. Die AdWG und die SUB haben ihre Kooperation intensiviert und bieten gemeinsam eine Digitale Bibliothek für die AdWG an. Im Rahmen dieser Kooperation wird eine Online-Version des Frühneuhochdeutschen Wörterbuchs (FWB) FWB-online umgesetzt. Das FWB beschreibt den Wortschatz der hochdeutschen Sprache von etwa 1350 bis 1650. Für FWB-online wurden die typographisch ausgezeichneten Satzdaten der Buchproduktion in ein semantisch tiefstrukturiertes TEI-XML transformiert. Über einen Suchindex wird es den Nutzern ermöglicht, Abfragen zu formulieren, die das FWB in einem völlig neuen Ausmaß erschließen. FWB-online bietet die Wahl zwischen einer Standardsuche, die alle Teile der Artikel einbezieht und einer erweiterten Suche, welche die Tiefenstruktur des Wörterbuchs gezielt abfragen kann. So kann der Nutzende beispielsweise eine exakte Suche, eine unscharfe Suche, die Suche nach exotischen Unicode-Zeichen oder eine Suche nur in frühneuhochdeutschen Zitaten anstoßen. Bei der Softwareentwicklung wurden aktuelle Entwicklungsmethoden und ein agiles Projektmanagement eingesetzt, um die Anforderungen der Nutzenden an den Dienst als auch an die Usability zu gewährleisten. Die Entwicklung erfolgt mit Scrum: In kurzen Iterationsschritten werden jeweils Zwischenergebnisse klar definiert und vorgestellt. Der Vortrag geht neben der technischen Umsetzung eines solchen Projektes vor allem auf die inhaltlichen Funktionen des FWB-online ein und gibt einen Einblick in die vielfältigen Funktionen des Wörterbuchs.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:03:20 Bibcast German 2017

Offene Lernskripte mit Gitbook - Erfahrungsbericht aus einem Seminar

Viele Skripte zu Seminaren und Vorlesungen liegen versteckt in Lernplattformen, die genauso gut frei im Netz veröffentlicht werden könnten. Dann wären Sie auch für Selbstlernende und als Vorlage für andere Lehrende zugänglich. Der Aufwand für die Erstellung von Open Educational Resources schreckt aber wohl viele ab. Abhilfe versprechen aktuelle Publikationswerkzeuge wie die kostenfreie Software Gitbook. Im Seminar „Wir bauen uns einen Bibliothekskatalog“ im Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement der HAW Hamburg haben wir Erfahrungen mit der Software Gitbook gesammelt. Das Skript [1] steht als HTML mit Suchfunktion sowie als PDF und ePub zur Verfügung und kann vom Dozenten schnell und leicht editiert werden. Andere Lehrende können es über Github kopieren und anpassen. Im Vortrag erwarten Sie eine Live-Demo der Software, ein Erfahrungsbericht und Empfehlungen zur Nachnutzung. Außerdem werden die offenen Lerntagebücher [2] der Studierenden vorgestellt, die sie mit WordPress angelegt haben. [1] https://www.gitbook.com/read/book/felixlohmeier/seminar-wir-bauen-uns-einen-bibliothekskatalog [2] https://felixlohmeier.gitbooks.io/seminar-wir-bauen-uns-einen-bibliothekskatalog/content/lerntagebucher.html
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
52:00 Bibcast German 2017

Einführung zum NMC Horizon Report 2017 Library Edition

Einführungsvortrag zum NMC Horizon Report 2017 Library Edition. Der Vortrag dient der Vorbereitung auf das Hands-On-Lab „Ausblick auf Bibliotheken im Jahr 2027: Keytrends aus dem NMC Horizon Report 2017 Library Edition weiter gedacht" auf dem Bibliothekartag 2017.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
37:20 Bibcast German 2017

Open Library of Humanities- Konsortiale Förderung von Open Access in den Geisteswissenschaften

Der Vortrag stellt die Open Library of Humanities (OLH) vor, ein alternatives, qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Publikationsmodell für Open Access in den Geisteswissenschaften. Das Modell stellt im Open-Access-Umfeld, in dem in den letzten Jahren APC-Modelle die Diskussion dominieren, von denen insbesondere die Großverlage profitieren, einen echten Lichtblick dar. Die OLH ist eine gemeinnützige und von Wissenschaftler/innen gegründete Plattform für Open-Access-Zeitschriften im Bereich der Geisteswissenschaften und betreibt ein gleichnamiges Megajournal. Die OLH verzichtet auf die Zahlungvon Autorengebühren (APC´s) und finanziert sich über Konsortialzahlungen von Bibliotheken sowie die Andrew W. Mellon Stiftung. Über 200 Bibliotheken unterstützen das Modell bereits. Zum jetzigen Zeitpunkt werden 18 Open-Access-Journale betrieben und die Bewerberliste der interessierten Zeitschriften ist lang. Ein zentraler Aspekt der OLH ist, dass hier bestehende Subskriptionsjournale in Open-Access-Zeitschriften umgewandelt werden. Ein sehr erfolgreiches Beispiel ist die Elsevier-Zeitschrift Lingua deren gesamtes Editorial Board zurückgetreten und mit Unterstützung der OLH die Open-Access-Zeitschrift Glossa gegründet hat. In den nächsten Jahren soll eine Ausweitung der OLH auf andere Disziplinen erfolgen. Nach dem sehr erfolgreichen Start der englischsprachigen Plattform, gibt es nun auch eine deutsch- und französischsprachige Oberfläche sowie deutsch- und französischsprachige Editorenteams. Während das Modell insbesondere im anglo-amerikanischen Raum viel Zuspruch findet, beteiligen sich bislang nur wenige deutschsprachige Bibliotheken. Für Österreich hat die dortige Förderorganisation FWF ihre Unterstützung für die OLH im Namen aller Bibliotheken für fünf Jahre zugesichert. Die Universität Konstanz ist seit August 2016 Mitglied im Partnerprogramm für Bibliotheken und unterstützt die OLH neben dem Aufbau der deutschsprachigen Oberfläche der Plattform dabei, weitere Unterstützer im deutschsprachigen Raumzu gewinnen. Je nach Größe zahlen Bibliotheken zwischen 800 und 2000 Euro im Jahr für eine Mitgliedschaft.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
54:55 Bibcast German 2017

E-Books - Versprechen vs. Realität

Wo stehen wir in Bezug auf E-Books allgemein und spezifisch in Bibliotheken im deutschen Sprachraum? Angekündigt war vor ein paar Jahren die baldige Ablösung von Büchern durch ihre elektronische Version. Doch stellt man neuerdings fest, dass auch die Verkaufszahlen von E-Books tendenziell wieder rückläufig sind, jedenfalls im Publikumsmarkt. Im Vortrag wird aufgezeigt, was E-Books im Prinzip leisten könnten und was sie heute nur in sehr beschränktem Mass tun. Es werden die aktuellen Konzepte, Formate und Geschäftsmodelle von Verlagen, Aggregatoren, Bibliotheken unter die Lupe genommen. Es wird weiter gezeigt, wie sich die Situation in Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken gestaltet. Insbesondere soll dargestellt werden, inwiefern sich die Wünsche und Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer in den aktuellen Angeboten wiederfinden – oder eben nicht.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:09:39 Bibcast German 2016

Alte Briefe und neuste Entwicklungsmethoden - das passt zusammen

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) und die niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen bieten zusammen die Digitale Bibliothek für die AdWG an. Im Rahmen der Kooperation wurden neue Präsentationsformen für die verschiedenen Arten der Forschungsdaten aus den Vorhaben konzipiert und entwickelt. Ein Beispiel hierfür ist die Präsentation einer Briefedition, die am Beispiel der Leibnizbriefe prototypisch umgesetzt wird. Bei der Leibniz-Edition handelt es sich auf ein zur Printausgabe ausgerichtetes Gesamtwerk des Nachlasses Gottfried Wilhelm Leibniz(1646-1716). Zum Nachlass von Leibniz gehören etwa 20.000 Briefe von und an etwa 1.300 Korrespondenten. Bei der Softwarentwicklung wurden aktuelle Entwicklungsmethoden und ein agiles Projektmanagement eingesetzt, um die Anforderungen der Nutzenden an den Dienst als auch an die Usability zu gewährleisten. Der Prototyp wird als Webapplikation auf Basis von JavaScript realisiert. Um die Qualität nachhaltig zu sichern, werden während der Entwicklung kontinuierlich sowohl Modul- als auch End-to-end-Tests durchgeführt. Die Entwicklung erfolgt mit Scrum: In kurzen Iterationsschritten werden jeweils Zwischenergebnisse klar definiert und jeweils eine Aufgabevorgestellt. Die verschiedenen Aufgaben im Entwicklungsprozess werden über eine Projektmanagementsoftware koordiniert und priorisiert, die Versionsverwaltung erfolgt über ein öffentliches Repositorium auf GitHub. Um die Benutzbarkeit des späteren Produkts sicherzustellen, wurden verschiedene Usability-Methoden verwendet. Dazu wurden unter anderem im Vorfeld Interviews mit Anwendern durchgeführt und ein Prototyp getestet. Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen die Umsetzung der Leibniz-Briefe im Portal der AdWG und geht auf die Vorteile eines agilen Entwicklungsprozesses ein.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
52:56 Bibcast German 2016

Aufbau eines digitalen Lesesaals und einer virtuellen Ausstellung zur Städtepartnerschaft Ludwigsburg - Montbéliard

Zwischen 2011 und 2013 haben die Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts und die Stadtarchive Ludwigsburg und Montbéliard in einem Gemeinschaftsprojekt Dokumente zu den Anfängen und der Entwicklung der ältesten deutsch-französischen Städtepartnerschaft digitalisiert und inhaltlich erschlossen. Seit Januar 2014 können diese Dokumente in einem online unbeschränkt zugänglichen "digitalen Lesesaal", der als dreisprachige SWBContent-Anwendung realisiert wurde, eingesehen werden. In einem Folgeprojekt wurden Akteure der Partnerschaft von deutschen und französischen Schü-lern interviewt, um die amtlichen und journalistischen Sichtweisen um persönliche Eindrücke zu ergänzen und so ein lebendiges Gesamtbild der Partnerschaft zu schaffen. Die Interviews wurden gefilmt, mit deutschen bzw. französischen Untertiteln versehen und zu 74 kurzen Filmsequenzen geschnitten. Zur verständlichen und nutzerfreundlichen Vermittlung der Geschichte der Städtepartnerschaft wurde im Rahmen eines Seminars an der Hochschule der Medien Stuttgart eine zweisprachige virtuelle Ausstellung rund um die Interviews als WordPress-Anwendung entwickelt. Darin werden die verschiedenen Aussagen der Zeitzeugen in historische und thematische Zusammenhänge gestellt und mit inhaltlich passenden Dokumenten aus dem digitalen Lesesaal zur Städtepartnerschaft verknüpft. Die virtuelle Ausstellung "Zeitzeugen Ludwigsburg - Montbéliard" vereint Digitalisate von Dokumenten, die physisch von verschiedenen Gedächtnisinstitutionen aufbewahrt werden, und Filmsequenzen, die nur digital vorliegen. Das Internet erweist sich als idealer Ort für die Verknüpfung dieser Elementen; ihre langfristige Verfügbarkeit kann dank der Nutzung einer Plattform zur Langzeitarchivierung gewährleistet werden.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
59:00 Bibcast German 2016

Vom Werden und Wachsen eines Personenportals

Im Oktober 2015 startete an der Staatsbibliothek zu Berlin mit dem E.T.A. Hoffmann-Portal ein Projekt, das neue Wege in der zielgruppenorientierten Bestandsvermittlung einschlägt. Neben der Präsentation der umfangreichen Hoffmanniana der SBB und der Staatsbibliothek Bamberg auf einer eigenständigen Plattform wird das Portal durch unterschiedliche Module und thematische Einstiege verschiedenen Zielgruppen jeweils individuelle Zugänge bieten. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer multimedialen Webseite, die als innovatives Beispiel für die Zusammenarbeit von Forschung, Lehre, Bildung und Bibliothek dienen kann. Die Vielseitigkeit E.T.A. Hoffmanns als Schriftsteller, Musiker, Zeichner und Jurist machen es notwendig, neue Angebote zur Recherche und Präsentation der sehr heterogenen Werke von und zu Hoffmann als Schriftsteller, Musiker, Zeichner und Jurist machen es notwendig, neue Angebote zur Recherche und Präsentation der sehr heterogenen Werke von und zu Hoffmann – bestehend aus Briefen, Texten, Zeichnungen, Skizzen, Musikalien, Bildern und juristischen Unterlagen – für eine breite Zielgruppe zu entwickeln. So werden für Forschende eine fachspezifische Metasuche oder die digitale Bestandspräsentation und für Lehrerinnen und Lehrer pädagogisches Material angeboten. Weitere Features wie virtuelle Rundgänge durch Berlin und Bamberg oder eine Online-Ausstellung für Schülerinnen und Schüler sowie die interessierte Öffentlichkeit runden das neue Angebot ab. Das Projekt sieht eine offene Modulstruktur vor, die perspektivisch durch Kooperationen mit anderen Kultureinrichtungen eine Ausweitung der Plattform ermöglicht und damit als Best-Practice-Beispiel auch Vorbild für andere digitale Sammlungspräsentationen sein soll. Der Beitrag informiert über den aktuellen Stand des Projekts, bietet einen Einblick in das Grundkonzept des Portals und stellt den Workflow an der SBB sowie die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Umsetzung der Plattform vor. Insbesondere werden erste Projektergebnisse mit einem Fokus auf den zielgruppenspezifischen Inhalten präsentiert und gemeinsam diskutiert.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
39:43 Bibcast German 2016

lobid-organisations: Ein umfassender Index deutscher Informationseinrichtungen

Ein umfassendes Verzeichnis von Bibliotheken und verwandten Einrichtungen in Deutschland, das hat es bisher nicht gegeben. Zwar existieren zwei umfangreiche Verzeichnisse bibliothekarischer Einrichtungen, die einige Überschneidungen aufweisen: das Sigelverzeichnis mit Fokus auf den Bereich "Wissenschaftliche Bibliotheken" und die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS), deren Stammdatenbank hauptsächlich Beschreibungen Öffentlicher Bibliotheken umfasst. Es war aber bisher nicht möglich, diese beiden Verzeichnisse gemeinsam abzufragen. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Zusammenführung beider Verzeichnisse ein umfassendes Bibliotheksverzeichnis herzustellen und die resultierenden Daten im Web über eine vielseitige Programmierschnittstelle verfügbar zu machen. Seit Jahren bietet das hbz mit dem Dienst "lobid" ("linking open bibliographic data", http://lobid.org) verschiedene bibliothekarisch relevante Informationen als Linked Data an. Gestartet ist lobid im Jahr 2010 mit der Bereitstellung der Adressdaten aus dem deutschen Sigelverzeichnis, gefolgt von den Katalogdaten des hbz-Verbundkatalogs und der Gemeinsamen Normdatei (GND). Mitte 2014 begann das lobid-Team damit, durch die Integration der Stammdaten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) ein umfassendes Verzeichnis deutscher Bibliotheken bereitszustellen. Der Vortrag stellt das Ergebnis vor: eine webbasierte Programierschnittstelle (Web-API) mit Zugriff auf knapp 30.000 Datensätze, die vielfältige Abfragen über die Daten ermöglicht. Beispiele für Anwendungen, die auf der API aufsetzen (können), sind etwa einfache Statistiken, die u. a. eine Antwort auf folgende Fragen bieten: Wie viele Bibliotheken eines bestimmten Typs gibt es in Deutschland oder in einem bestimmten Bundesland oder Landkreis? Durch die Verlinkung von Bestandsnachweisen mit Organisationsbeschreibungen ermöglicht lobid zudem eine geobasierte Bestandssuche. Das hbz selbst entwickelt basierend auf der API eine interaktive Karte, die zum Entdecken von Informationseinrichtungen in Deutschland einlädt.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
49:10 Bibcast German 2016

PubPharm - Der Fachinformationsdienst Pharmazie

Die Universitätsbibliothek Braunschweig entwickelt den Fachinformationsdienst (FID) Pharmazie – PubPharm. Wie von der DFG gefordert stehen dabei die spezialisierte und bevorzugt elektronische Informationsversorgung der Fachcommunity sowie die bedarfsorientierte, kontinuierliche Weiterentwicklung der Dienstleistungen im Mittelpunkt. Die Services des FID Pharmazie werden gemeinsam mit dem Institut für Informationssysteme der TU Braunschweig mit dem Ziel entwickelt, den pharmazeutischen Wissenschaftler/innen an Universitäten und öffentlichenForschungseinrichtungen in Deutschland maßgeschneiderte elektronische Mehrwertdienste zur Verfügung zu stellen. Für die Recherche wird ein Discovery System basierend auf VuFind und Apache Solr entwickelt. Es bietet eine umfassende Informationsversorgung und minimiert die Notwendigkeit zur Recherche in mehreren Datenquellen. Als Basis wird ein Index (GBV Zentral) genutzt, in den Daten aus MEDLINE und anderen fachspezifischen Publikationsquellen integriert sind. Daneben werden zusätzlich Wirkstoff-, Enzym- und Proteindaten, bspw. aus ChEMBL (Datenbank bioaktiver Verbindung) und BRENDA (Enzymdatenbank), eingebunden. Fokusgruppen aus den pharmazeutischen Teildisziplinen werden direkt in die Entwicklung einbezogen, um sicherzustellen, dass die Services den aktuellen Bedürfnissender Wissenschaftler/innen entsprechen. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Projekt FID Pharmazie, stellt die bisherigen Entwicklungen und den aktuellen Arbeitstand vor.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
48:40 Bibcast German 2016

Ein Single-Sign-On-Verfahren für virtuelle Fachbibliotheken und FIDs am Beispiel von CrossAsia

CrossAsia, konzipiert als Virtuelle Fachbibliothek Ost- und Südostasien, bietet seit mehr als zehn Jahrender Fachcommunity neben vielen eigenen Angeboten auch den Zugang zu lizenzierten Inhalten unter einer Oberfläche. Bislang erhielten Nutzerinnen und Nutzer dazu nach ihrer Registrierung ein eigenes Login mit Passwort, mit dem sie alle Angebote gemäß eines Rollen- und Rechtekonzepts nutzen können. In einem weiteren Schritt wurde nun die nahtlose Integration der CrossAsia-Angebote in die jeweilige Arbeitsumgebung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorangetrieben. Verankert in der deutschen Shibboleth-Föderation ist es den CrossAsia-Nutzerinnen und –Nutzern nun möglich, in einem webbasierten Single-Sign-On mit dem Login bei ihrer Heimateinrichtung alle Angebote von CrossAsia ohne gesonderte Eingabe von Nutzernamen und Passwort aufzurufen.Das dazu eingeführte technische Verfahren nutzt spezielle Features der Shibboleth-Software, die in diesem Zusammenhang erstmalig in Deutschland eingesetzt werden. Daher kann dieses Verfahren auch problemlos von anderen Plattformen bzw. Fachinformationsdiensten nachgenutzt werden.Der Vortrag soll das technischeVerfahren kurz und verständlich darstellen und die Einbindung in die CrossAsia-Plattform beschreiben. Es sollen die Möglichkeiten der Nachnutzung erläutert und die Schwierigkeiten hinsichtlich einer eindeutigen Nutzeridentifikation im Spannungsfeld mit dem Datenschutz diskutiert werden.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:04:04 Bibcast German 2016

Gold Open Access verändert Bibliotheken

Seit zwei Dekaden folgt der Anteil der Gold OpenAccess-Publikationen am Gesamtaufkommen der Zeitschriftenartikel einem exponentiellen Wachstum. Treiber der Entwicklung waren bislang vor allem das Eigeninteresseder Autoren und Anforderungen der Forschungsförderung. In Zukunft werden die zunehmende Zahl von Offsetting-Verträgen[1] und ggf. die Transformations-Initiative der MPG[2] für weitere Zuwächse sorgen. Bei Fortsetzung der bisherigen Entwicklung wird 2023 jede zweite Publikation Gold Open Access sein.Bei vielen Bibliotheken und ihren Trägern ist das Bewusstsein über die Dynamik der Entwicklung und über die Konsequenzen derTransformation von der Subskription zu OA für das eigene Handeln sehr gering ausgeprägt.[3] Der Vortrag zeigt, auf welchen Feldern Handlungsbedarf besteht: Finanzierungsströme: Wer übernimmt dieAbwicklung der Publikationsgebühren (Bibliothek oder Wissenschaft)? Was sind die Konsequenzen für die Bibliotheksetats? Zeitschriftenmanagement: Welche Zeitschriftenweist man zukünftig nach? Wie wird der Zugang organisiert? Wie wird die Langzeitverfügbarkeit gewährleistet? Höhe der Publikationsgebühren: Wer behält die Entwicklung im Auge? Wer verhandelt mit Verlagen? Wer legt ggf. Obergrenzenfest? Abwicklung der Publikationsgebühren: Bei einzelner Bezahlung jedes Artikels liegt die Zahl der Vorgänge um zwei Größenordnungen über der Zahl der Vorgänge in der Subskriptionswelt. Wie kann standardisiert und kumuliert werden? Personal: Welche Qualifizierungsmaßnahmen sind für neue Aufgaben notwendig?
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
46:28 Bibcast German 2016

Wo geht's zur Bibliothek? Die Pinguine wissen's!

Seit dem Sommer 2014 erforscht der Fachbereich Informationswissenschaften an der FH Potsdam mit dem Projekt "mylibrARy" wie Augmented Reality (AR) kundenorientiert in Bibliotheken eingesetzt werden kann. Im ersten Projektjahr wurden die bisherigen Grundfunktionen programmiert, die Informationen wie z.B. Rezension und die Bewertung durch anderen Bibliotheksnutzer zum eingescannten Mediencover liefern. Auch das Teilen in den Sozialen Medien wird unterstützt. Im zweiten Projektjahr werden dann die Vorschläge der Bibliotheksnutzer und der bibliothekarischen Fachcommunity verstärkt in die weitere Gestaltung der App einfließen. Zu diesen Vorschlägen zählt u.a. eine "Freundefinder-Funktion", die anzeigt, wer sich in der Bibliothek noch mit dem gleichen Thema beschäftigt und die Einbindung eines Recommender-Dienstes, der Vorschläge zu Medien anzeigt, die ebenfalls von Interesse sein könnten. Zusätzlich wird die gewünschte Gaming-Komponente zusammen mit einer Berliner Bibliothek und Studierenden der FH Potsdam realisiert. Hierzu wird in einem ersten Schritt ein Storytelling entworfen, welches dann in eine Bibliotheksführung für Kinder und Jugendliche übertragen wird. Der Vortrag stellt die neuen Funktionen vor und beleuchtet, wie die diese in den Usecases angenommen wurden.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
59:11 Bibcast German 2016

Erste-Hilfe Anweisungen für lebendige Dokumente

Die beiden Vortragenden möchten aus ihrer Erfahrung mit digitalen Daten Denkanstöße geben, was es braucht, damit Dokumente lebendig gehalten werden können. Dies ist eine Herausforderung für Bibliotheken, da sie bisher oft nur mit "Totholz" zu tun hatten und die Möglichkeiten von Digitalisaten erst nach und nach erkennen. Der Vortrag möchte anregen, sich mit der eigenen Definition von Bibliothek auseinanderzusetzen. Wie hat sich die Aufgabenstellung der Bibliothek mit der Zeit geändert und welchen Herausforderungen steht sie heute gegenüber, um ihren Aufgaben und den Anforderungen ihrer Nutzern in der Gegenwart und Zukunft gerecht zu werden? Die Vortragenden zeigen darüber hinaus Beispiele aus der Praxis, die bei der Kataloggestaltung und der digitalen Langzeitarchivierung aufgefallen sind und geben Hinweise auf Erste-Hilfe Maßnahmen, die den Gesundheitszustand digitaler Dokumente stabilisieren. Dies ermöglicht dann die schrittweise Verbesserung des Zustandes hin zu lebendigen und gut nutzbaren Dokumenten. Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich aus der Öffnung der eigenen Bestände und durch die Zusammenarbeit mit Bibliotheken, Nutzern und anderen Interessenten?
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
10:40 Bibcast German 2016

Bibcast Making-of

Dank einer Zugverspätung ist ein unfreiwilliges Making-of zum Bibcast entstanden. Beim Versuch die Zeit zu überbrücken bis die Vortragenden eintreffen, geben Moderation und Technik einen Blick hinter die Kulissen.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:11:49 Bibcast German 2016

Volksschulbibliotheken im Kanton St. Gallen (CH) eine Studie zum Status Quo

Das schweizerische Kanton St. Gallen schreibt per Gesetz allen Volksschulen (Kindergarten sowie Schulen der ersten bis neunten Klasse) vor, für Lehrende und Lernende eine Bibliothek anzubieten. In St. Gallen finden sich urbane, suburbane und ländliche Gemeinden mit Schulen von unterschiedlicher Grösse. Im Auftrag der Kantonalen Bibliothekskommission führte das Schweizerische Institut fürInformationswissenschaft im Jahr 2015 eine Studie zur Situation der Schulbibliotheken in diesem Kanton durch, die auf einer Umfrage, Interviews und Case Studies basierte. Dabei traten sehr unterschiedliche Institutionen zu Tage, welche teilweise bibliothekarischen Wahrnehmungen von Schulbibliotheken entgegenstehen, teilweise diesen entsprechen: Grosse Bibliotheken mit spezialisiertem Personal und regelmässigem Etat, diemit ihrer Situation oft nicht zufrieden sind, stehen kleinen Bibliotheken ohne grosse Ausstattung, oft ohne regelmässigem Etat, gegenüber, bei denen die betreffenden Schulbibliotheken mit dieser Situation einverstanden sind. Ebenso existieren Einrichtungen, die eine enge Zusammenarbeit mit Öffentlichen Bibliotheken anstreben neben solchen, die das explizit ablehnen. Die Diversität der Schulen im Kanton setzt sich in den Schulbibliotheken fort. Interessant ist dabei, dass es schon oft Versuche gab, Schulbibliotheken bei ihrer Arbeit zu unterstützen, inklusive einer kantonalen Kommission, die das 20. Jahrhundert über existierte und mehrfachen Studien über die Situation der Schulbibliotheken. Die jetzige Situation ist also das Ergebnis jahrzehntelanger Bemühungen für Schulbibliotheken. Der Vortrag stellt den Status Quo der Schulbibliotheken im Kanton St. Gallen, inklusive möglicher Entwicklungen, vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Wahrnehmung der Schulbibliotheken von sich selber. Diese Darstellung liefert über den kantonalen Zusammenhang hinaus Daten für eine weitere Diskussion über die Entwicklung von Schulbibliotheken in den deutschsprachigen Ländern.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:01:49 Bibcast German 2016

Schlanke Discovery-Lösung auf Basis von TYPO3. Der neue Bibliothekskatalog der SLUB Dresden

Im Juli 2015 wurde der neue Bibliothekskatalog der SLUB Dresden freigeschaltet. Nach nur drei Monaten Entwicklungszeit konnte auf Basis von einer an der SUB Göttingen entwickelten und von der SLUB Dresden angepassten TYPO3-Erweiterung: Finde eine moderne, vollständig quelloffene Rechercheoberfläche unter http://katalogbeta.slub-dresden.de veröffentlicht werden. Das Hauptargument für die Eigenentwicklung war die Unzufriedenheit mit der Rückschrittlichkeit kommerzieller Discovery-Lösungen sowie die fehlende Modularität von bestehenden Open-Source-Alternativen wie VuFind. Mit der jetzt geschaffenen Lösung erhält die SLUB Dresden die Möglichkeit schnell auf Wünsche der NutzerInnen zu reagieren. Die ersten Rückmeldungen bestätigen diesen Ansatz. Bis September 2015 sind mehr als 100 konstruktive Entwicklungswünsche eingegangen, von denen bereits mehr als die Hälfte umgesetzt werden konnte. Die Entwicklung steht zur Nachnutzung an anderen Bibliotheken zur Verfügung und ist auch für andere Rechercheoberflächen (wie z.B. digitale Sammlungen) universell einsetzbar. Voraussetzung für die Nutzung der Rechercheoberfläche ist ein Werkzeug für die Datenintegration. Das an der SLUB eingesetzte Discovery-System besteht aus drei quelloffenen Komponenten: 1. Die an der UB Leipzig im Rahmen eines EFRE-Projektes geschaffene Datenmanagement-Infrastruktur finc. 2. Die an der SLUB Dresden im Rahmen von EFRE-Projekten entwickelten Datenmanagement-Werkzeuge D:SWARM und Tiefenerschließung. 3. Die oben beschriebene Lösung auf Basis von TYPO3 Find. Zusammen entsprechen diese drei Komponenten dem Funktionsumfang von gängigen Discovery-Systemen, wie beispielsweise PRIMO von Ex Libris oder Summon von ProQuest. Die Systemarchitektur ist modular aufgebaut, so dass die Komponenten auch unabhängig voneinander eingesetzt werden können. Im Vortrag wird die dritte Komponente, sowie die zugrunde liegende Discovery-Strategie ausführlicher vorgestellt.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
59:55 Bibcast German 2016

Systembibliothekar, Bibliotheksinformatiker, IT-Bibliothekar - lässt sich dieses Anforderungsprofil akademisieren für eine Klientel im Berufsstand?

Seit September 2015 wird an der TH Wildau berufsbegleitend der gebührenpflichtige Masterstudiengang Bibliotheksinformatik über vier Semester angeboten. Er greift die Herausforderung auf, die sich im brandenburgischen Bibliotheksentwicklungsplan als Beispiel derart liest, dass weit über die Hälfte der an wissenschaftlichen Bibliotheken beschäftigten BibliothekarInnen über 50 Jahre alt sind. Die informationstechnische Automatisierung als gesellschaftlicher Entwicklung kann man mit einem zeitgemäßen Serviceportfolio von Informationseinrichtungen nur adäquat begegnen, wenn diese neuen Kanäle der Kommunikation und Wissenspräsentation unserer Zunft so vertraut sind, dass wir sie mitgestalten können. Darauf zielt der neue Studiengang und ein erster Erfahrungsbericht diskutiert, ob die richtigen Ziele im Curriculum gesetzt sind, und sie erreichbar sind.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
48:01 Bibcast German 2016

Die Bibliothek als Daten-Jongleur: Services für datenzentrierte Forschung

Big Data, Data Science und Digital Humanities sind aktuelle Forschungsansätze, welche sich sehr stark auf Forschungsdaten oder digitale Werkzeuge konzentrieren. Datenzentrierte Forschung wird für Disziplinen auch außerhalb der Naturwissenschaften und Medizin immer häufiger relevant - beispielsweise in den Wirtschaftswissenschaften oder Sozialwissenschaften. In dem Vortrag sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Bibliotheken den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hierbei unterstützend zur Seite stehen können. Viele Datenschätze liegen in gedruckten Büchern "vergraben" und müssen für die Wissenschaftler "gehoben werden", d. h. zuerst in einfach verarbeitbare und interpretierbare Daten transformiert werden. Projekte aus den Digital Humanities gehen häufig weit über die übliche Digitalisierung im engen Sinn hinaus und erfassen den Volltext bzw. strukturieren die darin enthaltenen Informationen zu Daten, die von Mensch und Maschine gleichermaßen nutzbar sind. Als ein Beispiel soll insbesondere auf das Projekt Aktienführer-Datenarchiv der UB Mannheim eingegangen werden. Um den Bedürfnissen von datenzentrierten Forschungsvorhaben gerecht zu werden, ist eine entsprechende Erweiterung der klassischen bibliothekarischen Kernkompetenzen gefragt, wie Erwerbung (z. B. Lizenzieren von Faktendatenbanken, Kaufen von Daten-CDs) oder Vermittlung von Informationskompetenz (Wo finde ich Daten zu meiner Forschungsfrage?). Tiefergehende Beratungen zu Datenmanagement allgemein, Datenmanagementplänen bzw. Datenpublikationen erfordern eine Ergänzung des bibliothekarischen Berufsbildes (Data Librarians). Abschließend sollen datenbezogene Raumnutzungskonzepte aus den USA vorgestellt werden wie beispielsweise ein Data Science Center oder "Big Screens" (Möglichkeiten für Datenvisualisierungen).
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
47:15 Bibcast German 2016

Wohin mit meinen Filmen? Nutzerorientierte Dienstleistungen für audiovisuelle Medien aus der Wissenschaft.

Der Webcast präsentiert die Dienstleistungen des Videoportals der Technischen Informationsbibliothek (TIB). Das TIB AV-Portal ist ein freies webbasiertes Portal für wissenschaftliche AV-Medien aus Technik und Naturwissenschaften. Das Portal bietet u.a. eine automatisierte Metadatenanreicherung, semantische Suchtechnologien, DOI-Vergabe und Langzeitarchivierung. Es wurde entwickelt vom Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Materialien an der TIB in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut. Der Online-Gang fand im April 2014 statt; im Januar 2016 hat das Portal ein komplett überarbeitetes Bedienkonzept sowie ein neues und responsives Screendesign erhalten. Der Webcast beleuchtet die automatische Videoanalyse und Suche des Portals. Darüber hinaus werden einzelne Funktionalitäten wie das Zitieren, Einbetten und Publizieren der wissenschaftlichen Videos vorgestellt.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
35:43 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Two shipwrecks, 2500 metres underwater, six 3D cameras

In April/May 2015, a team led by Curtin University, WA Museum and DOF Subsea conducted a 3D imaging survey of the two historic shipwrecks HMAS Sydney (II) and HSK Kormoran. The Australian vessel HMAS Sydney and the German vessel HSK Kormoran encountered each other in the midst of World War II on the 19th of November in 1941 off the Western Australian coast. After a fierce battle both ships sank each other and they now lie in 2500 m (8200 feet) water depth, 200 km (125 miles) offshore from Shark Bay. This event is Australia's largest loss of life in a single maritime disaster - with the entire crew of 645 perishing on the Sydney and 82 crew lost on the Kormoran. The exact location of the two wrecks remained unknown for almost 70 years until they were discovered in 2008. The aim of the 2015 expedition was to conduct a detailed 3D imaging survey of the two wrecks and their extensive debris fields. A custom underwater lighting and camera package was developed for fitment to two work-class underwater remotely operated vehicles (ROVs) as often used in the offshore oil and gas industry. The camera package included six 3D cameras, and fourteen digital still cameras fitted across the two ROVs intended to capture feature photography, cinematography and 3D reconstruction photography. The camera package included six underwater stereoscopic cameras (three on each ROV) which captured a mix of 3D HD video footage, 3D stills, and 3D 4K video footage. High light levels are key to successful underwater photography and the system used a suite of ten LED underwater lights on each ROV to achieve artistic and effective lighting effects. At the conclusion of four days of diving, the team had collected over 500,000 stills and over 300 hours of HD footage. The collected materials will contribute towards the development of museum exhibitions at the WA Museum and partner institutions, and the development of a feature documentary. Another key technology being deployed on this project is photogrammetric 3D reconstruction which allows the generation of photo-realistic digital 3D models from a series of 2D photographs. These digital 3D models can be visualised in stereoscopic 3D and potentially 3D printed in full-colour to create physical reproductions of items from the sea floor. This presentation will provide an overview of the expedition, a summary of the technology deployed, and an insight into the 3D imaging materials captured. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
15:07 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

3D autostereoscopic display image generation using direct light field rendering

The rapid development of 3D display technologies allows consumers to enjoy the 3D world visually through different display systems such as the stereoscopic, multiview, and light field displays. On the other hand, the conventional multiview synthesis-based 3D rendering technique demands more memory usage and computation time as the number of views is increased in multiview or light field displays. Conventional 3D rendering processing for 3D display becomes complex in order to generated real like 3D display image. This paper proposes a novel method to generate light rays of 3D display not by the conventional algorithm such as multiview rendering method technique but by 3D direct light field rendering. Our algorithm interprets light rays from 3D display and input color and disparity value in the light field domain, and it significantly reduces the computational complexity and memory usage. Since direct light field rendering algorithm is different from general multiview image processing algorithms, we propose new 3D image generation algorithm for hole filling, boundary matting, and view filtering from common stereo input images. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
18:16 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

An efficient approach to playback of stereoscopic videos using a wide field-of-view

The affordability of head-mounted displays and high-resolution cameras has prompted the need for efficient playback of stereoscopic videos using a wide field-of-view (FOV). The MARquette Visualization Lab (MARVL) focuses on the display of stereoscopic content that has been filmed or computer-generated using a large-scale immersive visualization system, as well as head-mounted and augmented reality devices. Traditional approaches to video playback using a plane fall short with larger immersive FOVs. We developed an approach to playback of stereoscopic videos in a 3D world where depth is determined by the video content. Objects in the 3D world receive the same video texture but computational efficiency is derived using UV texture offsets as opposing halves of a frame-packed 3D video. Left and right cameras are configured in Unity via pulling masks so that they only uniquely show the texture for the corresponding eye. The camera configuration is then constructed through code at runtime using MiddleVR for Unity 4, and natively in Unity 5. This approach becomes more difficult with multiple cameras and maintaining stereo alignment for the full FOV, but has been used successfully in MARVL for applications including employee wellness initiatives, interactivity with high-performance computing results, and navigation within the physical world. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
15:13 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

360-degree three-dimensional display with the virtual display surface

We propose the omnidirectional 3D display system which displays directly touchable 3D images. The display surface of the proposed display is cylindrical, and displayed 3D images are observed around the display surface. The proposed system is composed of multiple basic display units. Each basic display unit consists of an LCD, a microlens array (or an HOE), and a relay optics. The display surface of the proposed system is the virtual screen which is composed of multiple light focusing points (3D pixels) equally spaced in a cylindrical shape. Therefore, the display surface is not the physical obstruction when observers touch 3D images directly. We constructed the prototype system to verify the effectiveness of the proposed system. The virtual cylindrical display surface was composed of 24 basic display units. The angle of view of each 3D pixel which forms the virtual cylindrical display surface was 15°, and each 3D pixel irradiated 36 light rays at 0.4° intervals. The diameter and the height of the virtual cylindrical display surface were 5cm both. A displayed 3D images was directly touchable and was observed from 360° directions. This paper describes the principle of the proposed omnidirectional 3D display, and also describes the experimental results. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
17:13 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

An adaptive blur in peripheral vision to reduce visual fatigue in stereoscopic vision

For some years, a lot of Stereoscopic 3D contents have been released. Even if the depth sensation is realistic, it is still not perfect and uncomfortable. The objective of our work is to use the gaze of the user to bring closer artificial vision and natural vision to increase the precision of the perception and decrease visual fatigue. For example, a difference in artificial vision is the accommodation point and the convergence point of the eye. In natural vision, these points are the same whereas in artificial vision event if the convergence point is on the looked object, the accommodation point remains on the screen. This difference bring visual fatigue. In this article, we propose and evaluate the effect of an artificial blur in peripheral vision in order to reduce the accommodation vergence conflict and so the strain. We found that adding a blur in peripheral vision decreases the visual fatigue but this blur can’t be used actually due to eye-tracker latency. In a future work, we will investigate the effect of vertical parallaxes on shape perception, distance perception and visual fatigue. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
17:32 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Light field modulation using a double-lenticular liquid crystal panel

The ultimate goal of any auto-stereoscopic display is to reproduce exact light fields of 3D scenes on the display’s surface. However, most existing displays can only reproduce inexact light fields. Filling the gap between them has been a major target of research. In this work, we present a light field modulator consisting of a LC (liquid crystal) panel, a light diffuser, and a pair of lenticular sheets. The modulator will modify the intensity of light passing through it. When combined with a color filter, the modulator can also modify the color tone. Since the modification is dependent on the light’s direction, the modulator can be tuned to improve the light field from being inexact to being nearly exact. To further investigate the modulator’s capability, we put it in front of a multi-layer display. The light fields reproduced by a multi-layer display are only approximate especially when the display is tailored to cover a wide viewing zone. We observe that the modulator can mitigate the occurrence of artifacts in the outputted light fields. We also observe that monochromatic fields can be converted into color fields using the modulator. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
20:21 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Blue noise sampling of surfaces from stereoscopic images

We propose an original sampling technique for surfaces generated by stereoscopic acquisition systems. The idea is to make the sampling of these surfaces directly on the pair of stereoscopic images, instead of doing it on the meshes created by triangulation of the point clouds given by the acquisition system. Point clouds are generally dense, and consequently the resulting meshes are oversampled (this is why a re-sampling of the meshes is often done). Moving the sampling stage in the 2D image domain greatly simplifies the classical sampling pipeline, allows to control the number of points from the beginning of the sampling/reconstruction process, and optimizes the size of the generated data. More precisely, we developed a feature-preserving Poisson-disk sampling technique applied to the 2D image domain - which can be seen as a parameterization domain - with inter-sample distances still computed in the 3D space, to reduce the distortion due the embedding in R^3. Experimental results show that our method generates 3D sampling patterns with nice blue noise properties in R^3 (comparable to direct 3D sampling methods), while keeping the geometrical features of the scanned surface. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
16:21 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Geometrically constrained sub-pixel disparity estimation from stereo images of the retinal fundus

The aim of this study is to help ophthalmologists and opticians during the diagnostic process of the retinal fundus. We propose a computer-vision-based solution that allows, from stereo images, the extraction of clinical parameters and/or the generation of multi-viewpoint images of the retinal fundus. This goal can be achieved by estimating the disparity map of the stereo images. For more precise clinical parameter extraction, a sub-pixel approach could be used. Additionally, the a priori knowledge of the fundus geometric shape provides useful information for the disparity map estimation process. In this paper we propose a sub-pixel disparity estimation algorithms that takes into consideration the geometric shape of the retinal fundus. Different stereo images, with known and unknown ground truth, are used to compare the proposed algorithms to state-of-the-art algorithms and to demonstrate the efficiency of our proposed method. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
23:24 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Beyond fun and games: VR as a tool of the trade

The recent resurgence of VR is exciting and encouraging because the technology is at a point that it soon will be available for a very large audience in the consumer market. However, it has also been a little bit disappointing to see that VR technology is mostly being portrayed as the ultimate gaming environment and the new way to experience movies. VR is much more than that, there has been a wide number or groups around the world using VR for the past twenty years in engineering, design, training, medical treatments and many other areas beyond gaming and entertainment that seem to have been forgotten in the public perception. Furthermore, VR technology is also much more than goggles, there are many ways to build devices and systems to immerse users in virtual environments. And finally, there are also a lot of challenges in aspects related to creating engaging, effective, and safe VR applications. This talk will present our experiences in developing VR technology, creating applications in many industry fields, exploring the effect of VR exposure to users, and experimenting with different immersive interaction models. The talk will provide a much wider perspective on what VR is, its benefits and limitations, and how it has the potential to become a key technology to improve many aspects of human life. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
17:35 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Application of light field displays to vision correction and accommodation support

Light field displays have been primarily targeted for auto-stereoscopic displays: with multiple views across a wide viewing angle, people from different perspectives are able to see slightly different contents. Recently, by showing a High-Angular-Resolution light field to a single viewer, new applications and algorithms are developed to enhance the visual experience. Vision-correcting displays let eyes with aberrations see the display in sharp focus without wearing eye-glasses; this is enabled by approximating the inverse aberrations using a dense light field. Another application of the High-Angular-Resolution light field solves the Vergence-Accommodation-Conflict by supporting focus cues in a VR headmount. We showed that, by exploring the compressibility of near-eye light fields, perceived spatial resolution of the display can be greatly enhanced when compared to prior work. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
18:22 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Evaluation of the perception of dynamic horizontal image translation and a gaze adaptive approach

In stereo 3D, dynamic horizontal image translation (DHIT) is an important technique to mitigate visually stressing depth discontinuities during scene cuts by slowly shifting the stereo 3d views in opposite directions just before and after a scene cut. Thereby, the disparity of objects of interest is adjusted. This kind of scene cut is also known as an “active depth cut”. The DHIT can also be applied to reduce the accommodation vergence conflict, which, today, is the main source for visual fatigue. The perception of DHIT by a human observer is investigated in the course of this work and design recommendations for the DHIT in stereo production or for parameterization of automatic DHIT systems are given. An example for an automatic system is our previously proposed eye tracking based approach “GACS3D”, where the current point of gaze of the subject is brought into the zero parallax setting by applying DHIT. This kind of gaze adaptive processing is supposed to reduce visual fatigue in a single user environment. The effectiveness of this approach as well as the implications for the perception are also investigated in this work. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
13:25 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

Depth extraction from a single image based on block-matching and robust regression

In this paper, we propose a data-driven approach for automatically estimating a plausible depth map from a single monocular image. Instead of using complicated parametric model, we cast the estimation as a simple yet effective regression problem. We first retrieve semantically similar RGB and depth candidates from database using an activation descriptor. Then, initial estimates are synthesized based on block-matching and robust patch regression. Finally, a weighted median filter (WMF) is adapted to further align depth boundaries to RGB edges. We explicitly take texture-removing technique into consideration for visually plausible results. Experimental results on natural images show that the proposed method outperforms existing approaches in term of both qualitative and quantitative evaluations. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
23:18 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

3D will be back but not as we know it

GoPro launched the “Dual­Hero 2.0” stereo rig in 2014. This offered amazing sync ability (pixel level), low cost and high resolution (17:9 2.7K@30p ­ which looks amazing when viewed on a 4K 3D monitor). But the consumer stereo 3D market had already crashed. 3D continues to be a strong attraction at the cinema because the viewing experience is carefully controlled. This same challenge is now plainly visible in the emerging VR, AR and MR technologies, but there are really compelling reasons why 3D, either as stereo output or depth­map will play an essential role in the coming video technologies. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
16:13 IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium English 2016

A high resolution aerial 3D display using a directional backlight

This paper describes a high resolution aerial 3D display using a time-division multiplexing directional backlight. In this system an aerial real image is generated with a pair of large convex lenses. The directional backlight is controlled based on the detected face position so that binocular stereoscopy may be maintained for a moving observer. By use of the directional backlight, the proposed system attains autostereoscopy without any moving parts. A wide viewing zone is realized by placing a large aperture convex lens between the backlight and the LCD panel. With the advantage of time-division multiplexing, a high resolution 3D image is presented to the viewer. © 2016, Society for Imaging Science and Technology (IS&T).
  • Published: 2016
  • Publisher: IS&T Electronic Imaging (EI) Symposium
  • Language: English
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