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1:09:39 Bibcast German 2016

Alte Briefe und neuste Entwicklungsmethoden - das passt zusammen

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (AdWG) und die niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen bieten zusammen die Digitale Bibliothek für die AdWG an. Im Rahmen der Kooperation wurden neue Präsentationsformen für die verschiedenen Arten der Forschungsdaten aus den Vorhaben konzipiert und entwickelt. Ein Beispiel hierfür ist die Präsentation einer Briefedition, die am Beispiel der Leibnizbriefe prototypisch umgesetzt wird. Bei der Leibniz-Edition handelt es sich auf ein zur Printausgabe ausgerichtetes Gesamtwerk des Nachlasses Gottfried Wilhelm Leibniz(1646-1716). Zum Nachlass von Leibniz gehören etwa 20.000 Briefe von und an etwa 1.300 Korrespondenten. Bei der Softwarentwicklung wurden aktuelle Entwicklungsmethoden und ein agiles Projektmanagement eingesetzt, um die Anforderungen der Nutzenden an den Dienst als auch an die Usability zu gewährleisten. Der Prototyp wird als Webapplikation auf Basis von JavaScript realisiert. Um die Qualität nachhaltig zu sichern, werden während der Entwicklung kontinuierlich sowohl Modul- als auch End-to-end-Tests durchgeführt. Die Entwicklung erfolgt mit Scrum: In kurzen Iterationsschritten werden jeweils Zwischenergebnisse klar definiert und jeweils eine Aufgabevorgestellt. Die verschiedenen Aufgaben im Entwicklungsprozess werden über eine Projektmanagementsoftware koordiniert und priorisiert, die Versionsverwaltung erfolgt über ein öffentliches Repositorium auf GitHub. Um die Benutzbarkeit des späteren Produkts sicherzustellen, wurden verschiedene Usability-Methoden verwendet. Dazu wurden unter anderem im Vorfeld Interviews mit Anwendern durchgeführt und ein Prototyp getestet. Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen die Umsetzung der Leibniz-Briefe im Portal der AdWG und geht auf die Vorteile eines agilen Entwicklungsprozesses ein.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
52:56 Bibcast German 2016

Aufbau eines digitalen Lesesaals und einer virtuellen Ausstellung zur Städtepartnerschaft Ludwigsburg - Montbéliard

Zwischen 2011 und 2013 haben die Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts und die Stadtarchive Ludwigsburg und Montbéliard in einem Gemeinschaftsprojekt Dokumente zu den Anfängen und der Entwicklung der ältesten deutsch-französischen Städtepartnerschaft digitalisiert und inhaltlich erschlossen. Seit Januar 2014 können diese Dokumente in einem online unbeschränkt zugänglichen "digitalen Lesesaal", der als dreisprachige SWBContent-Anwendung realisiert wurde, eingesehen werden. In einem Folgeprojekt wurden Akteure der Partnerschaft von deutschen und französischen Schü-lern interviewt, um die amtlichen und journalistischen Sichtweisen um persönliche Eindrücke zu ergänzen und so ein lebendiges Gesamtbild der Partnerschaft zu schaffen. Die Interviews wurden gefilmt, mit deutschen bzw. französischen Untertiteln versehen und zu 74 kurzen Filmsequenzen geschnitten. Zur verständlichen und nutzerfreundlichen Vermittlung der Geschichte der Städtepartnerschaft wurde im Rahmen eines Seminars an der Hochschule der Medien Stuttgart eine zweisprachige virtuelle Ausstellung rund um die Interviews als WordPress-Anwendung entwickelt. Darin werden die verschiedenen Aussagen der Zeitzeugen in historische und thematische Zusammenhänge gestellt und mit inhaltlich passenden Dokumenten aus dem digitalen Lesesaal zur Städtepartnerschaft verknüpft. Die virtuelle Ausstellung "Zeitzeugen Ludwigsburg - Montbéliard" vereint Digitalisate von Dokumenten, die physisch von verschiedenen Gedächtnisinstitutionen aufbewahrt werden, und Filmsequenzen, die nur digital vorliegen. Das Internet erweist sich als idealer Ort für die Verknüpfung dieser Elementen; ihre langfristige Verfügbarkeit kann dank der Nutzung einer Plattform zur Langzeitarchivierung gewährleistet werden.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
59:00 Bibcast German 2016

Vom Werden und Wachsen eines Personenportals

Im Oktober 2015 startete an der Staatsbibliothek zu Berlin mit dem E.T.A. Hoffmann-Portal ein Projekt, das neue Wege in der zielgruppenorientierten Bestandsvermittlung einschlägt. Neben der Präsentation der umfangreichen Hoffmanniana der SBB und der Staatsbibliothek Bamberg auf einer eigenständigen Plattform wird das Portal durch unterschiedliche Module und thematische Einstiege verschiedenen Zielgruppen jeweils individuelle Zugänge bieten. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer multimedialen Webseite, die als innovatives Beispiel für die Zusammenarbeit von Forschung, Lehre, Bildung und Bibliothek dienen kann. Die Vielseitigkeit E.T.A. Hoffmanns als Schriftsteller, Musiker, Zeichner und Jurist machen es notwendig, neue Angebote zur Recherche und Präsentation der sehr heterogenen Werke von und zu Hoffmann als Schriftsteller, Musiker, Zeichner und Jurist machen es notwendig, neue Angebote zur Recherche und Präsentation der sehr heterogenen Werke von und zu Hoffmann – bestehend aus Briefen, Texten, Zeichnungen, Skizzen, Musikalien, Bildern und juristischen Unterlagen – für eine breite Zielgruppe zu entwickeln. So werden für Forschende eine fachspezifische Metasuche oder die digitale Bestandspräsentation und für Lehrerinnen und Lehrer pädagogisches Material angeboten. Weitere Features wie virtuelle Rundgänge durch Berlin und Bamberg oder eine Online-Ausstellung für Schülerinnen und Schüler sowie die interessierte Öffentlichkeit runden das neue Angebot ab. Das Projekt sieht eine offene Modulstruktur vor, die perspektivisch durch Kooperationen mit anderen Kultureinrichtungen eine Ausweitung der Plattform ermöglicht und damit als Best-Practice-Beispiel auch Vorbild für andere digitale Sammlungspräsentationen sein soll. Der Beitrag informiert über den aktuellen Stand des Projekts, bietet einen Einblick in das Grundkonzept des Portals und stellt den Workflow an der SBB sowie die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Umsetzung der Plattform vor. Insbesondere werden erste Projektergebnisse mit einem Fokus auf den zielgruppenspezifischen Inhalten präsentiert und gemeinsam diskutiert.
  • Published: 2016
  • Publisher: Bibcast
  • Language: German
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