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Schiffe im Moor. Geschichten aus dem Fehnland

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Metadaten

Formale Metadaten

Titel Schiffe im Moor. Geschichten aus dem Fehnland
Alternativer Titel Ships in the Moor. Stories from Fehnland
Autor Ballhaus, Edmund
Mitwirkende Edmund Ballhaus (Buch und Kamera)
Sven Buschmann (technische Leitung)
Markus Böck, Sven Buschmann, Olaf Schiller (Ton)
Carsten Klein, Andreas Meissner, Sebastian Weist (Fotorecherche)
Conny Ballhaus, Helmut Kroon (Untertitel)
Conny Ballhaus, Claas Isensee, Ulrike Schmidt (Schnitt)
Marc Thiel (Musik)
Lizenz Keine Open-Access-Lizenz:
Es gilt deutsches Urheberrecht. Der Film darf zum eigenen Gebrauch kostenfrei genutzt, aber nicht im Internet bereitgestellt oder an Außenstehende weitergegeben werden.
DOI 10.3203/IWF/C-13033
IWF-Signatur C 13033
Herausgeber IWF (Göttingen)
Erscheinungsjahr 2007
Sprache Deutsch
Produzent Gesellschaft für den Kulturwissenschaftlichen Film
Produktionsjahr 2005

Technische Metadaten

IWF-Filmdaten Video ; F, 50 min

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Ethnologie
Abstract Das Unternehmen erscheint ungeheuerlich: Spatenstich für Spatenstich, Meter für Meter, Tag für Tag, Jahr für Jahr gruben sich die ostfriesischen Fehntjer ins unendliche Moor, um es dann auf ihren kleinen Torfschiffen in die nahegelegenen Städte zu verschiffen; von dort brachten sie Stallmist, Fäkalien der Städter und Sand aus der Ems zur Kultivierung der abgetorften Moorfläche mit. Alles per Hand. Die Kanäle wurden zu den Straßen Ostfrieslands und die Schiffe mit ihren Besatzungen zum Inbegriff von Mobilität, zum weithin sichtbaren Symbol für Beweglichkeit und Freiheit. Im Film wird dieses Bild zurechtgerückt: Die Fehntjer präsentieren sich in ihrem unermüdlichen Kampf als Idealtyp der Menschheitsgeschichte - gegen jede Unbill ankämpfend machen sie sich ihre Umwelt zur Heimat - nach ihrem Bilde. Eine Landschaft, die sich uns heute adrett, aufgeräumt und als "typischer" ostfriesischer Naturraum präsentiert, erscheint so in einem anderen Licht.
The operation seems monstrous: spade by spade, meter by meter, day after day, year after year the East Frisian 'Fehntjer' dug the endless moor to ship the peat to nearby towns in their little peat ships. In order to cultivate the cutaway bogs, they brought back dung, town-dwellers' faeces and sand from the river Ems. All by hand. The channels became the East Frisian roads, and along with them the ships and their crew became the quintessence of mobility, the evident symbol of freedom. In the film this impression is adjusted. In their tireless struggle the 'Fehntjer' present themselves as the ideal type of mankind. Fighting against any rigours, they make their land their homeland - formed after their image. A landscape that nowadays seems to be smart, neat, tidy, the "typical" East Frisian natural landscape appears in another light.
Schlagwörter Ostfriesen
Friesen
Transport
Binnenschifffahrt
Arbeitsalltag
Besiedlung
Identität
Mentalität
Torf
Moorkultivierung
Moor
transport
moor
peat
mentality
identity
colonisation
daily routine
inland water transport
Frisians
East Frisians

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