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49:11 Bibcast German 2017

Mobile Makerspaces in kleineren Bibliotheken: Bericht zu einem Forschungsprojekt

Makerspaces haben sich als Thema in der bibliothekarischen Literatur etabliert, in vielen Fällen haben Bibliotheken solche inden letzten Jahren aufgebaut oder betreffende Veranstaltungen durchgeführt. Es scheint, dass es Zeit ist, über die reine Frage, ob sie für Bibliotheken möglich wären (das sind sie) hinauszugehen. Während viele Makerspaces in grösseren Bibliotheken eingerichtet wurde, untersuchte ein Projekt an der HTW Chur, ob und wie sich Makerspaces für kleine und kleinste (schweizerische) Bibliotheken umsetzen lassen. Hierbei ging es vor allem darum, funktionierende Techniken zufinden, die sich in den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen in kleinen Bibliotheken, die wenig Zeit zum „Lernen“ von Technik für Makerspaces und wenig Ressourcen für den Kauf dieser Techniken aufbringen können, integrieren lassen. Das Projekt wurde Ende 2016 in vier schweizerischen Gemeindebibliotheken durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Idee, was ein Makerspace ist und können soll, in den Bibliotheken unterschiedlich interpretiert wird und am Ende wenig mit dem, was in der Literatur vorhergesagt wird, zu tun hat; aber auch, das grundsätzlich in kleinen Bibliotheken Veranstaltungen dieser Art durchgeführt werden können, wenn diese Zugang zu den betreffenden Technologien haben. Prägend für die Veranstaltungen war immer der lokale Rahmen, gleichzeitig liessen sich Gemeinsamkeiten beobachten. Makerspaces werden z.B. nicht als feste, sondern als temporäre Angebote gut geheissen; es geht eher um kurzfristige interessante Veranstaltungen als um direkte langfristige Wirkungen. Die Potentiale der Technologien werden nur z.T. genutzt. Im Vortrag werden die Ergebnisse des Projektes berichtet und sowohl in die Beiträge zu Makerspaces in Bibliotheken eingeordnet als auch die mögliche Umsetzung in anderen Bibliotheken diskutiert.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
46:41 Bibcast German 2017

Ein umfassendes Verzeichnis deutscher Informationseinrichtungen

Ein umfassendes Verzeichnis von Bibliotheken und verwandten Einrichtungen in Deutschland - das hat es bisher nicht gegeben. Zwar existieren zwei umfangreiche Verzeichnisse bibliothekarischer Einrichtungen: das Sigelverzeichnis mit Fokus auf den Bereich "Wissenschaftliche Bibliotheken" und die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS), deren Stammdatenbank hauptsächlich Beschreibungen Öffentlicher Bibliotheken umfasst. Es war bisher aber nicht möglich, beide Verzeichnisse gemeinsam abzufragen. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) hat durch eine Zusammenführung beider Verzeichnisse ein umfassendes Organisationsverzeichnis hergestellt und im Web verfügbar gemacht. Seit 2010 bietet das hbz mit dem Dienst "lobid" verschiedene bibliothekarisch relevante Informationen als Linked Data an. Mitte 2014 begann das lobid-Team damit, durch die Integration der Stammdaten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) ein umfassendes Verzeichnis deutscher Bibliotheken bereitszustellen. Der Vortrag stellt das Ergebnis vor: http://lobid.org/organisations, eine webbasierte Programmierschnittstelle mit intuitiver Benutzeroberfläche. Die lobid-organisations-API leistet einen nützlichen Beitrag für die deutschlandweite Informationsinfrastruktur, indem sie strukturierte Beschreibungen von knapp 30.000 Organisationen bereitstellt und vielfältige Datenabfragen ermöglicht. Beispiele für Anwendungen, die auf der API aufsetzen (können), sind etwa einfache Statistiken, die u. a. eine Antwort auf folgende Fragen bieten: Wie viele Bibliotheken eines bestimmten Typs gibt es in Deutschland oder in einem bestimmten Bundesland oder Landkreis? Aufsetzend auf der API bietet das hbz eine Rechercheoberfläche an, die zum Entdecken von Informationseinrichtungen in Deutschland einlädt. Filterung von Suchergebnissen nach Standort ist über eine Kartenansicht möglich, mit verschiedenen weiteren Facetten lässt sich nach Bibliothekstyp oder Unterhaltsträger filtern.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:02:44 Bibcast German 2017

FWB-Online - Die Erschließung eines Wörterbuchschatzes

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) ist eine traditionsreiche Gelehrtengesellschaft und eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Als Forschungseinrichtung betreut sie in einer schnelllebigen Zeit wissenschaftliche Langzeitprojekte. Die niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und führend in der Forschung und Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen im Bereich eResearch. Die AdWG und die SUB haben ihre Kooperation intensiviert und bieten gemeinsam eine Digitale Bibliothek für die AdWG an. Im Rahmen dieser Kooperation wird eine Online-Version des Frühneuhochdeutschen Wörterbuchs (FWB) FWB-online umgesetzt. Das FWB beschreibt den Wortschatz der hochdeutschen Sprache von etwa 1350 bis 1650. Für FWB-online wurden die typographisch ausgezeichneten Satzdaten der Buchproduktion in ein semantisch tiefstrukturiertes TEI-XML transformiert. Über einen Suchindex wird es den Nutzern ermöglicht, Abfragen zu formulieren, die das FWB in einem völlig neuen Ausmaß erschließen. FWB-online bietet die Wahl zwischen einer Standardsuche, die alle Teile der Artikel einbezieht und einer erweiterten Suche, welche die Tiefenstruktur des Wörterbuchs gezielt abfragen kann. So kann der Nutzende beispielsweise eine exakte Suche, eine unscharfe Suche, die Suche nach exotischen Unicode-Zeichen oder eine Suche nur in frühneuhochdeutschen Zitaten anstoßen. Bei der Softwareentwicklung wurden aktuelle Entwicklungsmethoden und ein agiles Projektmanagement eingesetzt, um die Anforderungen der Nutzenden an den Dienst als auch an die Usability zu gewährleisten. Die Entwicklung erfolgt mit Scrum: In kurzen Iterationsschritten werden jeweils Zwischenergebnisse klar definiert und vorgestellt. Der Vortrag geht neben der technischen Umsetzung eines solchen Projektes vor allem auf die inhaltlichen Funktionen des FWB-online ein und gibt einen Einblick in die vielfältigen Funktionen des Wörterbuchs.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
1:03:20 Bibcast German 2017

Offene Lernskripte mit Gitbook - Erfahrungsbericht aus einem Seminar

Viele Skripte zu Seminaren und Vorlesungen liegen versteckt in Lernplattformen, die genauso gut frei im Netz veröffentlicht werden könnten. Dann wären Sie auch für Selbstlernende und als Vorlage für andere Lehrende zugänglich. Der Aufwand für die Erstellung von Open Educational Resources schreckt aber wohl viele ab. Abhilfe versprechen aktuelle Publikationswerkzeuge wie die kostenfreie Software Gitbook. Im Seminar „Wir bauen uns einen Bibliothekskatalog“ im Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement der HAW Hamburg haben wir Erfahrungen mit der Software Gitbook gesammelt. Das Skript [1] steht als HTML mit Suchfunktion sowie als PDF und ePub zur Verfügung und kann vom Dozenten schnell und leicht editiert werden. Andere Lehrende können es über Github kopieren und anpassen. Im Vortrag erwarten Sie eine Live-Demo der Software, ein Erfahrungsbericht und Empfehlungen zur Nachnutzung. Außerdem werden die offenen Lerntagebücher [2] der Studierenden vorgestellt, die sie mit WordPress angelegt haben. [1] https://www.gitbook.com/read/book/felixlohmeier/seminar-wir-bauen-uns-einen-bibliothekskatalog [2] https://felixlohmeier.gitbooks.io/seminar-wir-bauen-uns-einen-bibliothekskatalog/content/lerntagebucher.html
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
52:00 Bibcast German 2017

Einführung zum NMC Horizon Report 2017 Library Edition

Einführungsvortrag zum NMC Horizon Report 2017 Library Edition. Der Vortrag dient der Vorbereitung auf das Hands-On-Lab „Ausblick auf Bibliotheken im Jahr 2027: Keytrends aus dem NMC Horizon Report 2017 Library Edition weiter gedacht" auf dem Bibliothekartag 2017.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
37:20 Bibcast German 2017

Open Library of Humanities- Konsortiale Förderung von Open Access in den Geisteswissenschaften

Der Vortrag stellt die Open Library of Humanities (OLH) vor, ein alternatives, qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Publikationsmodell für Open Access in den Geisteswissenschaften. Das Modell stellt im Open-Access-Umfeld, in dem in den letzten Jahren APC-Modelle die Diskussion dominieren, von denen insbesondere die Großverlage profitieren, einen echten Lichtblick dar. Die OLH ist eine gemeinnützige und von Wissenschaftler/innen gegründete Plattform für Open-Access-Zeitschriften im Bereich der Geisteswissenschaften und betreibt ein gleichnamiges Megajournal. Die OLH verzichtet auf die Zahlungvon Autorengebühren (APC´s) und finanziert sich über Konsortialzahlungen von Bibliotheken sowie die Andrew W. Mellon Stiftung. Über 200 Bibliotheken unterstützen das Modell bereits. Zum jetzigen Zeitpunkt werden 18 Open-Access-Journale betrieben und die Bewerberliste der interessierten Zeitschriften ist lang. Ein zentraler Aspekt der OLH ist, dass hier bestehende Subskriptionsjournale in Open-Access-Zeitschriften umgewandelt werden. Ein sehr erfolgreiches Beispiel ist die Elsevier-Zeitschrift Lingua deren gesamtes Editorial Board zurückgetreten und mit Unterstützung der OLH die Open-Access-Zeitschrift Glossa gegründet hat. In den nächsten Jahren soll eine Ausweitung der OLH auf andere Disziplinen erfolgen. Nach dem sehr erfolgreichen Start der englischsprachigen Plattform, gibt es nun auch eine deutsch- und französischsprachige Oberfläche sowie deutsch- und französischsprachige Editorenteams. Während das Modell insbesondere im anglo-amerikanischen Raum viel Zuspruch findet, beteiligen sich bislang nur wenige deutschsprachige Bibliotheken. Für Österreich hat die dortige Förderorganisation FWF ihre Unterstützung für die OLH im Namen aller Bibliotheken für fünf Jahre zugesichert. Die Universität Konstanz ist seit August 2016 Mitglied im Partnerprogramm für Bibliotheken und unterstützt die OLH neben dem Aufbau der deutschsprachigen Oberfläche der Plattform dabei, weitere Unterstützer im deutschsprachigen Raumzu gewinnen. Je nach Größe zahlen Bibliotheken zwischen 800 und 2000 Euro im Jahr für eine Mitgliedschaft.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
54:55 Bibcast German 2017

E-Books - Versprechen vs. Realität

Wo stehen wir in Bezug auf E-Books allgemein und spezifisch in Bibliotheken im deutschen Sprachraum? Angekündigt war vor ein paar Jahren die baldige Ablösung von Büchern durch ihre elektronische Version. Doch stellt man neuerdings fest, dass auch die Verkaufszahlen von E-Books tendenziell wieder rückläufig sind, jedenfalls im Publikumsmarkt. Im Vortrag wird aufgezeigt, was E-Books im Prinzip leisten könnten und was sie heute nur in sehr beschränktem Mass tun. Es werden die aktuellen Konzepte, Formate und Geschäftsmodelle von Verlagen, Aggregatoren, Bibliotheken unter die Lupe genommen. Es wird weiter gezeigt, wie sich die Situation in Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken gestaltet. Insbesondere soll dargestellt werden, inwiefern sich die Wünsche und Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer in den aktuellen Angeboten wiederfinden – oder eben nicht.
  • Published: 2017
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
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