Diamond Open Access: Bericht aus der Linguistik
Formal Metadata
| Title | Diamond Open Access: Bericht aus der Linguistik |
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| Number of Parts | 25 |
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| Abstract | In diesem Vortrag wird von Erfahrungen mit der frühen Bereitstellung von Diamond Open Access Formaten in der Linguistik berichtet. Die moderne Linguistik ist eine vergleichsweise junge Disziplin (1950er) mit einer hohen computationellen Affinität, die an allen 6000+ Sprachen der Welt interessiert ist. Dieses erfordert einerseits eine hohe internationale Vernetzung, andererseits auch einen erschwinglichen, praktikablen und weltweit einfachen Zugang zu Publikationen und Datensätzen.
Meine eigenen Open Access Erfahrungen sind durch eine langjährige Kooperation (seit den 1990ern) mit CSLI Publications, dem Publikationsorgan des Center for the Study of Language and Information an der Stanford University geprägt. Die Erfahrungen beinhalten die Herausgabe von insgesamt 9 Büchern und die Publikation von 2 Büchern als (Ko)Autorin, sowie eine nun 30-jährige Herausgabe eines Konferenzproceedings, das schon seit 1996 im Diamond Open Access Format verfügbar ist. 1996-2021 wurde es von CSLI Publications herausgegeben, seit 2021 sind die Proceedings ins KIM (Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum) an der Universität Konstanz umgezogen und werden dort nun weiterentwickelt.
Die Proceedings gesellen sich im KIM zu einigen weiteren linguistischen Open Access Publikationen. Diese Open Access Publikationen beinhalten weitere Proceedings wie auch renommierte Zeitschriften, die sich dezidiert für ein Diamond Open Access Format entschieden haben. Seit neuestem zählt auch die Zeitschrift für Sprachwissenschaft, das Publikationsorgan der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) dazu. Die DGfS ist eine der größten linguistischen Gesellschaften der Welt und ihre Zeitschrift wurde 2024 unter meiner Federführung von Mouton de Gruyter herausgelöst, um nun als Diamond Open Access Zeitschrift verfügbar zu sein.
Der Vortrag wird meine Erfahrungen im linguistischen Publikationswesen seit 1994 beleuchten, mit Fokus auf die frühen Open Access Bestrebungen der 1990er und wie sie sich in den letzten 30 Jahren in Anbetracht wandelnder Technologien und Publikationslandschaften und den neuen infrastrukturellen Entwicklungen in Universitätsbibliotheken entwickelt und bewährt haben. |
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